Montag , September 28 2020
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Wölferadio Spezial – Identität und Image

WölferadioLogoIm Prolog zur neuen Saison widmet sich das Wölferadio einem heiklen Schwerpunktthema, das die Sommerpause dominiert hat: Warum sieht es so aus, dass „alle“ vom VfL weg wollen, hat der Verein keine Identität? Können sich Spieler und Fans nur schwer mit dem Verein identifizieren? Darüber spricht Lenny mit eurosport.de-Redakteur Carsten Arndt. Er sagt: „Der Klub aus der Autostadt kämpft mit Imageproblemen, dem Ausbleiben von Fans und hat keine eigene DNA. In naher Zukunft ist keine Besserung in Sicht.“ Außerdem passt der Wechsel von Mario Gomez hervorragend in den Tenor der Sendung: Aufbruchssignal oder alte Muster? Bringt der Torjäger, die gewünschte Identifikation mit, um den VfL voranzubringen und zurück in die Erfolgsspur zu führen?


 
 

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55 Kommentare

  1. Lieber Lenny, hab das großartige Interview eben mit Spannung und Freude gehört.
    Dir ein Riesenkompliment, dass du uns allen deutlich gezeigt hast, dass Carsten Arndt:
    1. Ahnungslos
    2. Unfassbar dumm
    ist.

    Wunderbare Passagen wie: „keine Fans bei 97% Auslastung in der Bundesliga, wie passt das zusammen“ und Arndt darauf „in Wolfsburg kommen eben die Fans gegen unattraktivere Gegner nicht“…..(Arndt outet sich damit als Mathegenie)

    oder: „es gibt keinen klassischen Wolfsburgspieler“ konterst du mit „nenn mal einen klassischen Dortmundspieler“ und er „Reuss“ und du „den sie mit 9 vom Hof gejagt haben und später für viel Geld von Gladbach zurückgekauft haben“

    oder: „Wolfsburg ist als Stadt unattraktiv“ und du: „hast du schon mal geguckt“ und er stammelt: „vor 3 Jahren mal ne Werksbesichtigung gemacht“….und du:“findest du Dortmund als Stadt schöner?“ und er „ne, aber die haben echte Liebe“ und du“ seit 2009″…

    Danke für dieses journalistische Highlight!

    PS: die einzige halbwegs sinnhafte Behauptung von Arndt war, dass die Kommunikation des VfL nicht gut ist, weil die Karte „Auto“ nicht genug gespielt wird. Aber seine dann folgenden Vorschläge (den VfL quasi als Fuchsschwanz-Manta-Deppenclub zu etablieren) zeigten dann gleich wieder das geistige Niveau dieses Dünnbrettbohrers.

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    • Gutes Interview!

      Ich kann mich im Großen und Ganzen der Meinung von Diego nur anschließen.

      Ich glaube Herr Arndt hat sich beim Interview selbst dabei ertappt das er eigentlich nur Vorurteile und Dinge vom Hörensagen geschrieben hat „…die Mutter von einem Arbeitskollegen hat erzählt das der Mann ihrer Cousine Wolfsburg total langweilig fand…“

      Ansonsten finde ich die Diskussion ob wir nun eine Identität haben oder nicht für mich persönlich ziemlich egal.

      Als Kinder haben wir uns zwischen dem Drahtzaun hindurch ins Stadion geschlichen (von euch bestimmt auch jemand!) um Oberliga zu gucken. Ich treibe seit über 40 Jahren Sport beim VFL, (hat jetzt nichts mehr mit der Fußball Abteilung zu tun ich weiß) meine Frau macht dort Sport, mein Sohn – also vielmehr VFL geht für mich nicht. Wenn der VFL gewinnt ist das Wochenende „gerettet“ wenn wir verlieren… – aber egal.

      Und wenn man nach stundenlanger Autofahrt am Horizont die vier Schornsteine sieht stellt sich für mich das Gefühl von „endlich zu Hause“ ein. Also lasst sie schreiben, denken und machen was sie wollen.

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    • Danke für das Lob bezüglich des Interviews. Der Respekt vor meinen Gesprächspartnern gebietet mir natürlich eine differenzierte Sichtweise. Insofern möchte ich sagen, dass Carsten Arndt in meinen Augen natürlich nicht „unfassbar dumm“ ist. Inhaltlich stimme ich dir zu, dass der Blick eines Sportjournalisten von draußen fundierter sein könnte…

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  2. Sehr geiles Interview!

    Ich habe es auf der Arbeit im Büro gehört :top:

    Mag sein, dass ich es durch meine VfL-Brille sehe, aber Lenny hatte schon deutlich bessere Argumente und hat den Herren Arndt teilweise ins Schwimmen gebracht.

    Es wird deutlich, dass hinter den vielen Vorurteilen nicht viel Futter steckt. Mehr noch, sehr geil war die Aussage, dass Dinge, die in Dortmund geschehen (z.B. Abgang der Spieler)in Wolfsburg einen Shitstorm hervorrufen.

    Und natürlich haben wir in Wolfsburg keine echte Identifikationsfigur…wer ist schon Schäfer und Arnold :kopfball:

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    • Der Fairness halber: Arnold hat er dann auch genannt bzw. zugestimmt. Das ging aber im Leitungsloch irgendwie unter, was an der Technik lag…

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  3. Man muss aber auch sagen, dass unser Manager Allofs, einen dummen Fehler mit seiner Aussage gemacht hat. Dass er die Fans mit dem Fernglas suchen muss. Das wird uns noch einige Zeit verfolgen und immer wieder aufs Brot geschmiert. Damit hat er schön die Schmierfinke bedient. Übrigens finde ich den Block super klasse. Danke an alle die ihre Zeit dafür bereitstellen. In der Form kenne ich das von keinen anderen Verein.

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    • Ich finde da hätte er sich nicht beschweren dürfen. Ein CL Spiel und der Verein behandelt es so, als ob wir nur gegen ein Amateurverein spielen. Das muss viel mehr zelebriert werden. Da haben uns andere Vereine eine Masse vorraus.

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  4. Hehehe, den hast du „geowned“. Er weiß es, du weißt es und man hört, dass ihr es beide wisst. :D

    Es ist eines, auf Ressentiments aufbauend harsche Sätze zu formulieren. Diese dann – offensichtlich völlig unzureichend vorbereitet – im echten Gespräch zu verteidigen, ist eine andere Hausnummer, und Herr Arndt versagt hier kläglich. Es kommt von ihm nichts als heiße Luft, da hätte er auch als Antwort rülpsen können.

    Ich will die Problematik der „Plastikmeinungen“, um hier mal eine Analogie zu kreieren, jedoch nicht an einer Person festmachen. In meinen Augen hat der moderne Fußball ein generelles Identitätsproblem, es sind nicht mehr die gleichen Vereine, die es früher (vielleicht) einmal waren, sondern sie sind alle Handelsware. Das einzige, das daran nicht verkäuflich ist, sind die Fans. Um diesem Phänomen, dass der Fußballbetrieb den Regeln kapitalistischen Wirtschaftens unterliegt, scheinbar (!) etwas entgegenzusetzen, wird das Übel an einigen Akteuren festgemacht. Für die einen sind wir der Plastikclub, Teile unserer Fans schieben den „schwarzen Peter“ (sorry an alle Peters) weiter nach Leipzig usw. Es ist von dem ganzen Traditionsding einfach nix geblieben außer den Fans selbst. Wer sonst beim Verein ist seit Jahrzehnten dabei? Vielleicht noch der Zeugwart.

    Und weil’s nix festes gibt, aber Sportreporter gern im Sinne oben genannter „Distinktionsmerkmale“ danach suchen (müssen – sie unterliegen dem gleichen Vermarktungsdruck wie die Vereine ;) ), werden solche Merkmale einfach erfunden. Wenn man sie lang genug behauptet, setzt sich vielleicht was davon fest, worüber man dann wieder schreiben kann usw.

    Ich kann nicht sagen, ob man heute überhaupt noch ein guter Fußballjournalist sein kann, denn das braucht sicherlich Zeit, um Kontakte und Netzwerke aufzubauen. Zeit aber scheint eine Ressource zu sein, deren Einsatz sich nicht mehr rechnet im NewsBusiness und so kommen dann solche Artikel basierend auf Plastikmeinungen dabei raus.

    Danke für das wirklich beispielhafte Zerwedeln dieses Verbalpupses, war wieder ein Vergnügen zuzuhören. :top:

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  5. Exilniedersachse

    Verstehe ich das richtig, um eine Identität zu bekommen müssen wir Zirkus veranstalten, uns als Motorsportverrückte präsentieren und das Thema Auto in den Mittelpunkt eines Fussballklubs rücken, auch wenn das mit dem verein eigentlich nichts zu tun hat?

    Und auch wenn langjährige Fans damit nichts anfangen könnten wäre das nicht so wild. Wichtig ist ja was außerhalb von Wolfsburg über den verein gedacht wird und nicht bei den eigenen Fans?

    Der Weg zur Identität führt also über bedingungslose Selbstaufgabe und absolute Instrumentalisierung als Marketinginstrument?

    Dieser Abneigung vieler Fans kann man nicht entgegenwirken.
    Ein schwarzer kann nicht weiß werden, damit er von Rechtsextremen gemocht wird… manche Meiningen sind einfach da und bleiben

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  6. Sehr schöner Beitrag.

    Man möge mich naiv nennen, aber mich hat es doch ein bißchen erschüttert, mit wieviel Ahnungslosigkeit auch die „professionellen“ Schreiberlinge da so zu Werke gehen.

    Allein die auffallend häufige Verwendung der Wendung „wie ich es (aus der Ferne) mitbekommen habe“ zeigt ja schon die ganze Ahnungslosigkeit, zumindest in Bezug auf den VfL und Wolfsburg im allgemeinen. Nun gut, hier im Blog wird auch viel über die Attraktivität des Ruhrpotts geschrieben, vermutlich war auch maximal die Hälfte der User mal da. Allerdings verdienen die auch kein Geld damit.

    Aber hier zeigt sich eben auch die Schwierigkeit der Aufgabe. Dem Verein von innen heraus eine Identität zu geben, wenn er die nicht sogar in Teilen schon bereits hat, ist da noch vergleichsweise einfach.
    Auch von außen positiver und sympathischer wahrgenommen zu werden, dürfte sehr viel Anstrengung erfordern, solange die öffentliche Meinung so gebildet wird.

    Wobei man den Herrn ja sogar noch ein bißchen in Schutz nehmen muß. Stelle mir das so vor:
    „Schreib mal was über den VfL Wolfsburg“.
    „Ok, ich fahre ein paar Tage von München nach Wolfsburg und mache mir ein fundiertes Bild vor Ort.“
    „Sehr witzig, in einer Stunde ist der Text online.“

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  7. …als ich damals den Film über Watergate mit Dustin Hoffman und Robert Redford sah, war mein sehnlichster Berufswunsch Journalist zu werden.

    Nach diesem Interview kann ich, für mich nur sagen, wenn Journalisten so schlecht recherchieren und solche unüberlegten Äußerungen machen, dann diskreditieren diese ihren eigenen Berufsstand und sollten sich überlegen, ob sie die richtige Berufswahl getroffen haben.

    Du hast den Herren mit seinen Klischees und einerleiphrasen ganz klar demaskiert… :topp: Lenny

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  8. Also obwohl ich Wolfsburgfan bin, muss ich sagen: Hut ab, dass der Arndt sich hier unserem Lenny stellt. Es schmerzt zwar, aber irgendwie hat er auch recht

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  9. Moin Lenny,

    du versüßt mir meinen Donnerstagabend. Ich lausche dem Radio sehr gerne und finde es toll, dass du dich so gut auf die Gäste vorbereitest und ihnen dann auch eine andere Sichtweise zeigst.
    Ich freue mich nun auf Folge 1 und sende dir viele Grüße

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  10. Herr Arndt, der sich ungestraft Lournalist nennen darf, ist ein Paradebeispiel für die zunehmende Verkommenheit dieses Berufsstandes. Verwirre den Leser nicht mit Fakten, sondern verstärke seine Vorurteile?
    Arndt gibt sich alle Mühe, der neuen – der von „eurosport“ vertretenen?- Auffassung von Qualitätsjournalismus zu entsprechen:
    Aus einer Studie des BR über die „Politikverachtung“ in unserem Land wird diese Form von Vorurteils-Bestätigungs-Journalismus angeprangert:
    „60% des Publikums bezweifeln die Glaubwürdigkeit der Medien, sehen sie „gelenkt“ von Journalisten, die kein umfassendes Bild eines Sachverhalts liefern, sondern nachschreiben, was andere vorgeschrieben haben“
    Als begründet wird die Kritik des „Folgens der Meute“ des „Mainstream-Journalismus “ als das Grundübel des Journalismus beschrieben.
    Herr Arndt hat sich mühelos in die Reihe dieser kritiklosen Meinungsverstärker eingereiht.
    Die „Süddeutsche“ fragt besorgt: „Brauchen wir noch investigativen Journalismus und Profis, die Geschichten recherchieren?“ Dieser im Interview ratlos vor Unwissen stammelnde Aushilfs-Schreiberling hat für sich die Frage beantwortet: Er schreibt, was der simple eurosport-Kunde lesen will.

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    • Verständnisfrage: was ist ein Lournalist ?

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    • Ein J mit Orientierungsproblemen.
      Aber du siehst, wie schwer mir der Gebrauch des Wortes „Journalist“ in Zusammenhang mit diesem Menschen fällt.

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    • Hatte ich erwähnt, dass ich auch Journalist bin? ;) meiner Erfahrung nach ist das eine Henne/Ei Diskussion. In Zeiten wo es hauptsächlich um Quote, Klicks und Reichweite geht, bedient man die Kunden mit dem, was sie wollen. Würden die Kunden was anderes wollen, würden sie auch anders bedient. Manchmal würde ich mir es auch anders wünschen, aber die Realität ist so.

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    • Mit der Entwicklung des Journalismus zu einem Wirtschaftszweig, der unter wirtschaftlichen Zwängen steht, hat die Definition von Marx aus dem 19. Jahrhundert, „Die erste Freiheit der Presse besteht darin, kein Gewerbe zu sein“ den Realitätsbezug verloren. Damit hat Journalie „verkaufbare“ Inhalte zu produzieren. Widersprüche zu vorherrschenden Meinungen sind nicht unterhaltend oder lesenswert. Somit ist Chomskys Befürchtung wahr geworden, der (sinngemäß?) sagte, dass „Medien den Interessen der einflussreichen gesellschaftlichen Gruppen dienen, von denen sie kontrolliert und finanziert werden und aus deren Sichtweise und in deren Interesse berichten. Die Auswahl des richtig (oder siehe Arndt: gar nicht) denkenden Personals durch die Herausgeber und die Verinnerlichung von Prioritäten und Definitionen von Nachrichtentauglichkeit die der institutionellen Politik der Medien entsprechen wird zur inhaltlichen und qualitativen Leitschnur des Mediums. Wer Churchills Aussage übernimmt, dass jede Gesellschaft die Zeitungen habe, die sie verdient, der übersieht die Realität der Machtverteilung:
      „Diejenigen, welche dem Volk die Augen ausgestochen haben, werfen ihm dann die eigene Blindheit vor“, meinte schon John Milton.

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    • Fühlte mich grad beim Durchlesen wieder im SoWi-Seminar. Chomsky übersieht, dass es generell keine unabhängige Presse geben kann, da es auch keine unabhängige Finanzierung gibt. Egal ob Werbe-, Abokunde oder Investor, jeder erwartet etwas für sein Geld, in der Regel Einfluss und Mitsprache oder eben Metopic-Themen. Da ist es dann nicht weit zu Luthers wes‘ Brot ich ess… Insofern bin ich bei Churchill. Miltons Zitat ist wenig treffend, da nach der oben genannten Argumentation der Journalismus ja gar kein Interesse an einem sehenden Volk haben dürfte, um den Status Quo zu erhalten. Im übrigen hat Milton nur einen wahren Satz gesagt: „der annehmbarste aller Naturfehler ist die Frau…“ ;) 5 Euro in die Machokasse des 17. Jhd. Und damit wieder zurück zum Fußball!

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  11. Eben mal den Arndt gehört, also entweder liegt es an dir Lenny das der Typ im Kopf so unorganisierten Stuss labert oder der ist mal ein extrem heller Journalist. Trikots im Renndesign? Karte auf Auto setzen?

    Ob man…

    Mal ne andere Frage, wolltest du nicht mal alle Eintracht Braunscheiß Witze zusammenschneiden oder ist das an mir vorbei gegangen?

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    • Bitte, keine Eintracht-Witze mehr.
      Die waren so niveaulos, dass ich mich dafür geschämt habe. :rot:

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    • Die Witze sind nicht niveaulos, sondern niveaufrei. :top: Ich gehe sogar noch ne Nummer weiter und erhöhe um 96. Witze zusammenschneiden kann ich gern machen.

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    • Das Wölferadio nehme ich tatsächlich auch in Schwarz-Weiß wahr. Obwohl ich mich immer gegen solche Betrachtungen wehre…

      Mit den Witzen und dem Schlusssong kann ich so wirklich garnichts anfangen. Bezüglich der Witze bin ich ganz bei Mike1972. Und der Song klingt für mich so, als würde man ein Baby mit einer Katze schlagen (zumindest in Phasen). Aber Geschmäcker sind halt verschieden. Damit muss man leben können. Inhaltlich bin ich ansonsten sehr begeistert. Selbst wenn mal ein Thema angekündigt ist, dass mich zunächst weiniger reizt, musste ich bislang im Nachhinein immer zugeben, dass ich es doch interessent gefunden habe. Große Klasse! Und ich denke, dass das ganze letztlich mit dem Moderator steht und fällt. Lennys „Gesangsstimme“ kann man einfach ganz entspannt zuhören. :top:

      Gästen, die sich im Wölferadio stellen, zolle ich zunächst Respekt. Ich finde auch die Gedanken, die sich Herrn Arndt gemacht hat, durchaus nachvollziehbar. Leverkusen geht doch einen ähnlichen weg, so wie sie „Vizekusen“ und „Pillendreher“ vermarkten. Die haben ihr Profil über die Jahre geschärft.

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    • Mir ist wichtig, dass für jeden was dabei ist, man sich unterhalten und informiert fühlt. Alles im Zeichen der drei M: Meinung, Mehrwert, huMor Manche mögen den einen Bestandteil der Sendung oder eben den anderen mehr. Das ist okay. Im Supermarkt kauft man ja auch nicht alle Produkte, bzw. hat sicherlich seine Favoriten. Deshalb: Wer es mag, gerne teilen, liken usw., ansonsten gern immer mehr Feedback wie in der Umfrage neulich. Da fanden die Teilnehmer übrigens die Eintracht-Witzekategorie zu 56% und das Titellied „Nur der VfL“ sogar zu 74% gut bis sehr gut ;) Aber über Geschmack lässt sich natürlich nicht streiten…

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  12. Bekommt der eig einen Satz raus ohne Unterbrechung? Dem wird ja von Sekunde zu Sekunde klarer dass er nicht die hellste Kerze auf der Torte ist…
    Danke Lenny, dass du das so offensiv gestaltet hast :top:

    Wie im Cast gehört zum Thema Städtevergleich WOB-München: Wer sagt bei Bayern München bitte ab, weil ihm der eine Pflasterstein auf der anderen Seite der Stadt nicht gefällt? :rolleyes:

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  13. Exilniedersachse

    Ich finde es wird etwas viel auf den Burschen eingeprügelt. Er hat sich einem Journalisten gestellt, der sich auf das Gespräch sehr gut vorbereiten konnte, da er alle eventuellen Kritikpunkte schon häufig diskutiert hat. Es wirkte im Interview manchmal so, als wäre es das einzige Ziel ihn schlecht dastehen zu lassen. Wenn er was sagte hatte Lenny schon was parat um zu entkräften oder ein Gegenbeispiel.

    Es hätte auch nicht geschadet und würde auch hier nicht schaden, wenn man manche Sachen mal wirken lässt. Denn in einigen Punkten trifft er den Nagel aus Versehen auf den Kopf.

    Der VfL hat sehr wenig Strahlkraft. Das faktisch zu begründen ist schwer denn es geht um Wahrnehmung und Emotionen. Wie soll man belegen, dass ein verein weniger Emotionen transportiert?
    Soll an Dezibel-Messungen im Stadion machen? Trikotverkaufszahlen, Eintrittskartenverkäufe, TV-Zuschauer, Traffic auf den Foren analysieren?

    Bei dem Namen VfL Wolfsburg oder dem Wappen da denkt keiner wow! Das ist bei vielen anderen vereinen aber auch so. Es gibt nicht nur die Liverpools, die den Mythos haben und bei denen es egal ist, wie sie spielen.
    Wir sind ein kleiner Verein mit einer jungen Historie dessen Fanbase langsam wächst und noch Zeit braucht. Durch Finanzspritzen ist der Sportliche Erfolg dem Rest blöderweise oft einige Schritte voraus.

    Es ist für mich aber nachvollziehbar, wenn ein anderer Fan sagt, den VfL braucht man in der Bundesliga nicht. Aus meiner Sicht führt der Weg dahin ein wichtiger und interessanter Teil der BL zu werden über sportliche Werte. Fairness den anderen Teams und Fans gegenüber und am wichtigsten eine attraktive offensive Spielweise. Ist es nicht komisch, dass die Berichterstattung zu Zeiten von KdB deutlich besser war?
    Unser Trainer hat vieles in der Hand und spielt für den Verein eine wichtige Rolle, ich hoffe er ist sich dessen bewusst bzw alle anderen sind es.

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    • Ich finde das auch nicht so toll, man muss auch von anderen Meinungen Respekt haben. Obwohl er viel Oberflächliches von sich gegeben hat. Ich hab die Befürchtung, das sonst nur wenige VFL kritisch orientierte Journalisten bei Lenny auftreten werden. Ich freu mich immer sehr, wenn auch von außerhalb Meinungen kommen, dann setzt man auch seine Vfl Brille ab und setzt sich damit auseinander.

      An dieser stelle auch vielen Dank an den Herrn Arndt für das Interview.

      Mach weiter so Lenny.

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    • Das ist interessant. Man hat mir noch nie vorgeworfen „zu gut vorbereitet“ gewesen zu sein und natürlich war es nicht die Absicht den Gesprächspartner „schlecht aussehen“ zu lassen. Wenn man aber immer „Karo einfach“ spielen möchte, kann es passieren, dass man auf ein besseres Blatt trifft oder eben entsprechende Gegenargumente. Es geht auch nicht darum, dass beim VfL alles tutti ist. Das ist es nicht und wird ja auch hier immer wieder erörtert. Was ich aber nicht leiden kann, ist das oberflächliche Draufschauen und abwertende Schlüsse ziehen. Vor allem, wenn dasselbe Argument einmal gegen den VfL ausgelegt wird und einmal für die „anderen“. Ein Beispiel: Champions League Moskau, Zuschauerauslastung 75%. Mega-Bashing für den VfL (muss auch unter der Woche voll sein etc.). Euro-League BVB gegen Krasnodar, Zuschauerauslastung 73%, Fernsehkommentar auf Sport1, „Naja, ist ja unter der Woche und der Gegner ist nicht so attraktiv“.
      Die Darstellungsweise in vielen Medien: Im Zweifel ist der VfL halt trotzdem doof, geht mir auf den Zeiger…

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    • Exilniedersachse

      Als Ehemann und Vater kann ich dir sagen, dass das Widerlegen von Aussagen, das nennen von Gegenargumenten nicht zwangsläufig zu einer Änderung im verhalten des gegenüber führt.

      Meinst du jetzt wird er anders über den VfL berichten?

      Jetzt hat man ihn sehr eindeutig Widerlegt, was hat man erreicht außer Selbstbestätigung? Ja die sind alle böse und haben keine Ahnung vom VfL.

      Es war ja inhaltlich korrekt und hochwertig aber mir einfach zu „bissig“. das finde ich schade dabei. Man macht was man ihm vorwirft, Meinungsmache.

      Es wirkte nicht so als wäre man versucht ihn und seine Sicht zu verstehen. Seine Arbeit verstehen viele hier, das kann man aus den Kommentaren ja lesen.

      Man kann solche Meinungen auch ändern, indem man zB bei der Feier des Pokalsiegers nicht 2 min nachdem die Mannschaft von der Bühne ist und die Gratisfanartikel leer sind nach hause geht.

      Das Bild vom VfL zu verbessern liegt an uns und nicht an ihm. Und da müssen wir ihn verstehen und nicht bekehren.

      Aber vieles ist auch Geschmackssache.

      Bei deinem aufzeigen der % Zuschauerzahl zeigst du genau was ich weiter oben gesagt habe. Was soll man Messen? 75% zu 73% also wenn wir in Zukunft in der AOL Arena spielen und immer 100% haben sind wir der Zuschauerking in der Liga?

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    • @Lenny: verstehe deinen – zwischen den Zeilen angedeuteten Ärger – über den Vorwurf der guten Vorbereitung sehr gut. Bestes Beispiel: da behauptet Arndt, es gäbe keinen „typischen VfL Wolfsburg-Spieler“. Du fragst – und das ist keine durch Vorbereitung zu präparierende Reaktionsweise – wer den ein „typischer Dortmund-Spieler“ sei. Das ist einfach Klasse reagiert, denn Arndt grübelt, will zuerst vielleicht Hummels oder Kuba oder Großkreutz nennen, dann merkt er, dass die da alle gar nicht mehr da spielen und nennt in seiner Not Reus. Und da kommt wie aus der Pistole geschossen von dir der Werdegang von Marco Reus, den Arndt eher nicht so präsent im Kopf hat (wenn da überhaupt was an Faktenwissen drin sein sollte). Dieses einfach präsente Wissen um die Materie, über die berichtet wird zeichnet einen Journalisten aus.
      Du bist einer. Arndt nicht.
      Und da hilft das relativierende „Jammern“, jeder soll doch bitte seine Meinung haben dürfen gar nichts. Mach weiter so.
      Ich „befürchte“ – bzw hoffe, dass zukünftige Gesprächspartner wissen, dass sie es bei dir mit einem Profi zu tun haben werden und entweder weg bleiben, weil sie selber nur Dünnbrettbohrer sind oder kommen und zumindest rudimentäres Faktenwissen besitzen.

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    • @Exilniedersache: versteh was du meinst, muss aber heftig widersprechen: im Gegensatz zu deiner Frau und deinen Kindern ist Arndt einfach dumm und ahnungslos. Und Dummheit ist gegen Verhaltensänderung resistent. Egal was man da tut. Also kann man auch zeigen: der ist ahungslos. Wie vermutlich alle, die so einen Unsinn schreiben.
      Versteh mich nicht falsch: eine ernsthaft geführte Diskussion über Zuschauerzahlen, Emotionalität, unser Verhalten, das Verhalten der Verantwortlichen, Identitätsfindung und Kommunikation nach Innen, zu den Fans und nach Außen ist mir und den meisten ausgesprochen willkommen. Dann aber bitte mit Diskussionspartnern, deren Professionalität dem Thema angemessen ist.

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    • @Exilniedersachse: Du hast vollkommen Recht: Die Stimmung und Weiterentwicklung ist unsere Sache und nur unsere. Um überregional aber Strahlkraft zu entwickeln, dürfen wir von den maßgeblichen Meinungsmachern nicht routinemäßig niedergeschrieben oder schlecht gemacht werden, nach dem Motto „die sind so unbedeutend, das merkt eh keiner“. Ich will eine faire und fundierte Berichterstattung, eben weil man sich überregional wenig mit dem VfL beschäftigt bzw. nur aus der Presse, die aus meiner Sicht zu häufig Anti-VfL geprägt ist. Meinen Gesprächsgast zu bekehren war nie meine Absicht. Ich bin ja kein Missionar. Den Blickwinkel erweitern wollte ich aber schon – auch wenn sich am Schreibverhalten wohl nichts ändern wird. Und zu den Zuschauerzahlen: Natürlich wären wir mit dem Beispiel AOK-Arena nicht die Könige der Liga. Aber die VW-Arena ist so groß wie sie ist und Wolfsburg ist so groß wie es ist. Da dieselben Maßstäbe anzusetzen wie in München oder Dortmund ist einfach weltfremd, bzw. wird wie beim Beispiel Hertha (wo die Stadionauslastung im Vergleich zur Stadt anders als in Wolfsburg ein Witz ist)einfach mal mehr oder weniger ausgeblendet in den entsprechenden Medien, die sonst dafür den VfL als erstes kritisieren.

      @Diego: Danke für deine netten Worte, aber ich möchte meine Rolle in diesem Zusammenhang auch nicht zu hoch hängen. Ich versuche Wölferadio nach meinen Vorstellungen und Maßstäben umzusetzen und hoffe, dass es meinen Mit-Fans gefällt. Mehr kann ich nicht tun. Es wäre kontraproduktiv, wenn man vorher eingeschüchtert wäre und nicht in die Sendung möchte. Ich glaub, schon seine These in einem Gespräch vertreten zu müssen, ist ein anderes Fahrwasser als ein Artikel hinterm Bildschirm.

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  14. Naaa Lenny,

    da flunkerst du uns aber an!

    Das war doch bestimmt der Aushilfshausmeister von Eurosport. :grübel:

    Auch wenn ich den hier oft genannten Argumenten zum heutigen Journalismus durchaus zustimme, bin ich doch einigermaßen erschüttert wie wenig Gedanken sich so mancher „Redakteur“ zu einem Thema macht.
    Von Recherche möchte ich in diesem Zusammenhang gar nicht reden.

    Aber bei der oft zitierten mangelnden Berufsauffassung können wir hier in WOB ja durchaus mitreden…

    Gruß TE

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    • Nein, der Kollege war natürlich nicht der Hausmeister ;) Und ich fand es toll, dass er nach meiner Anfrage sofort zugesagt und mitgemacht hat.

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    • Das stimmt, da bin ich bei dir.
      Ist ja heute auch nicht selbstverständlich.

      Ich vermute aber mal, das er mehr mit einer seichten Fragerunde a la Schülerradio gerechnet hat und darum von einer Vorbereitung abgesehen hat.

      Gruß TE

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    • Seine Antwort-Nachricht war damals, dass er mit einem unangenehmen Auftritt rechnet, aber trotzdem gern zusagt. Ich hab gesagt: Ich stelle nur Fragen… :)

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  15. Lenny, das war ein absolutes Highlight!
    :knie: :top: :pokal:
    Vielen Dank und ein ganz großes Lob!

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  16. Hallo Lenny,
    ich finde das Wölferadio wirklich Champions League reif. Besonders, dass du Kritiker des Vfls zur Rede stellst und aufklärst. Der größte Hetzer gegen den VfL ist aus meiner Sicht das Fußballmagazin 11Freunde. Egal um welches Thema, im Bezug mit dem VfL geht, immer wird der Verein schlecht geredet und die altbekannten Vorurteile aufgegriffen. Ich finde dort ist noch redebedarf und würde mich riesig darüber freuen wenn irgendwann mal ein Redakteur von den 11Freunden in deiner Sendung wäre.
    Viele Grüße und mach weiter so
    WOBoy

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    • Ist in Arbeit :-)

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    • Auch von mir nochmal ein riesengroßes Danke!
      Hab das Wölferadio in der Sommerpause echt vermisst, und es geht so genial weiter wie es aufgehört hat! :top:

      Dem Vorschlag von Wobboy kann ich mich nur anschliessen, gegen 11 Freunde sind die anderen Magazine die reinsten Engel in Hinblick auf den VfL.

      Interessante Fragen, die man in dem Zusammenhang aufgreifen könnte:
      – Wieso wurde nach dem DFB-Pokalfinale 2015 der erstmalige Pokaltriumph des VfL ignoriert, und stattdessen ein Artikel über die Zeit von Klopp auf die FB-Seite online gestellt?
      – Der Kicker, die Bild und andere berichten über den Transfer von Mario Gomez… Was macht 11 Freunde? Ignoriert die Nachricht, und veröffentlicht stattdessen heute eine kurze Stichelei gegen den VfL durch Draxler ( Originalzitat auf der 11-Freunde-Seite :“Derzeit im Gespräch um einen Draxler-Wechsel sind Paris Saint-Germain, Arsenal und der FC Everton. Klaus Allofs sagt zwar, dass Draxler nun zu einhundert Prozent Wolfsburger bleibe, aber dieses Lied kennt bereits Kevin de Bruyne. Die VW-Volksbühne dekoriert spontan um. Ab dem 31. August nun zu sehen: »Wie ein einziger Tag«. Alternativprogramm: »Ein ganzes halbes Jahr«.“

      (Bezieht sich alles auf Facebook, aber da man dort sehr gute Vergleiche zu Kicker, Bild und Co. ziehen kann, und (fast) jeder dort vertreten ist, spiegelt es schon alles sehr deutlich wieder)

      Bloss nichts Positives über den VfL berichten, sonst fangen plötzlich noch die Leute an, sich für den Verein zu interessieren. :yoda:

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    • Genau diese Art von „Meinungsbildung“ wie du sie beschreibst, ist mir auch ein Dorn im Auge. Für Sachen die doof laufen, darf man auch einen kassieren und muss den Spott aushalten (wie unsere „tolle“ Plakat-Aktion). Aber das Positive ausblenden bzw. routinemäßiges schlecht machen, weil man es kann und die eigene Leserklientel sich begeistert auf die Schenkel klatscht, ist armselig… :yoda:

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  17. Ich finde das war die beste Sendung bisher. Ich habe mir sonst immer so gedacht: Warum nimmt er dieses oder jenes einfach so hin und greift es nicht auf?. Endlich weg vom Schmusekurs, hin zum gegenargumentieren und Haare auf den Zähnen zeigen. Als Arndt über keinen typischen VFL Spieler sprach schrie ich nur: Arnold, Schäfer, Diego du Spezialist. Eine herrliche Sendung endlich mit Feuer!. :vfl:

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    • Danke fürs Feedback. Ich habe mir zum Ziel gesetzt, im Wölferadio eine besondere Gesprächskultur umzusetzen. Die fußt auf wertschätzenden, fairen und respektvollen Grundsätzen. Gerade in Zeiten von schnellen Pöbel-Posts, soll jeder die Gelegenheit bekommen, seine Meinung zu vertreten und im Gegenzug nicht niedergeschrien zu werden. Das wäre kontraproduktiv für die Sendung. Kuschelkurs soll es trotzdem nicht sein und ist es aus meiner Sicht auch nicht. Aber wir sprechen hier von Talk-Radio, also „miteinander reden/diskutieren“. Dazu gehört auch, dass man sich die Zeit nimmt, dem anderen zuzuhören und vielleicht auch mal das ein oder andere stehen zu lassen. Dadurch könnt ihr euch als Zuhörer auch verstärkt eine eigene Meinung bilden. Ich bin ja auch nicht das Sprachrohr der VfL-Fans, manches was ich an Meinung/Einschätzung sage, empfinden andere vielleicht ganz anders. Also muss man sich in Schärfe und Wortwahl auch manchmal zurücknehmen. Eine Prise Polemik ist aber durchaus erlaubt :)

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    • Aber man wünscht sich dann immer eine Reaktion, auf manch unhaltbaren Aussagen deiner Gäste. Mit Kuschelkurs meinte ich damit, dass teilweise zuviel hingenommen wurde, wo ganz klar mal etwas dagegen gesagt werden solle meiner Meinung nach. Hat ja auch nichts mit Sprachrohr zutun. Wenn es gegen den VFL geht, haben doch fast alle VFL-Fans die selbe Meinung. Schubladendenken und abgestempelt. Wenn du so neutral wie möglich sein willst, was ich verstehen kann, dann hol dir ab und zu ein Fan in die Sendung, der gerne mal Fanlike diskutieren will. :like:

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    • Wird passieren mit den Fans in der Sendung. Gerade auch mal von Überregional. :like:

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  18. @Lenny: genial !! habe im Auto heute richtig gefeiert ! Du warst so genial vorbereitet u. der Typ hat sich 0,0 vorbereitet. Und dadurch kam raus , dass er 0,0 Ahnung hat . Er konnte mit deinen Argumenten Freestylemässig nicht mithalten. immerhin hat er sich gestellt u. das mitgemacht.
    letztlich zeigt das Interview knallhart die Realität , die so extrem variiert zwischen Vorurteilen und Fakten ! Und um diese öffentliche Warnehmung zu ändern, bedarf es gefühlt unendlich viel Aufwand u. Zeit . Daher würde i einfach darauf sch… und die Energie einfach in unsere Ideen, Maßnahmen, Konzepte investieren – der VfL soll einfach sein Ding machen , der Rest kommt von allein.

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    • Es ist aber hilfreich, dem „Rest“ auch ab und zu auf die Sprünge zu helfen… ;)

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    • Die Verantwortlichen sollten sich diese Sendung und Blog mal ganz genau anhören/durchlesen. Unser Zusammentragen von Meinungen, Problemen, Verbesserungen ist eigentlich unschätzbar für ein Unternehmen/Verein, der nachweislich im Marketing und etlichen anderen Dingen nachholbedarf hat.

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  19. Insgesamt ist es wichtig, dass man dagegenhält, wenn die üblichen Vorurteile und Plattitüden über den Vfl verbreitet werden.

    Bei dummen Artikeln oder TV-Berichten gern einfach mal eine Beschwerde-Mail an die Redaktion. Selbstverständlich kein dummes Gepöbel, sondern sachlich, dabei aber gern pointiert und ironisch. Die müssen das alles lesen. Zum Teil müssen die Redakteure auch antworten. Das macht Arbeit und die finden die gar nicht schön.

    Und wenn man deren Eingangsserver kurz vor Redaktionsschluss durch viele Mail lahmlegt, dann hinterläßt das durchaus Eindruck. Dazu haben die nicht mehrfach Lust. Dafür müssten dann aber ggf. die Medienabteileun und die Fanbetreuung helfen, damit man weiß, wann möglichst viele eine Mail senden müssen, um der betreffenden Redaktion möglichst viel Arbeit und Stress zu schaffen.

    Keine Sorge, auch die Medien werden dann nicht vergessen, dass auch wir potentielle Kunden sind. Und wenn wir als Kunden wegbleiben, dann heißt das weniger Leser / Zuseher mit der entsprechenden Auswirkung auf die Attraktivität für Werbekunden.

    Ich weiß, dass wir nicht so viel sind, aber durch organisiertes Handeln können auch wir einiges erreichen.

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  20. Als Waldi Hartmann bei Graff in BS seine Biografie vorgestellt hat, bin ich hingegangen. BS war gerade aufgestiegen und er hatte nichts besseres zu tun, als zur Einstimmung gleich blöde Sprüche über den Vfl und den fehlenden Balkon am Rathaus zu machen.

    Ich habe nur gedacht: Na super, jetzt die ganze Zeit Vfl-bashing zur Förderung des Buchverkaufs.

    Also habe ich eine passende Bemerkung laut reingerufen.

    Waldi hat sofort aufgehört und mich gefragt, ob ich Vfl-Fan sei und extra aus WOB gekommen sei. Antwort: ja.

    Da hat er dumm geguckt und es war sofort Ruhe. Kein einziger dummer Spruch mehr.

    Ok, dem Rest in der Buchhandlung habe ich den Abend verhunzt. Keine prima Unterhaltungm mehr, daher auch sofort giftiges Gebrummel. Meine Nachbarin hat mich angeguckt als ob ich ansteckend wäre und ist gleich mal so weit wie möglich abgerückt. Ich habe die nur angegrinst.

    Leute, es lohnt sich, wenn wir zeigen, dass es uns gibt!

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  21. @wobbs: guter Punkt mit den Mails an Redaktionen!! sollte man mal in Angriff nehmen .
    Und das in der Buchhaltung : gute Aktion :) so handele ich auch immer. Und es macht mir immer Spaß , wenn ich mich ‚oute‘ u. die Leute dann blöd gucken . ja !!! es gibt sie wirklich , echte Fans aus Wolfsburg hahaa

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