Dienstag , September 29 2020
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Wolfsgeheul Spezial – Wolfsburg lebt!

Ich weiß nicht, wie es euch geht, Leute, aber ich habe seit dem Relegations-Hinspiel viel gelesen über unseren VfL und über unsere Stadt. Manches konnte ich weglächeln, manches musste ich kommentieren. Ein Video dazu hab ich bei Facebook auf der Wölferadio-Seite online gestellt. Bis heute haben sich 29.000 User das Video angesehen, über 65.000 haben sich damit beschäftigt. Es gibt offenbar viele, die interessiert, wie unser VfL öffentlich dargestellt wird. Ich will da gar nicht mehr im Einzelnen drauf eingehen, dafür wird noch nach heute Abend genug Zeit sein. Vor allem wie wir behandelt worden sind von weiten Teilen Fußballdeutschlands oder von sehr vielen Medien. Am schlimmsten fand ich folgenden Kommentar bei Twitter: „Wolfsburg lebt den Fußball nicht.“ – Pit Gottschalk, Sportchef Funke Mediengruppe (u.a. Braunschweiger Zeitung/Wolfsburger Nachrichten). Sowas trifft mich. Aber es darf mich und uns nicht treffen. Heute Abend zählt nur heute Abend. Einige von euch werden das Pokalfinale am Samstag gesehen haben. Vor zwei Jahren waren wir noch dort. Ein unbeschreibliches Gefühl, nicht nur wegen des Sieges. Im Vorfeld schrieb ich damals: Das Finale ist für unseren Club wohl das wichtigste Spiel der Vereinsgeschichte. Das möchte ich korrigieren. HEUTE ist das wichtigste Spiel der Vereinsgeschichte. Darauf muss unser Fokus liegen. Die Mannschaft hat sich eine passable Ausgangsposition geschaffen. Mehr nicht. Der Auftrag „Klassenerhalt“ ist noch nicht erledigt. Ich erwarte von der Mannschaft nicht mehr, als dass der Job getan wird. Im besten Fall mit einem Sieg, der ja im Bereich des Möglichen liegt. Es darf von der ersten Minute an gar kein Zweifel aufkommen, wer heute in der ersten Liga verbleiben wird. Es ist egal, ob Mario Gomez eine Ausstiegsklausel hat. Es ist egal, ob BS jetzt besonders motiviert ist, weil ihre Schuhe nass geworden sind. Es ist egal, was gesagt oder geschrieben wird, um unseren Verein zu diskreditieren oder in ein möglichst schlechtes Licht zu rücken. Ich vertraue der Mannschaft und den Verantwortlichen, dass sie ihre Aufgabe erfüllen. Alternativen und Ausreden gibt es nicht.

Cool und siegreich

Ich erwarte von unseren Fans, dass wir uns anders präsentieren als BS in Wolfsburg. Wie geil wäre es, wenn wir nicht nur in der Liga bleiben, sondern dabei auch noch cool sind? Keinen Ärger, kein Gezumpel, 1945%iger Support, wie schon im Hinspiel. Der Braunschweiger Torwart fand das ja Kindergarten, wie er gepostet hat. Für mich disqualifiziert er sich damit selbst. Jeder, der da war, konnte erleben, wie großartig die Unterstützung auf den Rängen gewesen ist. Dasselbe ist heute Abend unser Auftrag. Einmal noch. Es ist so wichtig. Und ich glaube, Wolfsburg hat verstanden, warum.

Kapitel abschließen

Lasst mich noch ein persönliches Wort sagen. Ich muss gestehen, dass mich in den letzten Wochen immer wieder das Gefühl beschlichen hat: „Wofür machst du das eigentlich?“ Und ich weiß, dass es Menschen, die für die Unterstützung des VfL noch viel mehr leisten als ich, genauso geht. Man reißt sich an so vielen Fronten den Arsch auf und man bekommt als Gegenleistung nicht nur jede Menge blutleere Darbietungen auf dem Platz, sondern darf sich auch noch Sätze anhören, wie oben beschrieben. „Wolfsburg lebt den Fußball nicht“. Was für eine Frechheit eigentlich. Doch ob ihr es glaubt oder nicht: Diese dämliche Aussage ist nicht nur Antwort, sondern Widerlegung in einem, warum wir das eigentlich machen. Eben weil wir den Fußball in Wolfsburg leben! Unsere Leistung ist sogar noch viel höher einzuordnen, denn wir kämpfen dafür schon seit 20 Jahren. Es wäre so viel einfacher, Fan von einem etablierten Traditionsclub zu sein, der immer gewinnt. Aber einfach ist nicht unser Weg und es ist auch noch längst nicht alles toll. Aber: Für uns sind ja nicht nur die normalen sportlichen Schwankungen, Erfolg, Misserfolg Bestandteil des Fandaseins, sondern hinzu kommen die schon fast sprichwörtlichen Anfeindungen, die man über sich ergehen lassen muss. Und wer seit 20 Jahren durch dieses Stahlbad geht, lebt den Fußball nicht? Liebt seinen Verein nicht? Für mich ist das alles Antrieb. Denn es ist nicht nur mein Verein, es ist auch die Stadt, in der ich geboren wurde, die häufig genug gleich mit am Pranger steht. Und ich lasse mir weder von ein paar Streukäse-Gesichtern mit Joghurt im Kopf kaputt reden, was ich fühle oder bereit bin für meinen Verein zu tun, noch wende ich mich ab wegen des unbefriedigenden sportlichen Erfolgs in jüngster Zeit. Wir schließen heute Abend dieses Kapitel und wir werden gestärkt daraus hervorgehen. In der ersten Liga.

In diesem Sinn: Bleibt geschmeidig!

36 Kommentare

  1. *daumen-hoch, plus 3 Ausrufezeichen.

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  2. Heute Sieg!!!
    Das wäre ein Traum! Lasst ihn war werden
    Nur der VFl :vfl:

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  3. War dieser Pit Gottschalk nicht sogar schon einmal den Interview-Gast? Quasi der, der irgendwann in ein recht starkes Gestammel verfallen ist, oder verwechsele ich das mit einer anderen Person?

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    • Nein ist korrekt, allerdings war er bei einem anderen Format zu Gast und da war DreVoigt als „Gegenpart“ da, es war aber meiner Meinung nach nicht das Wölferadio.

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    • Es war bei den Kollegen von 360 Grad sportradio. Dre hatte das damals so gut gemacht, dass ich nix mehr hinzuzufügen hatte. Gottschalk hatte auf meine Anfrage aber auch nicht reagiert…

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  4. Eigentlich sollte es Jonker hinbekommen haben, dass wir mit breiter Brust nach BS fahren und da heute 2-0 gewinnen!!!
    Wir haben den zehnmal besseren Kader und sollten da nichts anbrennen lassen !!!

    Einfach das spielen was wir können und geil sein auf Tore !!!
    Forza VfL

    Wie würde mein Sohn jetzt in Bob-Manier fragen:
    Können wir das schaffen?

    Und ich sage immer ganz cool: Jo wir schaffen das !!!

    :vfl3: :vfl: :vfl3:

    #unabsteigbar

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  5. Lieber Lenny, danke für Deine warmen Worte.

    Ich habe auch darüber nachgedacht, weshalb ich ständig in irgendwelchen Internetforen versuche Respekt oder zumindest Anerkennung für den Vfl und seine Fans zu bekommen.

    Dein letzter Absatz bringt es sehr schön auf den Punkt, warum ich und sicherlich auch andere dieses tun.

    zumindest sehe ich es mit Wolfsburg und dem Begriff der häßlichen Stadt so….

    wenn ich es als Wolfsburger sage, ist es etwas komplett anderes, als wenn ein Fan aus irgendeiner Ecke der Republik sagt, der niemals hier war und überhaupt kein Urteil fällen kann….

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  6. Genau so ist es, Lenny!!!!!
    :topp:

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  7. Das unterschreibe ich Satz für Satz.
    Und die Antwort wird heute auf dem Platz gegeben. Klar und deutlich. Souverän.
    Macht es wahr.

    Einmal Wolfsburg, immer Wolfsburg

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  8. Sehr gut ge- und beschrieben, wie der größte Teil des Rudels denkt!!!
    Im letzten Absatz sehr gut pointiert!
    Vielen Dank und weiter so!!!
    :like:

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  9. Sybille Siegele

    Klar und deutlich und mit herzblut geschrieben! Da geh ich voll mit⚽️

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  10. Ganz einfach lieber Lenny: Nagel anvisiert, aufgeholt und komplett versenkt.
    Besser hätte man es nicht ausdrücken können.
    Lasst uns die Kommentare einfach in der Ecke stellen.
    Manche sogenannte Fachleute haben es einfach nicht verdient.
    Also Arbeit, Fußball, Leidenschaft…

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  11. Lenny, zu deiner Frage „wie wir behandelt worden sind von weiten Teilen Fußballdeutschlands oder von sehr vielen Medien“ hat „Mike1972“ vor einigen Tagen einen wichtigen Gedanken eingebracht. Er beschreibt im Kern sehr treffend den Zusammenhang zwischen der allgemeinen Situation des professionellen Fußballs als immer noch gehyptes und expandierendes Volkssport-Event und der für uns leidigen Tatsache, dass dabei der VfL von vielen Fans und den Medien als ungeliebtes schwarzes Schaf, als Nestbeschmutzer, als Club ohne Seele etc. gesehen wird. Den Schlüsselsatz aus Mikes Kommentar will ich zitieren:
    „Was doch den meisten nicht passt, ist, dass der Fußballsport mittlerweile komplett durchkapitalisiert ist, es gibt keinen Bereich mehr, der sich dem vollständig entziehen kann. Diese verbreitete Unzufriedenheit können Bild, Experten & Co. nicht bedienen, weil sie Teil des Ganzen sind, sie würden ja ihre eigene Existenz angraben. Also werden Sündenböcke ausgemacht, an denen dann, pars pro toto, die negativen Erscheinungen quasi idealtypisch festgemacht werden. So kann man den Unmut kanalisieren und entschärfen. Da bieten sich dann natürlich die Vereine mit viel Kohle an.“ https://www.wolfs-blog.de/relegation-fan-wut-nach-wolfsburg-sieg/#comment-148709

    Um den Zusammenhang mal zu unterfüttern, einige ökonomische Daten und Fakten: Nach einer für die DFL erarbeiteten Studie von McKinsey wurde in der Saison 2013/14 durch die 1. und 2. BL und das davon direkt profitierende wirtschaftliche Umfeld eine Wertschöpfung (Gewinn) von 7,9 Mrd. € erzielt. Dabei generiert 1 € Wertschöpfung in den Clubs 2,60 € bei anderen Systembeteiligten der deutschen Wirtschaft (Einzelhändler, Dienstleister, Infrastruktur- und Bauunternehmen, Gastronomie, Sicherheitsdienste, Polizei, Feuerwehr, Cateringdienste, Vermarkter, Ausrüster, Medienunternehmen etc.). Der Finanzminister erfreute sich über 2,3 Mrd. Steuereinnahmen (netto). Fußball sichert 110 000 Vollzeitarbeitsplätze. Das ganze Unternehmen Profifußball ist also eine kapitalisierte Industrie mit beträchtlicher ökonomischer und sozialer Bedeutung und bisher rasantem Wachtumstempo.. Andererseits sind sich Experten einig, dass der Erhalt des notwendigen Wachstumstempos in der Zukunft eine enorme Herausforderung darstellt. Und Wachstum ist in kapitalisierten Wirtschaftsprozessen lebenswichtig, denn Stillstand bedeutet Krise. Andererseits gibt es Anzeichen für Wachstumsgrenzen und Krisensymptome in Hülle und Fülle (Ticket-Preise, explodierende Kosten für Vermarktungs- und Übertragungsrechte, Gewaltproblem in der Fan-Szene, Zunahme der Kosten und des Umfangs polizeilicher Sicherheitsmaßnahmen, überhitzter Spielermarkt, mafiöse Strukturen in nationalen und internationalen Institutionen usw.). Gegen all das regt sich zunehmender Protest der Fans, wie in einem Statement der Südtribüne Dortmund anlässlich der Begegnung in Leipzig deutlich wird:
    „Das Produkt Fußball soll möglichst ohne Ecken und Kanten am besten 24 Stunden pro Tag medial aufbereitet werden und den Sponsoren die maximale Aufmerksamkeit garantieren. Immer mehr große Firmen drängen in den Fußball, übernehmen Vereine und damit Startplätze und sorgen dafür, dass der traditionelle Fußball bedroht ist. Schlussendlich sind wir Fans oftmals höchstens noch das schmückende Beiwerk, ein Teil der Show, die Folklore.“ http://www.sport1.de/fussball/bundesliga/2016/08/fans-von-borussia-dortmund-bleiben-spiel-gegen-rb-leipzig-fern
    Dabei ist dieser Protest – zumindest aus meiner Sicht – widersprüchlich und inkonsequent, da er sich zwar gegen die offensichtlichsten Auswüchse dieser Kapitalisierung wendet, aber nicht oder zu wenig sieht, dass auch der Teil, den man meint, als „traditionellen Fußball“ retten zu wollen, nach den im wesentlichen gleichen Spielregeln funktioniert.
    Diese Widersprüchlichkeit der Fans, die letztlich die Basis des ganzen Geschäfts sind, wird von seinen Profiteuren insofern ausgenutzt, als sie auf diesen Protestzug aufspringen und ihn scheinbar unterstützen. Insbesondere ein vermeintlich fannahes Medienkonsortium von Sky, Sport 1 bis Bild und Welt arbeitet hier sehr bewusst und abseits jeglicher journalistischer Redlichkeit nach dem Prinzip „Schlachtet die Sau und rettet den Stall“.
    All diese Zusammenhänge sollte man im Auge haben, wenn nach der Relegation mediale Freude herrscht über den „verdienten Abstieg des VfL“ oder der BTSV zum „moralischen Sieger und unverdienten Verlierer“ gekürt wird. Die Rolle der „Sau“ wird der VFL in jedem Falle so schnell nicht los.

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    • Danke Joan, für diesen Beitrag.

      Sehr gut auf den Punkt gebracht…ich umschreibe es mit „wasch mich, mach mich aber bitte nicht nass“.

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    • Trefend beschrieben. Wie es aber ausgerechnet dem Verein, der mit seinem Börsengang genau diese kapitalistischen Auswüchse auf die Spitze getrieben hat, gelingt sich als Retter der Vereinsromantik aufzuspielen, wird mir auf ewig ein Rätsel bleiben. Aber auch hier trägt natürlich die Meinungsmache der Medien genauso dazu bei.

      Lustig fand ich es ja, daß sich nach dem Pokalfinale Frankfurter Fans beschwert haben, das die Medien nur über Watzke&Tuchel berichten und die arme Eintracht völlig zu kurz kommt.

      Naja, kennen wir doch irgendwoher. Und der VfL hat bei Klopps letztem Spiel sogar den Pokal geholt, im Gegensatz zu den Frankfurtern…

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    • Gute Ausführungen. Nur: welche Konsequenzen oder Lehren ziehen wir daraus?

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    • Ich glaube die Erkältung ist viel einfacher, keiner ist qua Geburt Fan von Verein XY sondern es ist „Zufall“ wo werde ich geboren, wer nimmt mich zum ersten Mal mit in das entsprechende​ Stadion. Ich hätte genauso gut BS Fan werden könne, die Chance standen im Prinzip 50/50. Wäre ich BS Fan würde ich genau so über den VfL reden und allen erzählen das ich Fan eines tollen Traditionsclubs bin. Einfach weil man es so mitgegeben bekommt und es das Zusammengehörigkeitsgefühl stärkt – auch zu anderen „Traditionsclubs“. Man bekommt das Gefühl zu einem „elitären“ Club zu gehören und wird natürlich auch noch von den Medien bemuttert. Das gibt einfach Selbstvertrauen.
      Wie schon Lenny geschrieben hat ist es viel schwerer Fan des VFL zu sein und das auch offen zu zeigen. Man weiß man ist im Zweifel eher unerwünschte und muss sich entsprechende „Argumente“ anhören.

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    • 1. „Die andern spielen auch nur Fußball.“
      – Szene: Ich zähle zwei junge HSV-Fans an, die bei uns in der Wölfi-Kurve rassistische Bemerkungen über Guilavogui hatten fallen lassen, gehe dann zum Ordner und erkläre Sohnemann in der HZ-Pause, warum ich so reagiert habe. Dreht sich ein älterer HSV-Fan um und sagt: „Das hast du genau richtig gemacht.“ sein Vater habe ihn schon zum Fußball mitgenommen und der habe immer gesagt: „Die andern spielen auch nur Fußball.“ – Es geht, bei aller Emotionalität, nur um Fußball. Keiner von uns isst ein Brötchen weniger, gleich, wie es ausgeht. Wer kämpfen will, wäre gut beraten, sich auf ein Parkett zu begeben, auf dem er für sich oder andere real etwas erreichen kann, seien es Lohnerhöhungen, Gesetzesänderungen oder was auch immer man sich da vorstellen mag.

      2. Die einen, die polarisieren, tun das bewusst, um damit Geld zu verdienen, bspw. Medien & Experten. Die weniger bemittelten (in diverser Hinsicht) suchen Identifikation/Abgrenzung und nehmen die Propaganda nur zu gerne auf.
      – Eine Konsequenz aus der Erkenntnis, dass es sich um ein riesen Geschäft handelt, ist, nicht auf diesem Fliegenfänger „wir gegen die“ zu landen. Oder, wie Erich Kästner schrieb: „Was immer geschieht: Nie dürft ihr so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken.“ Die Anti-VfL-Hetze dient den einen zum Geldverdienen, den anderen, um sich Selbstbestätigung zu holen. Die Mächtigen und die Dummen haben schon immer gut zusammen gepasst. Ich fahr den Abgrenzungs-Zug nicht mit, bin gestern mit nem Kollegen joggen gewesen, er in Blau-Gelb, ich in Grün-Weiß (die verdutzten Gesichter derjenigen, die uns gesehen haben, lassen mich heut noch schmunzeln). Die Menschen teilen sich nicht in Nationalmannschaften, Ligavereine etc. sondern in Korrekte und Arschlöcher. Weltweit, in jedem Verein. Danach sortier ich auch weiterhin. Während bspw. meine Frau auf Arbeit derzeit Spießruten läuft, hab ich’s mit ’ner ganzen Reihe entspannter BTSV-Fans zu tun. Gewinnen wir, wird’s teuer für mich, denn dann muss ich ausgeben. Gewinnen die, dann brauch ich einen, der mich nach Hause trägt. :vfl:

      Wären so mal auf die schnelle zwei Konsequenzen: „Leben und leben lassen unter Fans“ und „Menschen nicht nach Trikotfarben sortieren“.

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    • Bei „den Medien“ ist es ja im Prinzip ganz einfach. Die wollen, wie schon geschrieben wurde, mit ihren Ergüssen Geld verdienen. Da hilft nur eines, nicht unterstützen. Also kein Klick mehr auf irgendeine sensationelle Bild-clickbait-Schlagzeile oder den neuesten Vfl-Verriß auf welt.de, über den man sich sowieso wieder ärgert.

      Wie auf twitter jemand schrieb, „den Quoten ist es egal, ob ihr #gntm belustigt oder ironisch anschaut“. Genauso ist es Springer egal, ob ihr euch über die aufgerufenen Artikel ärgert. Jeder Klick ist bares Geld, also nicht mehr klicken…

      Daneben muß man ja so ehrlich sein, daß man sich zum Teil das auch selbst eingebrockt hat. Die ganze „Bayernjäger Nr. 1“ Geschichte ist ja keine Erfindung der Medien, sondern war das offizielle Vorhaben der ehemaligen Vereinsführung (bzw. der teilweise auch noch aktuellen Führung). Wenn man dann so tief fällt, muß und darf man sich über die Häme nicht wundern.

      Hier hilft nur, weiter sympatisch auftreten, evtl. etwas demütiger. Das wird sicherlich einige Zeit brauchen und nicht von heute auf morgen zu machen sein.

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  12. Eine Stadt steht heute hinter euch! Gemeinsam noch 1x dann ist der Spuk vorbei!

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  13. Perfekt geschrieben !
    Egal was heute passieren wird die Dauerkarte wird verlängert ….. einmal Wolfsburg immer Wolfsburg :vfl:

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  14. Zu der medialen Berichterstattung möchte ich noch eine Sache einwerfen:

    Ziemlich genau vor zwei Jahren wurden wir von vielen Medien zum „Bayern-Jäger Nr. 1“ und zur zweiten Kraft im deutschen Fußball befördert. Diese Schlagzeilen haben uns allen so gut gefallen, dass wir VfL-Fans sie teilweise selbst geglaubt haben.

    Sehr viele sind inzwischen der Meinung, dass die sich daraus entwickelte Erwartungshaltung der Hauptgrund für unsere heutige Situation ist.

    Die gleichen Redaktionen, die uns seinerzeit Honig ums Wolfsmaul geschmiert haben, hauen nun auf uns drauf. Weder BILD, Funke noch das Yps-Heft werden uns Taschentücher reichen und Trost-Artikel schreiben. Das brauchen wir nicht erwarten.

    Ich kann aber verstehen, dass wir uns als Fans respektiert wissen wollen. Und dass man sich eine Wahrnehmung wünscht, für was Verein und Stadt stehen. Der wichtigste Schritt dafür ist allerdings, dass dies uns selbst nochmal bewusst werden musste.

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    • Das wäre natürlich super für uns. Erst Kumbela und jetzt Nyman. Damit wären ihre zwei torgefährlichsten Spieler weg.

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    • Biada fällt bei denen ja auch aus. Also müssen wir nur noch Reichel und Hernández umhauen :vfl:

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  15. Irgendein Gefühl sagt mir, dass es heute Abend eine rote Karte geben wird! Ich hoffe das wir vorher schon das 0:1 geschossen haben! Oder das ganze ist umgedreht, das ein Spieler von Eintracht rot sieht und vom Platz fliegt!

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  16. Aufstellung gleich bis auf v8 für ntep

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  17. Ich hab so ein Gefühl, dass in den nächsten Tagen ein Video erscheint wo Herr Gomez seinen Verbleib für ein weiteres Jahr mitteilt und das neue Trikot präsentiert! :top:

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    • Na hier vermute ich mal das du Wissen hast und es als „Gefühl“ tarnen willst :)?

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