Dienstag , Dezember 6 2022
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Florian Kohfeldt vom VfL Wolfsburg. (Foto: gettyImages/Martin Rose)

Katerstimmung nach Champions-League-Aus: Was läuft schief beim VfL Wolfsburg?

Der VfL Wolfsburg ist nach der 1:3-Heimniederlage gegen den OSC Lille sang- und klanglos aus der Champions League ausgeschieden. Die Anfangseuphorie nach dem Trainerwechsel scheint verflogen. Was genau läuft beim VfL Wolfsburg aktuell nicht?

Nach dem Rauswurf von Mark van Bommel vor 1 ½ Monaten hatte Neu-Trainer Florian Kohfeldt zunächst eine neue Euphorie in Wolfsburg entfachen können. Mit drei Siegen in den ersten drei Spielen feierte Kohfeldt den perfekten Einstand. Doch schon sehr bald begann der Motor der Wölfe zu stottern. Seit diesen ersten drei Spielen konnten die Wölfe nicht mehr gewinnen. Schlimmer noch: Die Leistungen wirkten in einigen Spielen erschreckend schwach.

Das läuft nicht beim VfL Wolfsburg

In einem Interview nach der Niederlage gegen Mainz sprach Kohfeldt davon, dass der Mannschaft die Energie fehlen würde. In der Champions League gegen Lille war dann nicht nur ein Sieg unbedingt Pflicht sondern auch ein Stück weit Wiedergutmachung für die Leistung gegen Mainz angesagt. Doch eine echte Reaktion blieb am Mittwochabend in der Volkswagen Arena aus. Stattdessen traten die zuletzt beobachteten Fehler wieder zu Tage: Fehlender Biss, kein konsequentes und einheitliches Pressing, schlechte Zuteilung und Verteidigung bei Standrads oder sehr schlechtes Positionsspiel. Beim VfL Wolfsburg gibt es Verbesserungsbedarf an allen Ecken.

Kohfeldt zum CL-Aus: „war nicht Champions-League-reif!“

Florian Kohfeldt wirkte nach dem Champions-League-Aus sichtlich angeschlagen und sagte auf der PK nach dem Spiel:  „Wir waren nicht an unserem Limit, haben kein gutes Spiel gemacht. Dann reicht das einfach nicht. Wir müssen uns vorwerfen, dass wir in einem Spiel, in dem wir abliefern mussten, nicht abgeliefert haben. Das war einfach nicht Champions-League-reif.“

Die Suche nach den Gründen

Aber warum schafft es der VfL Wolfsburg in den letzten Wochen nicht mehr seine Leistung zu bringen? Wohin ist die Leidenschaft aus der letzten Saison hin verschwunden? In der Vorsaison hat ein Faktor das Spiel der Wölfe ganz besonders ausgezeichnet: Jeder Spieler ist für seinen Mitspieler mitgelaufen und man hat sich gegenseitig unterstützt. Diese Eigenschaft fehlt den Wölfen in dieser Saison komplett. Doch was sind die Gründe dafür? In Wolfsburg muss man jetzt die Fragen beantworten, denn schon in drei Tagen geht es in der Bundesliga weiter gegen den VfB Stuttgart.

124 Kommentare

  1. Wahrscheinlich wird es eng für Schmadtke. Und ich bin auch kein Fan von ihm.

    Dennoch wäre es höchste Priorität, dass unser Management so erhalten bleibt. Watzke in Dortmund hatte vor Klopp und danach auch so einige Entscheidungen, die "unglücklich" waren. Wichtig ist, dass die Reißleine rechtzeitig gezogen wird.

    Das schlimmste was passieren kann, wäre ein Trainerrausschmiss seitens Volkswagen mit einem Rücktritt Schmadtkes. Schäfer ist alles andere als soweit. Ich hätte große Sorge, dass es die Relegation wird.

    Genauso würde ich nicht das Team umkrempeln. Das sieht nur für Unruhe, noch weniger Hierarchie usw. Einfach eingestehen, dass man sich blenden lassen hat. Tedesco ist wohl weg. Bleibt nur Funkel, der zumindest auch mit Lukebakio könnte. Sozusagen als Lösung bis zum Sommer. Und dann etwas umbauen.

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    • Funkel würde auf jeden Fall von den bisherigen Trainern nach Glasner wohl am besten funktionieren, zumindest Stabilität geben und bis Sommer hätte man genug Zeit einen geeigneten Kandidaten zu suchen z.B. Roger Schmidt o.ä.

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    • Schäfer ist auch nicht unschuldig an der Sache.

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    • Auch wenn Schäfer hier Urgestein ist, hat er Fehlentscheidungen mitgetragen und nicht zum Ersten mal.
      Bei Schmadtke ist es eine Wiederholung der Wiederholung seines Werdegangs. Er führt Clubs ins internationale Geschäft, die dann komplett einbrechen! Daher können von mir aus beide samt Trainerteam Adios sagen

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  2. Kohfeldt wurde bei der PK sinngemäß gefrgat, ob man nicht zumindest durch den "puren Willen, und wenn auch nur für 10 Minuten, das Momentum hätte auf seine Seite ziehen können". Der sei auf der Tribüne nicht erkennbar gewesen. Kohfeldt hat leicht genickt und geantwortet, dass er sich sowas zumindest gewünscht habe.

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    • Gant ehrlich, ein Kohfeldt war von Anfang an, die falsche Wahl.
      Diese Truppe braucht keinen kumpel als Trainer, sondern einen Trainer, den sie auf Grund seiner ausstrahlung und seines know hows folgen können. Das war OG, da lief es einigermassen, auch wenn es zwischenmenschlich knirschte.
      Weder MvB noch FloKo sind das

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  3. Es gibt einige Spieler, die leider nicht begriffen haben worum es geht. Lukebakio kommt rein und will zaubern (mehrfach Hake, Spitze 1,2,3), genauso Mbabu gleich am Anfang und auch Baku. So was muss verboten werden, da es schlechte Zeichen setzt! Diese Spieler sind einfach überheblich und haben in der Phase nichts in der Mannschaft zu suchen! Mbabu ist dazu auch technisch ziemlich limitiert. Und klar das sollte auch Trainer sehen, aber trotzdem würde ich ihn nicht rausschmeissen. Die Spieler sollten nämlich auch mal zur Verantwortung gezogen werden für diesen Sch…. den sie spielen.

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    • Ja, und nein. Ja die Spieler haben die Pflicht alles zugeben und ihr Herz auf den Platz zulassen unabhängig vom coaching. Nur letztes Jahr waren wir offensiv auch ne super gefährlich.

      Und nun kommt hinzu das wir a mit einen offensiven weniger spielen (für Joshua) und Wout nicht dir Form hat (was passieren kann).

      Es wäre nett wenn die Spieler was hätten wo sie sich offensiv orientieren könnten, das wäre schon im Bereich coaching zuverordnen

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  4. Viele Szenarien gepostet und vielleicht sind sie alle möglich. Ich weiss aber nicht ob die schlechten Ergebnisse, und natürlich die schlechte Leistungen, auf Kohfeldt geschoben werden sollen. Was manche hier befürwortet ist ja gerade das, was Kohfelt selbst gesagt, dass er vor hat. Es müsste irgendwie Gründe geben dafür, dass er seine eigene Ideen nicht zu auf den Platz bringen kann.

    Der Leistungsabfall ist zu deutlich, um auf den Trainer zurückzufallen, besonders wenn, wie in diesem Fall, es schon der zweite ist. Ja, in dieser Verfassung der Mannschaft droht wirklich den Abfall, richtung untere Rängen der Liga.

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    • Der Leistungsabfall war – zumindest in einem bestimmten Maß – sogar absehbar. Jede Mannschaft, die über einen längeren Zeitraum mit einem festen Ziel vor Augen (Platz 4) überperformt, fällt danach in ein Loch. Das Ziel ist verschwunden bzw. Das Saisonende in weite Ferne, es geht von vorne los… Ich habe zudem die Erfahrung gemacht, dass das Tief noch größer ausfällt, je kräftezehrender man vorher unterwegs war. Das war besonders nach Magath augenscheinlich, der hat die Mannschaft damals physisch und aufgrund seines menschenverachtenden Führungsstils auch psychisch ausgequetscht wie eine Zitrone. Als er hier zum zweiten Mal aufschlug, hat Spieler wie Riether nicht zufällig der Fluchtreflex gepackt, obwohl sie unter Magath die beste Zeit ihrer Karriere hatten. Sei's drum. Was kann die sportliche Leitung, um dem Leistungsabfall entgegen zu wirken? Sie muss neue Reizpunkte setzen! Das können neue Spieler sein oder auch eine neue Traineransprache. Glasner war sicher sehr fordernd. Ich habe damals – positiv, wie ich manchmal bin – den Trainerwechsel versucht, als Chance zu begreifen. Das Tief war für mich eh extrem wahrscheinlich. Leider ging das alles extrem nach hinten los. Und inzwischen sind wir an einem Punkt, an dem auch die mannschaftliche Geschlossenheit dahin ist. Auf dem Platz unterstützt man sich nicht, man puscht sich weder durch Wachrütteln/Motzen noch Aufmuntern. Das wirkt alles tot. Vielleicht hat man hier – obwohl man nur Brekalo als Abgang verzeichnen könnte – auf die falschen Pferde gesetzt. Schaut mal nur auf unseren Sturm! Nmecha hat ein paar Tore gemacht, inzwischen steht Platzhirsch Wout medial in dessen Schatten. Dabei spielt Nmecha ständig nicht oder zu spät ab und ist von der Mannschaftsdienlichkeit eines Weghorst weit entfernt. Wout wirkt nur noch genervt, dem tritt die Unzufriedenheit aus jeder Pore. Und leider sieht man es auch inzwischen seinem Spiel an.

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    • Ich persönlich möchte aktuell weder den Daumen senken doch heben.

      Kohfeldt hatte bisher vielleicht eine Trainingswoche so er seinen Input einbringen konnte. Da hatte van Bommel viel mehr Zeit.

      Ich stelle mir gerade einige Fragen.
      Hat van Bommel so viel zerstört?
      Ist Kohfeldt jetzt schon komplett in die Verantwortung zu nehmen?
      Ist die Mannschaft für das was sich Kohfeldt vorstellt überhaupt fit genug, da wären wir wieder bei Thema, hat van Bommel so viel zerstört?

      Ich kann bei einigen Fragen nur Mutmaßen.
      Hat van Bommel so viel zerstört?

      Es ist davon auszugehen, zwischen den Zeilen konnte man lesen, dass van Bommel nicht Detailgenau gewesen ist. Die stark sinkende Laufleistung ist dafür mMn ein Indiz.

      Ist Kohlfedt in die Verantwortung zu nehmen? Teilweise ja! Wieso? Kurz angerissen, nicht die alleinige Umstellung auf die Dreierkette, das wäre mir zu einfach, aber die damit verbundene falsche Einsetzung von Josh! Er wird im Leben kein IV in einer Dreierkette.

      Er ist jemand der ein Abräumer vor der Abwehr ist und auf Sicherheit bedacht ist. Mit nicht so starkem Passspiel und schon gar nicht mit einer sehr guten Eröffnung, bisschen überspitzt gesagt, ein Josue in groß und mit langen Beinen.

      Ein Mbabu ist mMn auch keiner für eine Dreierkette, wenn also Dreierkette spielen, was ich nicht für falsch oder den Grund allen Übels sehe, dann schon mit dem richtigen Personal spielen. Wieso nicht Van de Ven das Vertrauen geben, der es ja eine Halbzeit sehr gut gespielt hat.

      Wieso Mbabu als guten RV in die IV stecken? Wieso Josh als IV?

      Kohfeldt stellt aktuell sehr konservativ auf, meiner Meinung nach ist da aktuell ein wenig Ratlosigkeit vorhanden. Gut möglich, dass man auf die Winterpause hofft, um zumindest nachjustieren zu können in Sachen Automatismen und ggf. auch Personal.

      Für mich ist ein Grund an der Misere auch der Ausfall von Schlager! Er ist so extrem wichtig für unsere Balance… Unglaublich.

      Ich hoffe für unseren Verein einfach das Beste. Möchte nicht aber Kohlfeldt jetzt schon die Schuld geben, auch wenn ich nicht sonderlich fröhlich war als er vorgestellt worden ist. Die Abneigung galt aber in erster Linie seinem Wesen und nicht ihm als Trainer.

      Für mich verändert sich die Statik zu extrem, wenn Josh spielt! Aufgrund dessen müssen andere ggf. idealere Spieler weichen.

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    • Ach, was ich oben eigentlich als Konklusion schreiben wollte: Das Tief bzw. der Leistungsabfall war schon am ersten Tag der Vorbereitung da, van Bommel war da noch gar nicht richtig angekommen. Der Leistungsabfall war m.E. auch menschlich. Van Bommel hat nach meinem Eindruck dann nicht gegengesteuert, sondern durch seinen Führungsstil und seine Entscheidungen das Problem nicht unerheblich verschärft. Man kann das letztlich auch auf die Entscheidungen des Managements herunterbrechen, das den Trainer und die neuen Spieler ausgesucht hat.

      Aber: Trotzdem erwarte ich mehr aus dem Kreise der Mannschaft, die muss selbst mal ein Zeichen setzen und sich zusammenraufen. Von außen ist der Einfluss gering. Die Ansage "Seid jetzt eine Gemeinschaft und ein verschworener Haufen" funktioniert nicht. Ich sehe aber – wie zu früheren Zeiten – keine Führungsspieler für eine leistungsfördernde Hierarchie. Die zeigt sich nämlich erst in Krisenzeiten. Und solche hatten wir lange nicht. Ich habe mir schon gedacht, dass das vielleicht noch ein Grund dafür ist, wieso Kohfeldt so vehement an Guilavogui festhält. Der ist noch am ehesten ein Typ, der den Mund aufmacht…

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    • Was wäre die Alternative, wenn Kohfeldt einen Guilavogui als eine der letzten Führungsönlichkeiten auf dem Platz haben will? In der Doppelsechs funktioniert es ja auch nicht, weil Arnold/Josh nicht so funktioniert wie Arnold/Schlager. Und wen sollte man opfern? Mit Vranckx den zurzeit besten Mann? Bliebe doch nur die Raute mit Josh als einzigem Sechser. Dazu auf den Halbpositionen Arnold und Vranckx. Wenn Du dann noch früh anlaufen willst, stellst Du Gerhardt ggf. anstelle von Philipp oder Mehmedi auf die Zehn. Das hat schon Glasner gemacht und Gerhardt hat in der Rolle seine besten Spiele der letzten Jahre abgeliefert. Was wäre hier im Blog? Diejenigen, die gern alles in Schwarz und Weiß sehen und eh immer nörgeln, beschweren sich, dass nur zwei Offensive auf dem Platz stehen. Völliger Unsinn, weil es nicht von vornherein etwas über die Statik unseres Spiels aussagt. Dass Gerhardt bei uns schon lange nicht mehr als Sechser spielt, ist auch kein Geheimnis.

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    • Die Frage ist ja, wie nehmen die Spieler so eine Führungspersönlichkeit auf? Sind sie genervt und denken sich, jaja rede doch mal.

      Denke das kommt ganz auf den Menschen drauf an, man kann nicht jeden Spieler gleich behandeln und nicht jeder reagiert gleich.

      Ich würde daher nicht sagen, man darf oder sollte nicht mit Guilavogui noch den letzten Spieler mit Führungspersönlichkeit opfern. Aktuell ist es wichtiger denn je, dass Spieler spielen, die für den Verein brennen.

      Philipp ist ein klasse Fußballer, durch seine mangelndes Selbstbewusstsein würde ich ihm die Bürde nicht aufsetzen wollen.

      Ich hoffe persönlich, dass wir im Winter nachjustieren können und es dann besser läuft. Aktuell ist die Tabelle eng und wenn man sich berappelt, könnte eine EL Quali noch möglich sein…

      Das man erneut die CL erreicht, dieses war für mir ohnehin utopisch.

      Leipzig, Bayern, Dortmund und Leverkusen haben da einfach über Jahre hinweg viel zu gute Arbeit geleitet, wir müssen da erst noch hinkommen.

      Um aber nochmal auf das Thema Spieler zu kommen, ich würde versuchen auf Basics zurück zu gehen bis zur Winterpause und würde nur Spieler spielen lassen, die immer alles geben und Kilometer abpulen ohne Ende.

      Steffen wäre da einer davon. Mit Vranckx würde ich den aktuellen Shootingstar ebenfalls drin lassen. Riskant wäre es zwar Van de Ven zu bringen, aber mit ihm hätte man glaube ich eine weitere spielerische Lösung auf dem Abwehrzentrum.

      Ansonsten würde ich Guilavogui, auch wenn er so eine Art Führungsspieler ist, opfern. Für mich ist er das Sinnbild für unseren lahmenden Fußball. Gab gestern zig Aktionen wo wir den Ball hatten, Josh den Ball spielen muss über paar Meter und wir verlieren den Ball wieder.

      Josh ist wichtig in bestimmten Spielen, nicht aber in jedem Spiel… Die Zeit wird zeigen wo die Reise hingeht.

      Bei tm.de gibt es einige User von außerhalb, die bei Kohfeldt von einem Blender reden, ich tue mich damit schwer so eine Äußerung zu treffen…

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    • Gerhardt ist doch kein Spieler, der offensiv Akzente setzen kann. Was kommt als nächstes? Guilavogui im Sturm. Laut dir ist es egal, wo ein Spieler spielt.

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  5. Unser Coach hat einen neuen Spitznamen bekommen: K.O.hfeldt … Schade, dass ich nicht darauf gekommen bin. Es war doch so offensichtlich. :weg:

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    • Bildzeitung?
      Populistisch zum aktuellen Zeitpunkt. Johnnys Post darüber legt es sehr gut dar – wie ich finde.
      Etwas Zeit um sich mehr Eindrücke zu machen und der Mannschaft seinen Stempel aufzudrücken, sollte man ihm noch geben.
      Auch wenn die Winterpause quasi nicht existent sein wird, aufgrund der unnötigen WM in Katar (Anm. der Redaktion), sollte eine richtig seriöse Bewertung vielleicht erst danach stattfinden sollen.

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    • Yep, Bildzeitung ist korrekt. Wobei ich selbst es nicht gesehen habe; meine Frau ist online darüber gestolpert. Natürlich ist es ein populistisches Wortspiel. Floko kann ja auch gut mit Worten. ;)

      Ich will gar nicht weiter auf Kohfeldt eindreschen; er zerstört sich auf Dauer selbst. Nett allein reicht eben nicht.

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    • Albert, die WM ist doch erst nächstes Jahr :lach:

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  6. Weiß jemand, wo man die Kündigung der Dauerkarte hinschicken muss? Gibt es dafür ein Formular oder geht es auch per Mail?

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    • Musst du persönlich bei Jörg abgeben

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    • Dann komm aber bitte nicht mehr wieder, wenn es mal wieder läuft. Ciao!

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    • @jonny.pl

      1. War es eine allgemeine Frage und nicht bezogen auf die momentan schlechte Leistung der Mannschaft.

      2. Kennst du nicht den Grund meiner Kündigung. Mich hier so anzufahren, ist wirklich nicht nett. Du kannst gerne Zuhause oder bei einer sportlichen Tätigkeit deinen Frust rauslassen, aber nicht an mir.

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    • Wenn ich es falsch verstanden habe, Entschuldigung. Die Frage hier zu stellen, wo die Luft dick zu sein scheint, ist dann unpassend und hat wohl dazu geführt, dass ich das falsch interpretiert habe :).

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  7. Ich glaube Kohfeldt ist leider schon wieder verbrannt. Dass er Krise nicht kann war eigentlich vorhersehbar. Ich glaube dennoch, dass er ein guter Trainer ist, aber in unserer derzeitigen Situation nicht der Richtige ist. Man kann jetzt weiter warten und hoffen dass es besser wird, aber langfristig wird er hier kein Trainer mehr sein. Jetzt den nächsten Trainer zu entlassen ist allerdings auch schwierig für die Verantwortlichen und daher wird es frühestens in der Winterpause passieren sollte es bis dahin weiter so schlecht laufen.

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    • Ein guter Trainer kann mMn auch Krise. Bedeutet, ein guter Trainer erkennt woran es liegt, ändert es und dann läuft es zumindest besser.

      Allerdings warne ich davor, dass man Kohfeldt jetzt schon bewertet, parallelen zu Glasner sind halt zu erkennen, wobei der in seiner ersten Saison auch eine lange Vorbereitung hatte.

      Das Problem ist, Menschen vergessen gerne schnell und durch van Bommel kann ich mir vorstellen, dass dort sehr viel kaputt gegangen ist, weil die Basics vorausgesetzt worden sind und nicht nachhaltig trainiert worden sind.

      Dieses wieder reinzubekommen bedarf es mehr als nur eine zusammenhängende Woche…

      Glasner hat nahezu 1 Jahr gebraucht für seine Implementierung. Wieso soll Kohfeldt das in einer Woche schaffen? Damals war das Ausscheiden in der EL Quali vielleicht sogar ein Segen!

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    • Ich verstehe nicht, wie man Parallelen zu Glasner erkennen kann. Unter Glasner haben wir nie Ergebnisse wie jetzt in den letzten 4-5 Spielen erzielt. Die schlechten Zeiten waren bei weitem nicht so schlimm wie jetzt. Auch während der schwachen Leistungen gab es immer Hoffnung. Derzeit gibt es keine Ähnlichkeiten mit der Zeit unter Glasner. Anders als Kohfeldt hat Glasner noch nie so viel falsch gemacht, wo keine Hoffnung in Sicht war.

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    • Glasner hat aber eine erfolgreiche Mannschaft übernommen, die zwar auch erstmal nachgelassen hat, aber nicht völlig aus der Bahn geraten war. Vor Kohfeldt gab es schließlich van Bommel. Und Glasners Stil war sicherlich kräftezehrend. Aber das ist auch alles egal. Die Umstände sind so, wie sie eben sind. Und entweder schafft es Kohfeldt, diese zu meistern oder eben nicht. Dass zurzeit Skepsis verherrschend ist, kann man aufgrund teils wirklich desolater Auftritte niemanden verübeln. Das ist für mich eher Realismus als Pessimismus.

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    • Und noch eine Ergänzung: Glasner bekam zu seinem Antritt mit Schalger einen absoluten Schlüsselspieler für seine Philosophie spendiert. Das hat sich dann nach einer halben Hinrunde auch irgendwann eingerukelt…

      Kohfeldt hat inzwischen das Dilemma, dass alle Möchtegernführungsspieler den Kopf einziehen, Schlager fehlt und er irgendwie an Guilavogui hängen bleibt. Glasner konnte sich leisten, Josh aufs Abstellgleich zu stellen, weil die Alternativen ihre Leistung gebracht haben. Genau die sind nun im absoluten Leistungsloch (d.h. mehr noch als Josh) und eben verletzt. Es wäre auch irgendwie nicht konsequent und wenig nachvollzieh, genau jetzt Josh aus dem Tem zu nehmen. Dass es zuletzt Baku erwischt hat – absolut zurecht. Momentan müsste man aber ein größeres Fragezeichen hinter Arnold machen als hinter Guilavogui. Und das ist echt ein Trauerspiel, denn im Normalfall hat Guilavogui doch nichts mehr in der ersten Elf zu suchen als Spielertyp. Welche ambitionierte Mannschaft spielt heutzutage noch mit einem reinen Zerstörer?!

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  8. Überragend. Ich fasse die Diskussion hier mal zusammen: Alle rausschmeißen, alles Nichtskönner, alles abfackeln und in die Asche pissen… :keks: Könnte sein, dass ich das schon mal 2017 so formuliert hab…

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    • Traurig genug, dass wir (schon) wieder da angekommen sind… :pistole:

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    • Schlecht zusammengefasst. Wäre ja dann eher eine sehr einseitige Diskussion. Überspitz doch nicht so extrem.

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    • @Lenny.. Wo ist dein Gespür für die Situation geblieben? Nach den Leistungen, die die Mannschaft seit der 46.Minute gegen den FCA gezeigt hat, ist es doch nachvollziehbar, dass wir Fans sauer sind. Nach Niederlagen kann man enttäuscht sein; aber Nicht-Leistungen machen (mich) absolut sauer.

      Und Floko bestätigt leider das, was zu befürchten war: Dampfplauderer, Wortakrobat oder wie immer man Schwätzer sonst noch so bezeichnet. Wie schon an anderer Stelle geschrieben will ich nicht weiter auf Kohfeldt eindreschen. Denn ich halte mich für einen positiven Menschen und wünsche mir nur das Beste für unseren VfL. Vielleicht gehört Floko ja dazu, falls ich mich irre und er die Kurve noch bekommt.

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    • Ist nur teilweise überspitzt. Soll ich das wirklich hier alles zitieren: Schmadtke raus, Schäfer gleich mit, Kohfeldt sowieso. Steht doch da so. 0 Punkte bis Weihnachten. Dauerkarten Kündigung. Wenn ich hier Funkel lese, wird mir Angst und Bange und ich zweifele an der Zurechnungsfähigkeit einiger hier…

      Und nur um das klarzustellen:
      Die Performance in allen Bereichen ist im Moment desolat und wir müssen aufpassen, dass nicht alles den Bach runtergeht, was hier auch aufgebaut wurde in den vergangenen drei Jahren. Das gilt sportlich genauso wie im Umfeld. Jetzt hast du durch Corona nämlich auch noch die Situation, dass von Seiten der Fans so gut wie gar nichts mehr kommt. Wenn also im sportlichen kein Impuls kommt und von außen auch nicht, dann bist du lethargisch bis tot. Hier müssen wir sehr aufpassen, obwohl man ehrlicherweise auch sagen muss, dass die Saison ja weiter noch zu retten ist… Fatalismus bringt uns entsprechend wie üblich nicht weiter.

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    • Es geht darum, dass es positive Stimmen gibt und die gehen absolut unter. Bei dir hört es sich so an, als ob nur ein Monolog stattfindet. Sozusagen ein klopfen auf die Schulter und man redet eigentlich mit sich selbst, nur mit multiplen Persönlichkeiten (Accounts).

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    • @jonny ja mag sein, aber das Negative überwiegt im Moment. Und es ist ja auch so, dass weder die Ergebnisse im Moment stimmen, noch die Leistung. Aber du kannst doch hier nicht ernsthaft über n Trainerrauswurf sprechen, wenn der vier Wochen da ist. Genauso wenig über einen Management Komplettrauswurf, das uns im Sommer in die CL geführt hat und Spieler zum VfL gelotst hat wie Schlager, Baku, Lacroix usw.. Das entbehrt doch jeder Grundlage und geht mir hier immer viel zu schnell.
      Für mich lässt sich das alles so zusammenfassen: Wenn ich auf nen Verein Arbeit, Fußball, Leidenschaft und immer hungrig draufpacke, aber spiele wie satt, mit geringstem Arbeitsaufwand (z.B. Laufleistung), fußballerisch keine Abläufe erkennbar sind (oder vielleicht nur mal für einen Bruchteil des Spiels) und man eher blutleer agiert auf dem Platz und auf der Tribüne – dann muss man sich nicht wundern, wo man jetzt steht…

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    • Ja, Kohfeldt ist erst seit kurzer Zeit hier, aber ein Trainer, der es Spiel für Spiel so arg falsch macht, ohne dass Hoffnung in Sicht ist, muss einfach gehen. Zeit ist keine Entschuldigung für ihn, besonders wenn man sich das gestrige Spiel ansieht, wo die destruktive Aufstellung über alles andere zu unserer Niederlage führte

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    • Ja, Kohfeldt ist erst seit kurzer Zeit hier, aber ein Trainer, der es Spiel für Spiel so arg falsch macht, ohne dass Hoffnung in Sicht ist, muss einfach gehen. Zeit ist keine Entschuldigung für ihn, besonders wenn man sich das gestrige Spiel ansieht, wo die destruktive Aufstellung über alles andere zu unserer Niederlage führte

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    • Ich denke die vielen Trainerwechsel der letzten 5 Jahre fallen uns jetzt komplett auf die Füße.
      Man muss sich mal vorstellen.
      Trotz relativ viel Erfolg hatten wir in 4 Jahren, 4 Trainer.
      So schnell rotiert das nichtmal beim HSV, wenn die 5 Jahre gegen den Abstieg spielen.

      Das Ergebnis ist eine Mannschaft, die völlig verunsichert ist, keiner weiß genau was seine Aufgabe ist und wo er hin laufen soll.
      Vor dem Gegentor in Mainz, laufen sich Arnold und glaube Gerhardt gegenseitig um.
      Auch gestern sah man das wieder, das 2 Spieler von uns gleichzeitig zum Kopfball oder Zweikampf gehen uns sich auf den Füßen stehen.

      Jeder neue Trainer, selbst wenn jeder die Selbe Formation spielen lassen würde (Stichwort 3er/4er Kette) bringt automatisch neue Ansätze und Ansprachen rein. Wenn das so oft wechselt wie hier, ist die Verwirrung natürlich komplett.

      Aus der Historie kann man auch erkennen, das wir besonders mit den Trainern erfolgreich waren, die eben nicht groß über Taktik und Formation und abkippende Sechser oder Deckungsschatten , Ballbesitz oder Umschalten schwadroniert haben.

      Bommel, Ballbesitz -> gescheitert
      Glasner -> Umschaltspiel, naja nicht gescheitert aber auch nicht überragend
      Kohfeld -> Pressing, Deckungsschatten , 3er kette -> wird man sehen was wird

      Bis heute weiß ich nicht, welche Taktiken und so Bruno hat spielen lassen, aber es hat funktioniert und der Fußball soga recht gut, Wir haben Tore gemacht ohne Ende. Teilweise 3,4 Tore pro spiel

      Hecking war und ist auch kein Taktikfuchs

      Über Magath ist auch nix bekannt in diese Richtung , trotzdem waren wir mit denen extrem erfolgreich.

      Klar wird es für diese These auch gegen Beispiele geben, aber ich finde schon, dass man diese Analogie sieht.

      Gestern war ne Absolute Offenbarung. Die Defensive (IV) hatte genau eine Anspielstation im Zentrum (Arnold oder Vrankx) die aber natürlich völlig zu gedeckt waren. Also Links/rechts aus auf die Außen, kein durchkommen, wieder zurück.
      Hat ein Mabau oder Otavio den Ball und rennt nach vorne, steht 3 ! Spieler(Wout, Waldschmidt, Gerhardt) vorne am 16er und warten, das ein Ball doch mal durch rutscht.

      Keine Bindung zwischen Def, Mittelfeld und Offensive

      Die 2,3 Tore der letzten Spiele sind auch nur gefallen weil Nmecha einfach gut drauf ist und gut schießen kann.

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  9. Na bitte, damit steht der Verein wieder da, wo man ihn nicht haben will. Im grauen Nichts. Raus im Pokal, raus in der CL und in der Liga zwar von den Punkten noch irgendwie in Reichweite, aber gefühlt spielerisch knapp über Augsburg und Fürth (ich gehe mal davon aus, bis zur Winterpause wir das dann auch in Punkten sichtbar).

    Und zum wiederholten Mal…(das wievielte Mal ist das eigentlich?) stellt sich die Frage, Trainer, Manager, Umfeld, Spieler, Fans, Aura von Wob…wer ist Schuld? Warum schaffen wir es mit unseren Möglichkeiten nicht, uns langfristig und dauerhaft oben zu etablieren, wie es Leverkusen als Werksteam fast jedes Jahr schafft?

    Ich denke, vieles wurde schon gesagt oder zumindest gemutmaßt:
    – Überperformance im letzten Jahr, Leistungsloch in diesem
    – stressfreies Umfeld ohne Leistungsdruck und gelebter Emotion ("Wohlfühloase")
    – Trainer mit nicht unbedingt der besten Vita und einer Taktik, die nicht zum Können des Teams passt
    – Spieler im Leistungsloch (leider momentan gefühlt 90% des Kaders)
    – Ausfall von Schlager
    – Neuzugänge, die die Erwartung nicht annähernd erfüllt haben

    Die Liste kann sicher weitergeführt werden. Was mich aber an all dem stört, ist die Ruhe der Verantwortlichen. Nein, ich erwarte keine Hau-Drauf Aktionen, aber Schmadtke ist untergetaucht, Schäfer wirkt hilflos (und sondert Plattitüden ab) und Kohfeldt wirkt total ratlos und sendet nur noch Durchhalteparolen, die man von Bremen kennt. Das ganze wirkt wie ein Kreuzfahrtschiff, das eben noch sanft und entspannt durch die See geglitten ist, das dann aber plötzlich gegen einen Eisberg gefahren ist. Nun
    weiß niemand, was zu tun ist, der Ernstfall ist jetzt keine Theorie mehr. Es fehlt die knallharte Ansage vom Kapitän, was jetzt zu tun ist. Der Untergang war nicht als Teil der Reise eingeplant.

    Zwei Dinge finde ich besonders merkwürdig und würde ich gerne hinterfragen. Wie kann ein Team, das nach einem Trainerwechsel drei Spiele gewinnt und in Bielefeld noch ein 0:2 fast in einen Sieg umwandelt, plötzlich so harmlos und verunsichert sein? Irgendwie ist etwas in der Länderspielpause passiert.
    Zudem fallen gerade die Nationalspieler und die gehypten Spieler wie Arnold, Baku, Nmecha und Lacroix gleichzeitig in ein extremes Loch. Gut, bis auf Arnold alles junge Spieler, bei denen ein Loch fast vorprogrammiert war. Aber warum alle gleichzeitig?

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    • Zu deiner Frage: Unsere jungen Spieler brauchen klare Ansprachen, Führung und eine Struktur. Alles ist weggebrochen bzw eingerissen worden.

      Das ist das externe Argument.

      Dazu kommt die eigene Psyche:
      Baku sah sich schon als Nationalspieler zu Bayern wechseln und spielt seit den Länderspielen wie eine Ballerina. Er ist ein Fall für die Tribüne. Nur Rückpässe, keine Zweikämpfe, irgendwelche Tricks.
      Nmecha sah schon den Durchbruch und die WM in Katar. Er spielt wie eine Ich-AG.
      Lacroix wollte wechseln, blieb dann und bringt die Konzentration irgendwie nicht mit. Dazu ständig neue Partner und Dreierkette.

      Manche Spieler sahen sich schon bei Bayern oder in England. Sie wollen, aber der Kopf… Und wenn dann das Team nicht mehr funktioniert, gehen diese Spieler richtig baden.

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    • Zum Thema Psyche:

      Kohfeld beginnt bestimmt auch bald an sich zu zweifeln.
      In Bremen (zum Schluss) versagt, hier läuft bisher auch nix.

      Wie soll ein Trainer eine Selbstbewusste Ansprache und Siegessicherheit ausstrahlen?

      Das sehe ich auch als Faktor

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    • Kann ja mit Philipp eine Selbsthilfegruppe gründen.

      Wenn ich von meiner Sache nicht überzeugt bin, merkt das jeder relativ schnell. Und genau das passiert doch gerade.

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    • Dafür fehlt uns bzgl. Kohfeldt wohl der Blick in die Tiefe. Dass er nach den Auftritten desillusioniert wirkt, ist wohl nachvollziehbar. Ob er Selbstzweifel hat, ist kaum zu erahnen.

      Davon gibt unabhängig: Ich sehe echt keinen Spieler bei uns, der so ein Ego hat, dass er einfach sagt "Leckt mich doch, wir regeln das jetzt" und voran geht. Selbst "Kämpfer" wir Wout oder Steffen wirken ausschließlich mit sich selbst beschäftigt und üben eher nach den Spielen latente Kritik an den Nebenleuten. Dazu so viele Duckmäuser wie Philipp, Lukebakio, Waldschmidt. Da kann man sich doch nicht wundern, dass man am Ende auf Gerhardt kommt, wenn man den Gegner noch attackieren will. Doch, der setzt dann mehr offensive Akzente, als die vorgenannten Spieler – wenn man das so nennen will. Baku und Nmecha "zaubern" mehr für sich selbst. Arnold erinnert längst an den Arnold, der Abstiegskampf metal nicht gewachsen war (der wird für mich niemals erster Kapitän beim VfL). Bei Lacroix wechseln sich Frustration und Fehler mit Leichtfertigkeit ab. Brooks ist auch wieder dort angekommen, wo er in Sachen Aussetzer mal war. Otavio und Rous bleibt bei ihrer Verzweiflung nur noch hohles Grinsen. Und Josh ist für mich momentan der heimliche Kapitän, jedoch ohne Mannschaft auf dem sinkenden Schiff. Seine Defizite sind genauso bekannt wie seine Stärken. Ganz ehrlich: Ein Trainer kann nicht durch Handauflegen mentale Probleme lösen. Der kann viel sprechen, seine Spieler stützen, sie abschotten und vielleicht einfache Handlungsweisen an die Hand geben – am Ende muss sich die Truppe aber auf dem Rasen an den eigenen Haaren aus dem Morast ziehen. Und ich sehe keine Anstalten dafür! Nicht einmal, dass jeder mit anpackt!

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  10. Hier wird jetzt mit Training, Zeit usw argumentiert. Komisch, dass andere Trainer das schaffen.

    Der Trainer spricht permanent von Mut und Intensität und stellt dann Vranckx und Gerhardt als Offensive aussen, dazu Josh ein reiner Zerstörer auf der 6.
    Wenn es egal ist, wo jeder spielt (Moment, Kohfeldt wollte jeden auf seiner stärksten Position spielen lassen), spielen wir also mit Josh und Roussillon im Sturm?
    Kohfeldt wiederspricht sich permanent, so etwas ist doch schnell Thema in einem Team.

    Offensive aussen waren konsequent im Spiel nicht besetzt, folglich viele Halbfeld Flanken von Mbabu und Otavio. Lille doppelt bei Angriffen sofort den Flügel, und wir flüchten bei Ballbesitz. So etwas brauche ich nicht trainieren.

    Aufstellung sieht jede Woche komplett anders aus, die Mannschaft ist nicht mehr eingespielt und völlig verunsichert. Daher forderte auch die große Mehrheit das 4231. Stattdessen sehen immer neue Konstruktionen.

    Wir pressen kaum nach, haben deswegen auch kaum Konter. Stattdessen versucht man es vermehrt über Ballbesitz zu Torchancen zu kommen, was wir aber nicht können. Dafür fehlt die individuelle Qualität.

    Bei diesen Punkten brauche ich keine Trainingswoche, sondern einen klaren Plan und eine punktgenaue Ansprache.

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    • Ich sage keinesfalls, dass ich so aufgestellt hätte oder die Entscheidung richtig gewesen wäre. Aber das Leben ist bunt. Die Gründe für unsere Erfolge waren bunt. Und die Ursachen für unsere momentane Krise sind genauso bunt. Und es war sicherlich absolut legitim, mit Gerhardt einen Spieler in die vordere Mittelfeldreihe zu ziehen, der bereits in der Vergangenheit bewiesen hat, dass er in der Arbeit gegen den Ball mehr bringt als z.B. Philipp. Wir haben mit Gerhardt in der Rolle schon offensiv überzeugt. Die Rechnung "nur Waldschmidt und Wout sind offensive Spieler" geht einfach nicht auf. Mit Josh als zentralem Sechser spielt auch Arnold eine andere, vorgezogene Rolle. Vranckx hat gestern zusammen mit Mbabu den rechten Flügel überladen. Ich stimme ja zu, dass der Plan nicht aufgegangen ist. Ich hätte womöglich auch selbst völlig anders aufgestellt. Aber so zu tun, als wäre das eine vornehmlich defensive oder gar feige Aufstellung gewesen, ist absoluter Unsinn. Wir haben ja nicht mit zwei Viererketten vorm eigenen 16er agiert. So einfach sollte man sich eine Analyse nicht machen, das ist wenn überhaupt eine "Schein-Aanalyse"… im Übrigen haben wir gestern mit Viererkette und weitgehend mit einem zentralen Sechser gespielt. Das war m.E. von der Grundordnung schon offensiver als in Mainz oder Bielefeld.

      Die Mannschaft spielt jedoch momentan in jeder Grundordnung kacke – egal, ob ich Feingeister oder Kopmfschweine ins Rennen schicke. Es fehlt an allen Ecken und Enden. Das bekommt kein Trainer der Welt durch Handauflegen geregelt. Da helfen nur irgendwie erzwungene Erfolge und ein leistungsförderndes Innenleben der Mannschaft.

      Wir haben damals über viele Trainer debattiert. Nach Jahren wurde es unter Labbadia endlich besser – das war aber auch dadurch begünstigt, dass dem Kader Mentalitätsspieler zugeführt wurden wie Weghorst. Ich hoffe sehr, dass es nicht wieder so weit kommt, dass in der Mannschaft etwas kaputt geht, was man nur durch Ab-/Zugänge kitten kann.

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  11. Die Ära Glasner ist mit dem Ende der CL Teilnahme nun endgültig vorbei.
    Dass sie endete ist im wesentlichen Schmadtke zu verdanken.
    Der ansonsten mit einem glücklichen Händchen ausgestattete, die Verpflichtungen von Spielern betreffend, hat in der Trainerfrage , der jedoch wichtigsten, versagt !!

    Ich hoffe sehr, dass Schäfer in dieser Hinsicht weniger egozentrisch denkt !

    Für diese Saison wäre ich schon froh, hätten wir mit dem Abstieg nichts oder wenig zu tun.

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    • Exilniedersachse

      Ich bin mir ziemlich sicher, dass es mit Glasner nicht wesentlich anders gelaufen wäre.

      Es war ein ausreißer nach oben.

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    • Exilniedersachse, tut mir Leid, aber deine Sicherheit ist unbegründet.
      Das Spiel gegen den Ball hat Glasner im Fokus gehabt und hätte es immer noch.
      MvB hat es ignoriert und FloKo? Mal sehen ob er es langfristig hinkriegt, eventuell zu Beginn der Rückrunde

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    • Wäre Glasner geblieben, würde jeder seine Aufgabe noch kennen. Also keine Umstellung usw.
      Dazu hätte Glasner wahrscheinlich die Tempospieler mit Tiefgang gehabt (Lukebakio, Nmecha) die er gefordert hat.

      Könnte theoretisch auch dadurch bedeutend besser in Form von Torgefährlichkeit werden können.

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    • Hätte, hätte… Vielleicht würden sie ihre Aufgaben noch kennen, diese aber trotzdem nicht mehr der nötigen Intensität wahrnehmen. Vielleicht hätte Glasner dann seine Mannschaft wieder vor der Presse angezählt und die Truppe wäre ihm gar nicht mehr gefolgt. Hätte, hätte…

      By the way: Ein Glasner hatte doch einen Nmecha und konnte nichts mit ihm anfangen. Der hatte eh immer nur seine Stamm-13, oder 14…

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    • @El_Zurdo

      Abgesehen von dem, was Schalentier über Nmecha sagte, schätzte Glasner die Arbeit ohne den Ball über alles andere. Lukebakio wäre also auch der falsche Spieler für ihn gewesen

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    • Ist genauso hätte hätte..
      Ich fang auch nochmal mit hätte hätte an…
      In einem funktionierendem Team hätte er ebenfalls funktionieren könnnen.
      Vllt ist auch Glasner der Typ Trainer wie Funkel, der ihn durch keine Ahnung gegriffen bekommen hätte..

      Oder aber vielleicht hätte man sich dann nicht um Lukebakio sondern einen anderen Spieler mit Tiefgang und Tempo bemüht..

      Hätte hätte….

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    • Wie bitte? Wie kann man Glasner mit anderen CL Trainer vergleichen? Glasner mit MvB auf eine Ebene zu stellen ist sehr gewagt, sowie Kohfeldt auf eine Stelle zu vergleichen. Kohfeldt hat international nicht viel Präsents gezeigt, eher haben mich seine Internationale Spiele überrascht. Einen Trainer mit 0 internationaler Erfahrung, so im ersten Spiel gegen eine ungeschlagene Truppe wie Salzburg aufzubieten, war doch geil!! Aber was danach folgte, war auch eher Überheblichkeit, dieses bodenständige hat gefehlt.

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  12. Exilniedersachse

    Wir haben jede Menge hoch veranlagte Spieler im Kader. Diese spielen aber nur bei einem verein wie dem VfL, weil es ihnen eben nicht gelingt ihre Topleistung regelmäßig abzurufen. Diese Spieler brauchen irgendwas, um ihre Bestleistung zu bringen.
    Ein solcher Kader trifft dann, nachdem ein Teil des Kaders in der Vorsaison durch absolute Überperformance und glückliche Umstände für die CL qualifiziert hat, auf einen neuen Trainer mit einer neuen Idee.
    Dieser Trainer, überfordert die Mannschaft indem er ihr im Spiel zuviel Eigenverantwortung gibt, da er es aus seiner Karriere mit Topspielern bei Topvereinen so kennt. Dass dieser Trainer seine Autorität durch absoluten Dillentatismus vernichtet (6 oder 5?) Hilft auch nicht.
    Der Trainer geht, ein neuer Trainer kommt mit neuem System. Automatismen gibt es nicht. Jetzt ist es quasi schon egal, welche Idee dieser Trainer hat, da es auf den Ansatz der Spielidee inzwischen weniger ankommt als auf die Teamführung. Die CoTrainer bleiben auch zum Teil, was der Mannschaft zeigt, einfach weiter so.
    Unter diesen Vorzeichen steht der Verein durch glückliche Umstände vor einem Endspiel mit der Möglichkeit in die nächste Runde der CL einzuziehen.
    Dann gelingt es der Mannschaft nicht ansatzweise ein Mindestmaß an Willen, Mut und Kampfgeist zu zeigen. Die Kulisse von ca 50% des Möglichen trägt auch nicht dazu bei.

    Jetzt scheidet diese Mannschaft völlig verdient in einer Gruppe aus, die in diesem Wettbewerb fast nicht leichter hätte sein können. Wäre vor dem Spiel nicht die Hymne gespielt worden, hätte wohl niemand gewusst, dass das gerade CL ist.

    Jetzt ist noch mehr Spannung raus und man steht da mit dem breiten Kader, in dem es scheinbar kaum Stammspieler gibt.

    Was erwartet und jetzt?
    Wer ist schuld?
    Wie soll es weitergehen?

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  13. Ich komme in Wolfsburg alle paar Jahre zu dem Schluss, dass hier nur absolut autoritäre Trainer wie Magath, Hecking, Labbadia oder Glasner funktionieren. Solche, die der Mannschaft in den Ar… treten. Diese Trainer nutzen sich zwar schnell ab, aber es funktioniert eben. Zu verkopfte Trainer oder Kumpeltypen sind hier regelmäßig gescheitert. Und hier wird Tedesco gefordert? Ernsthaft? Das ist doch eine Kategorie mit Kohfeldt oder – wenn auch nicht fachlich – mit van Bommel. Wäre er auf dem Markt gewesen, hätte uns vielleicht ein Hardliner wie Kovac gut getan. Der gilt auch als verhältnismäßig kompromisslos in seinem Führungsstil.

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    • Labbadia ist nun aber auch nicht der autoritäre Typ. Aus meiner Sicht ist das auch eher ein "Kumpel"-Trainer, allerdings muss er damals nach den Relegationsjahren ja irgendeine Stellschraube gefunden haben, die hilft.

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    • Absolut nicht. Der ist intern ein Trainer der alten Schule. Nur gegenüber den Außenstehenden bzw. den Medien stellt er sich stets vor seine Mannschaft und spricht gern von "meinen Jungs". Anders als Glasner, der gern vor den Medien gegen seine eigene Mannschaft geschossen hat.

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    • @Kr1sto

      Labbadia ist eigentlich dieser Typ. Schauen Sie sich einige Kommentare der Spieler während dieser Zeit an, wie hart er sie trainiert hat.

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  14. Also ich habe gestern ein 4-2-2-2 gesehen. Das ist im Grunde das klassische RB-System unter Rangnick immer gewesen. Jetzt kann man natürlich sagen: Das war neu und nicht eingespielt. In dem wichtigen Spiel umgestellt? Warum das? Ja, die Fragen muss man stellen. Aber nochmal zur Ordnung:

    Mit der Viererkette hinten. Das im Aufbau ein Sechser mal zurückschiebt ist Normalität, das führt dazu das man punktuell mit drei aufbaut, deshalb ist das aber keine Dreierkette. War auch unter Glasner schon so. Grundsätzlich war es eine klare Viererkette.

    Josh und Arnold auf Sechs. Vranckx und Gerhardt auf 10 jeweils. Dabei haben die letzten Beiden Flügelzehner gespielt, Waldi hängend und Wout ganz vorne.

    NEU war somit nur die Rolle von Vranckx. Sonst eigentlich nichts.

    Ich kann mir das nur so erklären, das wir das Zentrum stärken wollten. Und offensiv gab es eh viele Positionswechsel. Ehrlich gesagt fand ich die Spielanlage von Lille nicht besser als unsere. Am Ende hat die individuelle Qualität von Ikone den Unterschied gemacht. Das erste Tor kassieren wir nach eigener Ecke. Gerhardt kommt nicht hinterher und keiner hilft…

    Joa. Und im Grunde war das schon die Vorentscheidung. Das Tor hat Lille extrem in die Karten gespielt.

    Ansonsten sind die vielen Kleinigkeiten, die sich mittlerweile zu einem Berg von Problemen summiert haben schon mittlerweile mehr als eine Herausforderung. Ich könnte ja noch verstehen, wenn man sagt: Die Aufgabe könnte für Kohfeldt zu schwer sein…

    … aber mache Dinge hier… naja!

    Das Fazit für mich ist nach wie vor dasselbe: Die Problematik beim VfL liegt tiefer. Und ist vielschichtig. Mag sein, das wir das immer wieder kurzfristig lösen. Aber langfristig?

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    • Kurz vor dem 0:1 sagte ich zu meinem Sohn: "Hui, wenn Josh das Kopfballduell verloren hätte, wäre dahinter Ikone völlig ohne Gegenspieler die Linie runtermarschiert und hätte nur querlegen müssen." Auf der Seite war mehrfach freie Wiese. Und dann fällt genau darüber das 0:1. Die nächste Baustelle nach fehlender Intensität, kein geschlossenes Pressing, schlechte Verteidigung bei Standrads, grottigem Positionsspiel: jetzt klappt auch die Restverteidigung nicht mehr. Mal im Ernst: Es funktiioniert echt gar nichts! Und das fängt natürlich beim Nicht-Ar…-Aufreißen an.

      Spielerisch sehe ich uns nur vor Fürth. Selbst Bielefeld hat Phasen, in denen sie spielerisch mithalten und Partien offen gestalten. Augsburg sowieso. Solche Auftritte wie unseren in Mainz völlig ohne nennenswerte Offensivaktion oder die ersten 60 Minuten in Bielefeld, bevor wir aus dem NIchts zwei Tore machen, sehe ich nur bei uns. Das ist spielerisch nicht einmal unteres Mittelfeld. Und das hat nicht allein mit der Grundordnung zu tun, sondern den Basics wie taktische Disziplin, Laufarbeit, Zweikampfführung… eben der oft thematisierten Intensität. Arnold sprach von "Sorglosigkeit", inzwischen ist es von sorglos zu stümperhaft und teilnahmslos geworden.

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    • Wie kann man sagen, dass das Problem tiefer liegt, wenn es letztes Jahr kein solches Problem gab? Es liegt alles am Trainer.

      @Schalentier

      Haben Sie letztes Jahr eine solche Situation erlebt? Es gab immer Spieler, die für Deckung da waren. Das beantwortet die Frage, diese Dinge werden ins Team gecoacht, das ist die Aufgabe der Trainer.

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  15. Meine Aufstellung fürs nächste spiel:

    Casteels
    Mbabu-Lacroix-Bornauw-Otavio
    Vranckx-Guilavogui
    Baku – Waldschmidt – Steffen
    Weghorst

    Guilavogui habe ich ganz bewusst drinne gelassen, da ich nicht davon ausgehe das FloKo ihn raus nimmt und eine Pause würde maxi bestimmt auch mal gut tun.

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    • In den letzten beiden Stunden sind auf der kicker Seite zwei Meldungen erschienen:

      – Weghorst wechselt Berater
      – Lacroix hat eine Ausstiegklausel (ca. 40 Mio. Euro)

      Anzeichen, dass im Winter einiges ändert? Wenn man für beide Spieler etwa 60 Mio. Euro bekommt, könnte man einiges tun!

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    • Die Infos sind nicht wirklich neu. Das sie ausgerechnet jetzt kommen sagt doch wieder alles…

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    • @Malanda
      Was genau meinst du damit? Das spekuliert wird, dass die beiden wechseln weil wir ausgeschieden sind?

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    • Er meint damit, dass Medien das entweder gerade gegen den VfL nutzen oder es forciert wurde.

      Wahrscheinlich nutzen es gerade nur die Medien. Aber Wouts Beraterwechsel deutet zumindest einen Wechsel an. Irgendwann 2022.

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  16. Wir haben mit dem aktuellen Trainerstab (K.O. hfeldt, Frontzeck) geballte Abstiegskampf Erfahrung, soviel muss man erkennen, um das nächste Ziel vor Augen zu haben. Die Hälfte haben wir geschafft, genug Zeit um die Mannschaft besser kennenlernen wurde auch gemeistert. Es heißt sich voll auf die Bayern zu konzentrieren, und dort nicht unterzugehen.

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  17. Wir werden ja schon am Samstag sehen, wohin die Reise geht. Rutschen wir jetzt auch in der Liga noch weiter ab, oder können wir zumindest gegen Stuttgart eine Reaktion zeigen?

    Das werden noch harte Wochen bis Weihnachten werden. Bayern kommt ja auch noch. Oh je…

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  18. Nachdem Ausfall vom Schlager war das alles absolut vorhersehbar.
    Genau weil klar war dass das passiert was passieren musste, hätte ich niemals Dodi und, Waldschmidt geholt dafür einen fürs, defensive Mittelfeld

    Und Brekali hätte sich gegen CL auch nie gewehrt.

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    • Es war schon richtig neue Offensivspieler zu holen, aber das Lukebakio einschlägt war sehr zu bezweifeln und Waldschmidt ist bisher leider ein klassischer fehleinkauf, die Verpflichtung von Philipp war leider auch nicht so schlau

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    • Würde man nicht auf Guilavogui als Schlager Ersatz setzen, hätte das auch besser ausgesehen.
      Darin liegt der eigentliche Fehler.

      Waldschmidt war die halbe Zeit verletzt. Ging doch mit dem Zusammenstoß beim ersten Training los und dann Okt-Nov mit der Verletzung und dem Aufbau der Fitness.
      Dazu unter Kohfeldt eh eine Rotation ohne Ende…
      Den kann man noch nicht bewerten.

      Lukebakio funktioniert halt nur wenn alle anderen funktionieren…

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  19. Es ist doch das altbekannte Bild – der VfL Fahrstuhl tritt seine Reise nach unten an. Es wird mit Trainern versucht was zu ändern, klappt nicht.

    Wenn alles so läuft wie immer, und ich wüsste nicht warum es das nicht sollte schließen wir dieses Jahr so im Mittelfeld ab und im nächsten dann im unteren drittel.

    Erst wenn man eine neue Mannschaft aufbaut hat geht es dann wieder nach oben, meist sogar relativ weit – dann glaubt man man könne ausbleibenden Erfolg mit einem Trainerwechsel kompensieren…"The wheel of time"

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  20. herum. Unsere einstige Top Defensive ist nur noch ein Schatten ihrer selbst und klar, so eine Schwachsinns Schlagzeile wie die Ausstiegsklausel von Lacroix, als ob der jetzt weg müsste!, ist haarsträubend.

    Aber man sieht ganz deutlich, dass die Spieler hilflos sind. Sie brauchen ganz dringend Vorgaben auf dem Platz und weniger Rotation. Die ganzen gelben Karten, Platzverweise, Elfer kommen durch einen schlechten Matchplan zustande. Es läuft nicht und dann verzweifeln die Spieler und schließlich resignieren sie

    Das Spiel gestern war so wichtig und ich habe ganz fest damit gerechnet, dass Kohfeldt weiss worauf es ankommt und die Mannschaft gut vorbereitet hat. Die Enttäunschung bei mir ist riesengroß und ich glaube nach gestern nicht mehr daran, dass er das Ruder rumreißen kann.

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    • War das Virus wohl nicht ausreichend auf Bekömmlichkeit getestet…

      Karma is a bitch

      Ich wünsche Kimmich nix böses um Gottes Willen! Er ist ja kein verrückter oder Querdenker. Ich hoffe er kommt wieder auf Beine, aber dennoch

      selber Schuld!

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  21. Die meisten Spieler haben bei uns schon ihren guten Charakter gezeigt und mit Leistung überzeugt. Die Schuld jetzt bei den Spielern zu suchen ist für mich zu oberflächlich.

    Der Trainer muss Input geben. Hat Arnold sinngemäß nicht vor kurzen gesagt, dass von Glasner viel Druck kam? Und unter van Bommel gab es den dann schon nicht mehr. Das brauchen alle Spieler, jemand der antreibt, einen Rahmen vorgibt und Dinge konsequent einfordert, immer und immer wieder.

    Im Moment wirken die Spieler verloren und ohne Führung. Jeder versucht sein Bestes, aber es verpufft, weil die Abläufe weg sind und viel Rotation da ist.

    Für mich probiert Kofeldt immer noch zuviel herum. Unsere einstige Top Defensive ist nur noch ein Schatten ihrer selbst und klar, so eine Schwachsinns Schlagzeile wie die Ausstiegsklausel von Lacroix, als ob der jetzt weg müsste!, ist haarsträubend.

    Aber man sieht ganz deutlich, dass die Spieler hilflos sind. Sie brauchen ganz dringend Vorgaben auf dem Platz und weniger Rotation. Die ganzen gelben Karten, Platzverweise, Elfer kommen durch einen schlechten Matchplan zustande. Es läuft nicht und dann verzweifeln die Spieler und schließlich resignieren sie

    Das Spiel gestern war so wichtig und ich habe ganz fest damit gerechnet, dass Kohfeldt weiss worauf es ankommt und die Mannschaft gut vorbereitet hat. Die Enttäunschung bei mir ist riesengroß und ich glaube nach gestern nicht mehr daran, dass er das Ruder rumreißen kann.

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    • Hier jetzt vollständig.

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    • "Die Schuld jetzt bei den Spielern zu suchen ist für mich zu oberflächlich."
      "Der Trainer muss Input geben."

      Ich frage mich wie eine Mannschaft Weltmeister werden konnte die als einzigen Input den Hinweis bekommen hat man möge hinaus gehen und Fußball spielen.

      Letztendlich ist Fußball kein Schachspiel wo jeder Zug geplant ist. Der Spieler entscheiden selbst was in der Situation zu tun ist oder eben nicht das nimmt kein Trainer ab. Der Spieler entscheidet auch ob er jetzt den Sprint anzieht oder die Aufgabe lieber an den nächsten Mitspieler delegiert.

      Wir reden hier von Profispielern, die wissen was zu tun ist.

      Lenny bezeichnet es immer gern als "Wolfsburgs soziale Hängematte" und in dieser scheinen es sich einige Spieler bequem gemacht zu haben. Kein Trainer sagt dir doch das du nicht laufen sollst – es fehlt die Eigenmotivationen Kilometer mehr zu machen. Wenn der Trainer überhaupt was machen kann dann an dieser Stelle. Aber es scheint ein ungeschriebenes Wolfsburger Gesetzt zu geben das sich gewisse Dinge wiederholen und noch nie hat ein Trainerwechsel bei genau der selben Mannschaft längerfristig einen positiven Effekt erzeugt. (ja mit Favre wäre das anders – ich weiß)

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    • Also hätten wir gleich Ismael behalten sollen Stan?

      Und warum holt Bayern nicht Ismael? Ist doch alles egal.

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    • "Also hätten wir gleich Ismael behalten sollen Stan?"
      Nein, auch nicht diesen anderen Holländer dessen Namen ich schon wieder vergessen habe. MMn waren die nicht BL tauglich, aber ob wir jetzt Favre, Kohlfeld, Rose, Fischer oder Hoenes haben ist ziemlich egal.

      Die Bayern sind immer so ein bisschen spezial weil der Trainer dort standing haben muss, aber ein Streich, oder Svenson würden da prinzipiell keine andere und schlechtere Arbeit leisten.

      Es gibt kein Geheimrezept wie ein Trainer aus einer Durchschnittsmannschaft eine Topmannschaft machen kann. Wenn dem so wäre sollte man 30mio für den Trainer ausgeben anstatt (oder noch mehr) in die Mannschaft.

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    • @Stan

      Ich stimme Ihrer Meinung auf so vielen Ebenen nicht zu. Ich war beim Lesen echt überrascht. Es gibt unzählige Beispiele, Tuchel, Flick etc., die das genaue Gegenteil beweisen.

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  22. Wo wären wir jetzt wohl mit Glasner? (sofern das Verhältnis zur Mannschaft intakt gewesen wäre)

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    • Ich tippe mal in der BL so Platz 9 und in der CL einen guten vierten Platz.

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    • Ich tippe in der Liga so wie jetzt aber CL minimu Europa legaue.

      Das wird Schmadtke auch zum Verhängnis sollte kohfeld scheitern. Ohne jeden Grund sowohl Bruno als auch Glasner entlassen und bei den Nachfolgern hätte man das gefuehl, dass das nicht die super Alternativen waren..

      Transfer periode auch kritisch. Waldschmidt und bournow zu teuer. Sind nicht schlecht aber viel zu teuer fuer den Bedarf.

      Aussen würde am letzten Tag lukebakio ohne Option von Hertha gelirhen.ist der wunschspieler abgesprungen?

      Also dieses Jahr hat Schmadtke auch seinen Anteil.

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    • Das kann Dir keiner sagen.

      Die härtere Hand hätte den Spielern wohl besser getan.

      Andererseits haben wir letzte Saison überperformt. Da ist der Einbruch vorprogrammiert. Und bei uns ist er eigentlich schon garantiert, wie die Vergangenheit zeigt.

      Außerdem hätten sich unsere Gegner über kurz oder lang besser auf unsere Spielweise eingestellt.

      Ich hatte gehofft, der Trainerwechsel bringt genug neuen input und genug neue Anreize, um uns im vorderen Drittel der Tabelle zu halten. Das hat nicht geklappt.

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  23. Hietes ausführliche Bestandsaufnahme im kicker:

    https://www.kicker.de/wolfsburger-frust-statt-furore-ich-weiss-was-du-letzten-sommer-nicht-getan-hast-882147/artikel

    Vieles sehe ich haargenau so. Einiges ist auch wieder so platt geschlussfolgert, als wäre der Kicker längst der Sportteil der Bild. Aber das kennen wir ja. Unterm Strich dieses Mal aber lesenswert.

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    • Ja schon sehr treffend, besonders seine Einschätzung "…Und ist offenbar nicht in der Lage, sich selbst aus diesem Schlamassel zu befreien."

      Das sehe ich genau so. Das ist keine Frage mehr des Wollens, sondern des Könnens. Und da ist Kohfeld gefragt, erst wenn Dinge wieder gelingen, kommt auch wieder das Zutrauen.

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    • Kohfeldt und die gesamte sportliche Leitung sind gefragt, den Rahmen zu gestalten. Am Ende kann aber nur – niemand sonst! – die Mannschaft den Bock umstoßen und die Kehrtwende schaffen. Die Spieler müssen am Ende ihren Frust, ihre Verunsicherung und ihre Lethargie mit bloßem Willen überwinden. Der Trainer muss sie unterstützen, u.a. mit klugen Entscheidungen und psychologischem Geschick.

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    • @Schalentier: Ja, da gehe ich mit. Spieler und Trainer müssen das gemeinsam erfüllen. Im Moment scheint es da ein Ungleichgewicht zu geben. Die Sache mit Ursache und Wirkung.

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    • Ich habe die große Befürchtung, dass Kohfeldt das nicht hinbekommt, wenn ich in Richtung Bremen schaue.

      Ein Trainer mit mehr Erfahrung und auch Erfolgen bei der Stabilisierung einer völlig aus dem Tritt geratenen Mannschaft wäre mir aktuell deutlich lieber.

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    • Und was ist deine Folge dieses Gefühls? Zugegeben: Bei mir herrscht gerade auch Skepsis vor. Aber was bleibt uns anderes übrig, als Kohfeldt einige Monate in Ruhe arbeiten zu lassen? Wir stehen ja noch nicht vorm Abstieg. Und es ist gerade so viel verkorkst bei der Mannschaft, in wirklich jedem Bereich… darauf zu hoffen, dass wir irgendwann einen Trainer finden, der mit dem ersten gesprochen Satz in der Kabine alle Probleme auf einmal löst, ist völlig Utopie. Wir können ja nicht auf Grundlage einer solchen Hoffnung alle zwei Monate den Trainer wechseln. Das wäre das Warten auf einen Lottogewinn. Wenn wir nun lange genug warten und den Frust herunterschlucken, kann natürlich auch etwas entstehen, dass vielleicht ganz anders aussieht als unter Glasner – aber trotzdem funktioniert. Es ist natürlich bereits frustrierend, dass man sich bereits auf einem guten Weg befand und diesen vielleicht auch durch eigene Fehlentscheiden verlassen bzw. verloren hat. Jetzt steht ein anderer am Ruder uns muss schnellstmöglich seinen Weg finden.

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    • Was die Folge meines Gefühls, also meiner Skepsis bezüglich Kohfeldt ist?

      Bangen und Hoffen!

      Mehr bleibt mir ja nicht. Ich wollte und will nicht für einen erneuten Trainerwechsel plädieren. Dazu ist er viel zu kurz da und uns steht das Wasser noch nicht bis zum Hals. Betonung auf "noch nicht".

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  24. Ich finde die Mannschaft wirkt gelähmt und verunsichert. Niemand kann mir erzählen, dass alle Spieler gleichzeitig in ein Loch fallen. Zu viele Trainer in zu kurzer Zeit, zu viele neue Ansprachen und Ideen, zu viele verschiedene Aufstellungen und Formationen. Wir sollten jetzt nicht wieder die Mannschaft in Schutz nehmen und die alleinige Schuld beim Trainer suchen, sondern endlich mal einer Idee Zeit geben. Kein Trainer hat von Anfang an gezündet, jeder hatte Anlaufschwierigkeiten. Es muss wieder eine feste Formation und Stammelf entstehen. Der Fehler fing bei MvB mit seinen ständigen Rotationen an. Es war sicherlich gut gemeint von ihm, hat aber die gesamte Mannschaft durcheinander gebracht. Der dritte Trainer in einer Saison würde uns nur weiter zurück werfen und das komplette Chaos auslösen. Mal davon ab wird es schwierig eine gute Lösung zu finden, da wir dann schon 2 Trainer verbrannt hätten und jeder potenzielle Kandidat, der seine Karriere nicht komplett ruinieren will sich das wahrscheinlich nicht mehr antun würde. Das heißt wir kriegen so oder so nur B oder C Lösungen.
    Eventuell würde es Sinn machen in unserer momentanen Situation einen Sport-Psychologen einzustellen. Das war übrigens die erste Amtshandlung von Ralf Rangnick bei ManU.

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    • Zeit geben – das ist eine gute Idee. Eigentlich auch alternativlos. Aktionismus bringt in dieser Saison auch nichts mehr.

      Aber: Kohfeldt sollte sich besinnen und diejenigen aufs Feld schicken, die auch zeitgemäßen Fußball spielen können. Und er sollte in die Mannschaft hineinhorchen, womit sie sich wohlfühlt. Ich denke da an Viererkette und eine möglichst spielstarke Doppel-Sechs. Ja, Guilavogui wäre dann ein bissl das Bauernopfer, denn leistungsmäßig hätte er es nicht mehr verdient als z.B. Arnold, auf die Bank zu müssen…

      Zudem: Wer für sich spielt, gehört erstmal raus. Das gehört für mich dazu, wenn der Trainer authentisch bleiben will.

      Und zuletzt: Genau das machen, was Labbadia zuerst gemacht hat! Eionen klaren Katalog aus grundsätzlichen Verhaltensregeln aufstellen! Das tat der Mannschaft gut! Eigendisziplin ist fürn Ar…, das hat hier nur funktioniert, wenn es mit einem großen Ziel vor Augen von selbst gelaufen ist. Ansonsten brauchten die Kicker in Wolfsburg immer klare Vorgaben.

      Und dann einfach hoffen, dass sich im Laufe der Rückrunde alles findet und zusammenwächst, d.h. auch Kohfeldt mit dem Team.

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    • Nachtrag: Und muss aber klar sein, dass das ein mittellanger Weg ist und es nicht von heute auf morgen besser werden wird. Das ist frustrierend, aber dann eben auch mal zu akzeptieren. Wenn ich mir die Posts hier während und nach der Partie angucke, bekomme ich den Eindruck, die meisten würden denken, man müsse nur einen Knopf drücken.

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  25. Kohfeldt ist nicht der alleinig Schuldige für die Situation. Ich denke, dass ist hier unter uns auch common sense. Meiner Meinung nach noch nicht mal der Hauptschuldige. Dennoch glaube ich nicht mehr an eine zufriedenstellende Zusammenarbeit. Eigentlich bin ich niemand, der schnell ein Urteil fällt. Dieses Mal sehe ich allerdings nichts, was mich weiter hoffen ließe.

    Am Anfang fand ich seine Pressekonferenzen noch recht erfrischend und auch positiv. Nach den ersten Misserfolgen sah ich einen Trainer, der Probleme nicht adäquat adressiert, sich rechtfertigt, beschwichtigt, kleinredet. Das habe ich persönlich nicht verstanden, denn gerade in der Anfangszeit kann man ja auf den Prozess verweisen. Das wirkt wie der Kohfeldt bei Bremen auf mich. Seine letzte Station wirkt noch nach, sicherlich auf mich und meiner Ansicht nach leider auch auf ihn oder er ist einfach so oder ist so geworden.

    Wie dem auch sei. Ich denke nicht, dass es gut, im Sinne von erfolgsversprechend, ist Dinge derart anzugehen. Bei „transfermarkt.de“ schrieb ein User: „Mit Kohfeldt hat sich Wolfsburg die personifizierte Loser-Mentalität geholt.“ Zwar polemisch, allerdings wirkt es auf mich so, als wäre da leider einiges Wahres dran. Denn er ist nett, ich mag ihn und er kann sicher auch fachlich-theoretisch sehr viel, allerdings empfinde ich seine zuletzt getätigten offensichtlichen Entscheidungen leicht konfus. Über die Aufstellung gestern war ich ähnlich schockiert wie viele hier.

    Es wird im Blog kontrovers gesehen, dennoch möchte ich anmerken, dass es auch für mich die größte Fehleinschätzung ist, auf eine Dreierkette mit Guilavogui als zentralem Mann zu setzen. Genau diesen Versuch gab es schon, mit viel Zeit und Vorbereitung unter einem sehr guten Kollegen. Das Team hat sich dagegen ausgesprochen, der zentralste Spieler für diese Idee selbst hat gesagt, dass ihm diese Rolle nicht liegt und er sie nicht gerne spielt (ich habe eine dahingehende Äußerung von Guilavogui zumindest in Erinnerung). Es wurde geändert und die Mannschaft bekam ein anderes Auftreten, auch wenn sich dies in der Saison punktetechnisch erinnerungsweise im Vergleich gar nicht so sehr widergespiegelt hatte.

    Für mich einer der Gründe, unter den hier auch schon aufgezeigten, weshalb die letzte Saison so erfolgreich verlief, war die wenige Spielzeit von Guilavogui und seiner „Degradierung“ zum Rollenspieler. Er hat fußballerische Inselbegabungen, die ihn in bestimmten Situationen sehr wertvoll machen können. Dazu seine vielbesungenen menschlichen Qualitäten innerhalb der Mannschaft. Deshalb, um eine Führung zu verteidigen? Eine Abwehrschlacht? Guilavogui! All day long! Als Starter allerdings? Seine Schwächen sind zu eklatant, für einen Verein, mit den von uns formulierten Ansprüchen, Zielen und Herangehensweisen an ein Spiel. Diese werden dadurch leider immer wieder konterkariert. Sei es durch Fehlpässe im Aufbau, falsches Stellungsspiel, unnötige Fouls (gerne in gefährlichen Zonen), Ballverluste, unkoordinierte Klärungsversuche, kopfloses Agieren, Unkonzentriertheiten. Ich als Couchtrainer sehe es ähnlich. Er hat alle Qualitäten für diese Position. Eigentlich ist er sogar ideal für diese Rolle. Aber seine taktischen und mental-kognitiven Fähigkeiten scheinen nicht auszureichen, um die Umstellungen in seinem Spiel vorzunehmen, die nötig wären.

    Für mich genauso offensichtlich, dass es die anderen beiden Innenverteidiger eher irritiert, als dass es ihnen hilft und zusätzliche Sicherheit schafft. Für mich ist es eine einfache Rechnung. Der eine Mann hinten verschafft dir nicht mehr Sicherheit. Dein Aufbauspiel ist kein bisschen ansehnlicher, besser oder sicherer. Du verlierst damit allerdings einen Mann im Zentrum des Mittelfeldes und damit Kontrolle über das Spiel. Ganz ohne Not. Vielleicht soll es anders gespielt werden? I don´t know. Allerdings sieht die Realität auf dem Platz so aus und so sah sie auch schon immer aus mit Guilavogui in einer Dreier- bzw. Fünferkette. Es will in meinen Kopf nicht rein, wieso man dies zu seiner zentralen Idee macht. Die Veränderung, die uns näher an unseren eigenen Anspruch befördern soll. Eine Idee, die andere auch schon hatten. Mit dem (fast) gleichen Personal. Gegen die votiert wurde und mit dessen Begraben, gefühlt, die Wende eingeleitet wurde. Das ist in meinen Augen auch einfach keine gute Erzählung, um Glauben, Zuversicht und Überzeugung wachsen zu lassen. Wir haben damit nie ansatzweise mannschaftlich so gut gespielt, wie in der letzten Saison (bis auf Leipzig evtl.). „Die Definition von Wahnsinn ist: immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten. “ – Albert E.

    Der Mannschaftsteil, der bei uns am stärksten und tiefsten besetzt ist, ist die Innenverteidigung. Ein Vorteil von guten und schnellen Innenverteidigern ist eine höhere Positionierung der Mannschaft auf dem Feld und all den Vorteilen, die damit verbunden sind. Denn du hast hinten Spieler, die ihre individuellen Duelle gewinnen können. Es ist eine vermeintliche Sicherheit, die man gewinnt. Allerdings frei nach dem Motto „Nimm du ihn, ich habe ihn sicher!“, „verderben zu viele Köche den Brei!“. Zwei Innenverteidiger unserer Kaliber reichen vollkommen aus um gegen die meisten Teams in dieser ballbesitzloswollenden gegenpressenden (Sicherheits-) Bundesliga hinten ein Übergewicht zu haben. Der eine Mann mehr hinten ist verschenkt, wenn du offensiv agieren möchtest. Zumindest in dieser Besetzung.

    Auch Guilavoguis Alter und seine Vertragssituation geben eigentlich diese exponierte Stellung, abseits der sportlichen Leistungsfähigkeit, nicht her. Für mich ist er ein Sicherheitsrisiko, bei dem ich immer Befürchtungen ob der nächsten unglücklichen Szene habe. Leider!

    Meiner Ansicht nach hat man unnötig die Identität dieser Mannschaft vor dieser Saison aufgegeben. Dieser Vorwurf geht allerdings eher an unsere strategische Planung etwas weiter oben. Van Bommel war ein großes Risiko, welches krachend gescheitert ist. Ein unerfahrener Trainer, soll einer Mannschaft mit vielen jungen Spielern, die ihren größten Erfolg mit einem sehr physischen strukturell defensivorientierten Ansatz hatte, hin zu einem pro-aktiven ballbesitzorientiertem Spitzenteamfußball entwickeln. Das waren mehrere Schritte auf einmal mit inadäquatem Personal. In einer Saison, in der man nach der Vorbereitung kaum Zeit hat, vernünftig zu trainieren. In der eine große Entwicklungsstufe für die Mannschaft allein schon die mentale Herausforderung der neuen Aufgabe „Champions League vs. Ligaalltag“ und die Bestätigung der selbst neugeschaffenen Anspruchshaltung ist. Die verpflichteten Spieler passen auch nicht zu einem Ballbesitzansatz. Man hat mit dieser Ausrichtung der Mannschaft schon viel ihrer Selbstverständlichkeit genommen.

    Ich finde es auch kein cleveres Signal an die Mannschaft nach einer derartigen Saison. Grundlage hätte die alte Spielweise sein müssen. Ich finde, bis auf die Offensive, unsere Mannschaft nach wie vor sehr gut zusammengestellt. Mit viel Qualität! Das war sie letztes Jahr allerdings auch schon. Dennoch wurde sich hier eher verbessert. Offensiv allerdings? Hier lag unser größter Nachholbedarf und es wurde Qualität dazu geholt. Allerdings am wirklichen Bedarf vorbei. Einerseits passten sie nicht zum präferierten Systemumschwung und auch ohne diesen passen sie nicht so sehr zur Mannschaft. Sei es Lukebakio, der in ein Kontersystem ohne defensive Aufgaben für ihn gehört oder Waldschmidt der unauffällig, körperlos und isoliert agiert. Zudem Philip sehr ähnelt und qualitativ schwächer ist, der nie wirklicher Stammspieler über eine Saison war und immer eine Verheißung ohne Einlösung derselben bleiben wird. Außerdem uns auch noch zusätzlich in die Relegation gegen Braunschweig geschossen hat. Der letzte Punkt wiegt selbstredend besonders schwer!

    Nmecha finde ich klasse, gehört allerdings auf die 9. Da spielt allerdings Wout und der ist enorm wichtig mit den Dingen, die er auf dem Platz tut und ausstrahlt. Wenn du Nmecha auf Außen stellst, passt auch er mit seinen Qualitäten nicht in ein Ballbesitzsystem. Ähnlich wie Lukebakio ist er stärker mit ordentlich Wiese vor ihm bzw. hinter den Verteidigern. Dennoch freue ich mich sehr, dass er sich für uns entscheiden hat. Auch wenn er noch mehr Fokus, Zielstrebigkeit und Entschlossenheit entwickeln muss, um wirklich ein guter bis sehr guter Bundesligaspieler zu werden. Als Talent ist dies auch noch vollkommen in Ordnung! Was sich über alle Spieler sagen lässt: Sie sind in erster Linie Abschlussspieler. Keine Spieler die etwas entstehen lassen, sondern in erster Linie Verwerter. Auch dies sehe ich kritisch und hätte mir eine in dem Punkt diversere Ausgestaltung bei den Neuverpflichtungen gewünscht.

    Meiner Meinung nach würde dieser Mannschaft ein Trainer mit Überzeugung und Selbstvertrauen ins eigene Gelingen, guttun. Jemand, der sich selbst gefühlt nichts mehr beweisen muss. Einer, der für diese Mannschaft da ist, in dem er eine starke Führungspersönlichkeit ist! All dies sehe ich bei unserem Trainer nicht. Sondern eher jemand, der nach der ersten Niederlage um seine Reputation und Position besorgt ist. Jemand der fahriger wirkt, ins Labern gerät. Sprechblasen absondert. Diese stehen allerdings im Widerspruch zu dem optischen Eindruck seiner Gestik, Mimik und Körpersprache. Einer der authentisch ist und nicht so tun muss.

    Von der ganzen Herangehensweise an diese Saison und den Entscheidungen, die getroffen wurden, wäre meine plausibelste Erklärung für die ganze Misere: Diese Saison hat Marcel S. probeweise den Hauptentscheider gemimt, um zu schauen, wo noch Entwicklungspotenzial und mögliche Stolpersteine für ihn liegen. Auf seinem Weg zum super-duper Manager wird diese Zeit ihm einmal als eine seiner wichtigsten Lektionen erscheinen.

    Ich hoffe, es werden die richtigen Schlüsse gezogen und die Mannschaft entwickelt aus diesem bisher misslichen Saisonverlauf eine Mentalität es den anderen beweisen zu wollen. Das dieser Champions League-Auftritt des VfL nicht stehen gelassen werden soll. Das sie Gier und Fokus entwickeln. Sich zusammenraufen und gestärkt aus diesem Schlamassel hervorgehen. Das die bisher leer wirkenden Phrasen des Herrn K. sich anfangen mit Leben zu füllen. Das dieses verzerrte Bild, welches sich aus unzureichenden Informationen, Mutmaßungen, voreiligen Schlüssen, gemachten Erfahrungen und gewagten Vermutungen speist und von mir gezeichnet wurde, sich nicht bewahrheitet.

    Zum Abschluss möchte ich allerdings auch nicht den Fan des VfL Wolfsburg an sich herausnehmen. In meinen Jahren als Dauerkarten-Inhaber habe ich das Wolfsburger Publikum als leise, unzufrieden und lethargisch erlebt. Das Publikum in der VW-Arena sorgt jedenfalls nicht für Sicherheit. Es wird schnell gebuht und gepfiffen. Spieler werden selten aufgebaut, gerne „draufgeprügelt“ und schnell einzelne Sündenböcke gefunden. Man ist kaum begeisterungsfähig und hat eine in Teilen zu hohe Erwartungshaltung und Anspruchsdenken, als würde man den ganzen Zirkus finanzieren. Wie ein verzogenes Kind wirkte es auf mich. Der Prollo-Sohn mit dem vom Vater finanzierten Porsche. Und ich denke, dies unterscheidet uns auch sehr von anderen Standorten. Andere Fangruppen sind nicht nur zahlenmäßig besser aufgestellt.

    Den Faktor Publikum würde ich in Phasen, in denen es mal weniger gut läuft, bei uns als negativ verbuchen. Suboptimale Spielverläufe werden durch das Wirken des Publikums in Wolfsburg tendenziell befeuert. So ist eine Entwicklung einer Mannschaft definitiv nicht einfacher. Wenn es gut läuft, dann kann es auch mal laut (oder magisch) werden. Auch erlebt! Aber es ist wie bei der Mannschaft. Der wahre Charakter zeigt sich, wenn es nicht so läuft wie gewünscht. Klar, wenn es ganz hart auf hart kommt (siehe Relegation), dann ist man da. Zwischen den Extremen ist man halt leider eher der unzufriedene Nörgler, dem man kaum was zu Recht machen kann und bei dem auch eine ungute Distanz zur Mannschaft/ Verein zu greifen ist. Ich habe nie Stadien über solch lange Zeiträume in einem Spiel so ruhig erlebt wie die VW-Arena. Eine Art Massen-Melancholie in solchen Momenten.

    Ich denke, dies ist auch ein Punkt, sollte er denn inhaltlich geteilt werden, den man Angehen sollte, wenn man als Standort nachhaltig erfolgreich sein möchte. Diese Lethargie zeigt sich auch in, unabhängig von Corona, schlechten Zuschauerzahlen. Das Spiel der Mannschaft ist das eine. Das Erlebnis untereinander ein anderes. Selbst als das Spiel der Mannschaft gut und erfolgreich war, war es zu leer. Es fehlt Leidenschaft auf dem Platz, allerdings auch außerhalb und dies schon wesentlich länger. Wann genau dieser Bruch entstand und ob es ihn wirklich gibt, ist für mich als Auswärtigen schwierig nachzuvollziehen. Es wäre logisch, wenn sich dieses Gebaren (unterbewusst) auch in der Leistungsfähigkeit der Mannschaft widerspiegelt.

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    • Wow, wie viele Stunden hast du damit verbracht, das zu schreiben? Du hast wirklich dein Herz ausgeschüttet.

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    • Nächstes mal vielleicht ein paar Absätze einbauen. Ist leichter zu lesen :vertrag:

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    • Sehr lesenswert, jedoch einige Anmerkungen…

      Das Thema Dreierkette stellte sich gestern nicht, weil wir mit Viererkette gespielt haben. In Leverkusten und daheim gegen Salzburg hab die Dreierkette Kohfeldt recht, weil sie hinten die Stabilität gebracht hat, die vorher flöten ging. Aber ich sehe es so, wie ein User es hier vor einigen Tagen geschrieben hat: Die Grundordnung ist weit weniger bedeutend als die Basics oder – in den Worten von Glasner – Handlungsweisen. Dennoch bin ich ein klarer Verfechter der Viererkette. Und ich bin gespannt auf unsere Aufstellung gegen Stuttgart. Gestern waren wir schwach. In Mainz waren wir aber zuvor noch schwächer. Vielleicht hält Kohfeldt nun an der Viererkette fest.

      Zum Thema "Fehentwicklung aufgrund neuer Spielweise": Schmadtke war es nach meiner Erinnerung, der nach der van-Bommel-Entlassung höchstpersönlich erklärt hat, dass es niemals der Plan war, die unter Glasner geschaffenen Grundlage aufzugeben. Man wollte sich lediglich im Ballbesitzspiel weiterentwickeln und keinesfalls seine Philosophie verändern. Das ist wirklich nur ein Gerücht! Hier hat van Bommel wohl eigenmächtig gehandelt, was wohl letztlich auch ein westentlicher Grund für die dann doch recht plötzliche Entlassung war. Auch die Zugänge passen besser ins Bild, wenn man verinnerlicht, dass das den bestrittenen Weg weitergehen wollte.

      Zu Kohfeldt: Ich finde seine Entscheidungen bislang nicht gut, besonders die Rolle von Guilavogui sehe ich auch so. Ich glaube aber auch, dass es bei einer Mannschaft, bei der so viel im Argen liegt, einen langen Atem braicht als Trainer, diese wieder zu stabilisieren. Zur Erinnerung: Wir sind damals trotz Labbadia nicht abgestiegen und nicht wegen ihm. Erst danach hat er hier was aufbauen können, während der schlechten Phase im Abstiegskampf konnte man kaum erkennen, dass er die Mannschaft erreichen würde. Welche Ideen Kohfeldt auch immer haben mag, er wird sie nicht auf Knopfdruck durchsetzen können. Und wir werden nicht mit jeder Partie jedes Mal Fortschritte verzeichnen können. Das ist ein Schlingerkurs und erst nach einigen Monaten sollte eine klare Entwicklung absehbar sein.

      Zum Publikum: Das sehe ich 100%ig auch so. Ich nahm Didavi auch dessen Aussage damals ("Pulikum ist anspruchsvoll") absolut nicht übel, sondern fand ihn aus anderen Gründen kacke. Davon ab: Diese latente Unzufriedenheit führt leider dazu, dass die Anhänger stets "sofort" eine Besserung erwarten. Und das ist schlicht unmöglich. Während und nach jedem Spiel liest man diselbe Kritik, die sich wiederholt und wiederholt. Das sind in der Regel Probleme, die sich nur mit stetiger Arbeit und einem langen Atem lösen lassen. Die einzigen denkbaren Beschleuniger sind was? Richtig! Erfolge!

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    • Schon ein bisschen. Sollte auch nicht so lang werden. Hat sich dann im Schreibprozess so ergeben.
      In meinem Word Dokument sah es sinnig gegliedert aus. Es gibt auch ein paar Absätze tatsächlich. Aber ich muss gestehen, dass ich es auch etwas schwieriger zu lesen empfinde, als es nötig wäre. Editieren geht leider nicht mehr.

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    • Vielen Dank für diesen Beitrag, Flamewars. Ich habe mal für dich ein paar Absätze reingehauen :)

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    • Danke für die Anmerkungen, Schalentier. Dann ist es wirklich verständlicher und macht die Van Bommel-Entlassung auf der anderen Seite noch nachvollziehbarer. Mir ist bewusst und ich hoffe, ich habe das auch deutlich gemacht, dass es nur meine beschränkte Sicht auf die Dinge ist und man die Leistungen von Trainern schwierig zu beurteilen sind. Dennoch scheint das Mind-Set schon durch und das habe ich für mich als nicht erfolgsversprechend verbucht. Er wirkt auf mich alles, nur nicht bei sich. Vom ersten Negativerlebnis viel mitgenommener als es eine Führungskraft sein sollte. Herr Glasner war zumeist klar. Diese Klarheit vermisse ich bei Kohfeldt und er erinnert mich mehr an einen Politiker in seiner Rhetorik.
      Ich denke, nur weil wir gewonnen haben haben wir nicht gut gespielt oder so gespielt, dass ich das Gefühl hatte da würde etwas zusammenwachsen mit Potenzial für die nähere Zukunft. Die erste Woche habe ich es u.U. verstanden, danach immer weniger. Natürlich mit den Erfahrungen aus der Vergangenheit betrachtet. Ich habe das Gefühl, die Mannschaft will das als Gruppe einfach nicht spielen. Gestern bin ich tatsächlich davon ausgegangen, dass Gui in der Dreierreihe gespielt und lediglich seine Rolle anders interpretiert hat.
      Du hast Recht, dass Formationen nicht über alle Maßen entscheidend sind. Der Unterschied zwischen Dreier- und Viererkette ist allerdings meiner Meinung nach kein kleiner. Sondern gehört eher zu den großen Veränderungen, die man vornehmen kann. Mir behagt es auch einfach nicht Guilavogui als zentrale Figur unseres Spiels zu sehen. Trotz all seiner Erfahrung sind da so viele Unzulänglichkeiten und Fehler, die es schwer machen erfolgreich Fussball zu spielen. Mit ihm musst du reaktiv agieren. Versuchen am besten ohne Ballbesitz deine Spiele zu bestreiten. Ihm fehlt für das moderne Spiel mit seiner Dynamik und schnellen Wechsel zwischen Offensive und Defensive leider 50%. So wie wir vorhaben zu spielen passt er einfach nicht rein und Kohfeldt hat ihn zu seinem Projekt auserkoren. So hört es sich an.
      Ich will mich auch nicht zu sehr auf ihn einschießen. Da ich ihn sehr mag und er ein sehr verdienter Spieler ist, dem das Bemühen eigentlich immer anzusehen ist.

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    • Danke@HuiBuh

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    • Danke für den sehr lesenswerten Beitrag. Ich teile Deine Meinung in sehr vielen Dingen!
      Richtig klasse geschrieben und das, ohne gleich die Zurechnungsfähigkeit vielleicht anders denkender Fans in Frage zu stellen!
      So macht lesen Spaß

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    • Ich denke auch, das das Thema Zuschauer gestern eine (untergeordnete) Rolle gespielt hat.
      Auch wenn FloKo das in der PK (verständlicherweise) nicht gelten lassen wollte.

      Aber da hast du letztlich das, was man mehr als Fan nicht bekommen
      – CL
      – alles oder nix, eine absolute Ausnahme Konstellation

      Und es kommen lächerliche 6500 Leute.

      Da kann auch keiner kommen mit Corona oder schlechte Leistungen zu letzt

      Schalke bringt das doppelte mit an auswärts Fans nach Hannover in Liga 2 (extrem bespiel, will kein Vergleich mit S04, nur so als Gedanke)

      Mit Ausnahme von vielleicht Hoffenheim wäre bei jedem anderen Club zumindest die 50%/13.000 da gewesen. Egal ob Mainz Freiburg oder Augsburg

      So ein Spiel muss, zumindest mit den 50% „ausverkauft „ sein

      Eine bessere Konstellation kann man im Leben eines Fußball Fans nicht bekommen.

      Das man da als Spieler auch auf den Platz geht und denkt „für was oder für WEN mache ich das hier? Scheint doch niemanden zu jucken ob man hier weiter kommt oder nicht“

      Da kann man dann auch nochmal die etwas ungeliebte Brücke zu den Ultras / Capos schlagen

      Unter normalen (nicht Corinna) Bedingungen bei 20.000 Leuten im Stadion ist es vielleicht nicht so ein Frame das keiner vorne mit dem Micro steht , da würde sich schon eine stimmungs Dynamik entwickeln mit der Zeit

      Aber gerade hier in Wolfsburg muss eben das Stadion Erlebnis, auch mit Stimmung gefüllt werden wenn nur 10.000 Leute da sind, damit die Leute wieder kommen und nicht sagen“na jut, hätte ich auch gemütlich auf dem Sofa glotzen können“

      Das Verhalten , das nicht erscheinen, der Ultras schadet dem Verein massiv!
      Man verglast so so viele Leute die im Begriff waren Emotion und Leidenschaft für den Verein zu entwickeln.

      Die Zeit um den Film #20 und danach konnte man echt denken, wow, es kommen viele Leute , auch zu den Spielen auswärts und die Leute haben Spaß und es bedeutet denen etwas.

      Das alles ist absolut weg geblasen.
      Man geht anonym ins Stadion, stellt sich hin, guckt (schlechten ) Fußball und geht

      Kein Gefühl von wir oder Gemeinschaft

      Gestern ging noch ein Plakat am traingsplatz „gegen UCL Reform“ oder so

      Wen interessiert das von den Leuten die gestern da waren?
      Für wenigsten dieses Plakat ?

      Ich weiß nichtmal was mit diesen Reformen gemeint ist.

      Das müsste ein Plakat stehen „Alle gemeinsam“
      Und dann müsste Stimmung in der Bude sein

      Sowas gab es hier auch mal….

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    • Elisabeth Anders

      Hast du einen sicheren Arbeitsplatz???

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    • Kannst du mir den Bezug zum Thema nennen?

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    • Derzeit wären bundesweite Geisterspiele eine Entlastung, für Fans und Spieler.
      Für die Spieler, weil sie ein Unlust und Verunsicherung erzeugendes Elend bzw. Baustelle um sich herum weniger haben und für die Zuschauer, weil sie nicht diese merkwürdigen Erlebnisse haben, die nur enttäuscht zurücklassen und nicht zum Wiederkehren animieren, bei gleichzeitigem Druck, Emotionen und Stimmung "zu liefern".

      Trotzdem muss man fragen, warum nur 6000 gegen Lille? Haben sich selbst die treuesten Fans abgewandt? Wenn schon ein lethargisches Stadion, dann immer noch besser eins mit lethargischen 15.000 als mit lethargischen 6000 Leuten.

      Derzeit könnte es selbst zum Magic Pro Gamer Move (altes Wappen zurück) kommen und es würde keinen jucken, habe ich das Gefühl.

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    • Ich bin halt der Meinung, dass da sehr viele Faktoren zusammenkommen.

      Viele sind Corona müde.
      2G,3G, 2G Plus macht viele unsicher, was gilt wo gerade.

      Zudem der VfL, der nicht sonderlich ansehnlich spielt. Der VfL tut dann mit Aktionen sein übriges, Karten stornieren, 5 Karten für einen DK Inhaber geben gegen Dortmund.

      Karten stornieren und 2 mal kurz vor Verkauf eine Info geben, dass man ja nun neu bestellen kann…

      Also da ist der VfL in der Kommunikation sehr schlecht und sorgt für weiteren Frust…

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  26. Die nächsten 3 Spieltage sind geprägt von direkten Duellen unserer klassischen direkten Konkurrenten (Leverkusen, Freiburg, Hoffenheim, Union, Gladbach, Frankfurt, Leipzig)

    Wir haben zwei Spiele die man gewinnen kann. In unsrer Form schwierig vorzustellen, aber möglich. Gegen Bayern kann man nur gewinnen. Ein Punkt ist da ja nicht eingeplant)

    Wenn die Mannschaft aus diesem Schmerz jetzt irgendwie ihre Hausaufgaben macht und Kohfeldt jetzt endlich mal aufhört zu experimentieren, dann kann es ein sehr versöhnlicher Jahresabschluss werden.

    Und wenn wir alles versemmeln, dann klauen die anderen sich wenigstens gegenseitig noch die Punkte.

    Ich bleibe, wie gewohnt, optimistisch. Und wenn es 2 gewürfelte und unverdiente Siege sind.

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    • Man kann gegen Bayern verlieren, indem man sich teilnahmslos bzw. ohne Gegenwehr abschlachten lässt. Das hat schon bei vielen Vereinen die Stimmung vollends ins Negative kippen lassen. Vielleicht ist es gut, dass danach direkt die Winterpause folgt…

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  27. Kommt heute noch ein Wölferadio?
    Oder eher morgen?

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  28. Arbeit Null,Fussball Null,Leidenschaft O

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  29. Okay, nachdem ich mir ein bisschen Zeit zum Nachdenken genommen habe, war ich vielleicht ein wenig hart. Ich glaube, die Situation ist jetzt nicht mehr so ​​schlimm wie in van Bommels letzter Woche hier. Van Bommel war einfach nicht bundesligatauglich.

    Mit Kohfeldt hat er in seinen ersten beiden Saisons bewiesen, dass er einen Bundesligisten verbessern kann. Leider scheinen ihn die letzten beiden Jahre bei Bremen tief getroffen zu haben. Hier verfällt er in die gleichen Muster: Im Zweifelsfall defensiv spielen.

    In seinen ersten beiden Spielzeiten war das Angriffsspiel seine Stärke bei Bremen. Aber später hat es aus irgendeinem Grund nicht funktioniert und er hat in seiner letzten Saison ultra-defensiv gespielt und es hat teilweise funktioniert. In den letzten 10 Spielen wollte er dann offensiver spielen, aber es fiel total auseinander. Ich glaube, das hat ihn wirklich vernarbt. Bei uns scheint er zu vorsichtig zu spielen, aber wir haben Spieler, die seine offensive Vision des Fußballs spielen können.

    Hoffentlich erkennt er das und setzt diese Defensivphilosophie nicht fort, in der er meiner Meinung nach nicht gut ist und die hier nicht funktioniert.

    Phillipp zum Beispiel wird seit seiner guten Leistung gegen Bielefeld komplett ignoriert. Er ist auch bereit, defensiv zu arbeiten. Ich würde ihn gerne mit Weghorst und Nmecha im Angriff sehen. Schauen Sie sich das zweite Tor gegen Bielefeld an, die drei haben sich perfekt kombiniert.

    Lukebakio ist ein großartiger Ersatzspieler und hat in dieser Rolle bereits seine Stärke gezeigt. Ich bin nicht der größte Fan von Waldschmidt, aber er ist technisch gut und kann uns manchmal helfen. Genau wie Lukebakio möchte ich ihn jedoch nicht starten sehen.

    Wir haben genug Qualität, um Kohfeldts Offensivphilosophie umzusetzen, ich hoffe nur, dass er das erkennt und diese defensiven Aufstellungen stoppt.

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    • Einzige Philosophie die der Typ Besitz ist Sprüche Kloppen im Pressekonferenzen mehr auch nicht Jürgen Klopp von wish

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    • Hat er immerhin schon mehr drauf als du Moussa.
      Vielleicht untermauerst du deine Behauptungen mit Fakten.

      Rein polemisch kann jeder.

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    • Leider habe ich nicht viel Hoffnung, wenn ich seine Kommentare nach dem Spiel lese. Er scheint der Mannschaft die Schuld zu geben, und seine Aussagen lassen den Eindruck entstehen, dass er in absehbarer Zeit nicht versuchen wird, offensiv zu spielen. :klatsch2:

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  30. Waldschmidt übt keine Kritik an VfL-Trainer Florian Kohfeldt. Er habe den Spielern "vor dem Lille-Spiel eine brutal emotional Ansprache gehalten". Die Wolfsburger seien "unfassbar heiß auf das Spiel" gewesen. "Ich glaube schon, dass er die richtigen Worte findet. Ich vertraue darauf, was er macht. Ich bin sicher, dass wir den Turnaround zusammen schaffen." Für einen Sieg braucht es Tore und die Einstellung muss gegen den VfB passen. Waldschmidt bringt's auf den Punkt: "Wir müssen die Arschbacken zusammenkneifen und Vollgas geben."

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