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Glasner zu Tottenham? Ausstiegsklausel beim VfL Wolfsburg länger gültig

Transfergerücht | Englische Medien bringen Oliver Glasner vom VfL Wolfsburg bei Tottenham als Mourinho-Nachfolger ins Spiel.

Fast könnte man meinen, dass sich die Bundesliga bereits in der Sommerpause befinden, denn kein Tag vergeht ohne ein neues Glasner-Gerücht. Ausgelöst hatte der Trainer des VfL Wolfsburg diese Spekulationswelle selbst, in dem er es gleich mehrfach vermied, sich eindeutig zum VfL Wolfsburg und zu seinem bis 2023 laufenden Vertrag zu bekennen. Seither wachsen die Berichte über einen möglichen Abgang ins Kraut.

Angefeuert wurden die Gerüchte darüber hinaus durch eine Ausstiegsklausel, deren Inhalt der kicker als erstes veröffentlicht hatte und die Oliver Glasner zu ziehen gedenke. Zunächst wurde von einem Ablauf der Klausel Ende April berichtet. Doch wie jetzt die Bildzeitung erfahren haben will, soll die Ausstiegsklausel bis Mitte Mai gültig sein. Zwei lange Wochen könnte Oliver Glasner den VfL Wolfsburg also noch im Unklaren lassen. Bis dahin wird fleißig weiter diskutiert: Wohin könnte Oliver Glasner wechseln?

Oliver Glasner auf die Insel zu Tottenham Hotspurs?

RB Leipzig und RB Salzburg sind bereits raus aus dem Rennen um Oliver Glasner. Darüber hinaus wurden in der Bundesliga Eintracht Frankfurt und Bayer Leverkusen als mögliche Interessenten genannt. Jetzt wird auch auf der Insel diskutiert und spekuliert. Laut mehrerer englischer Medien soll Oliver Glasner ein heißer Kandidat auf den Chefposten bei Tottenham Hotspurs sein. Tottenham hatte vor kurzem seinen Cheftrainer Jose Mourinho entlassen und befindet sich auf der Suche nach einem Nachfolger. Tottenham liegt derzeit trotz eines sehr teuren Kaders nur auf Rang sieben der Premier League. 

Dortmunds Terzic nicht zum VfL Wolfsburg

Sollte Oliver Glasner am Ende einer sehr erfolgreichen Saison den VfL Wolfsburg tatsächlich verlassen, so sind die Klubverantwortlichen bereits vorbereitet. Seit Monaten sondieren Jörg Schmadtke oder Marcel Schäfer den Markt. Bislang wurden Namen genannt wie etwas Mark van Bommel (vereinslos) oder Gerado Seoane von Young Boys Bern genannt.

Aber auch zu Dortmunds Edin Terzic gab es Gerüchte, die dieser jetzt selbst entkräftet: „Ihr könnt gerne damit weitermachen, aber ich möchte dieses Spiel nicht mitspielen“, so der 38-Jährige: „Wir haben uns ja geäußert, wie meine Zukunft aussehen soll. Ich bin sehr glücklich mit meiner aktuellen Funktion, ich war auch sehr glücklich mit der Funktion vorher. Aber aktuell gibt es nur ein Ziel: Ins Finale zu kommen und einen Titel nach Dortmund zu holen.“ Und BVB-Manager Michael Zorg ergänzt: „Wir planen ganz klar mit Edin im Trainerteam für die neue Saison. Und wir hoffen, dass sich an dieser Planung nichts ändern wird.“

Die Diskussion geht weiter…

120 Kommentare

  1. VfL Wolfsburg Fan 08

    Ich finde alle Gerüchte sind einfach nur falch, da schon länger eigentlich schon fast klar ist, wer im fall dass Glasner geht, Wolfsburg übernummt, und zwar Sione von Young Boys Bern, er bringt die nötige Erfahrung mit. Außerdem hat Kicker noch einen sehr Interessanten Kanidat ins rennen gebracht, und zwar Stefan Kuntz, es ist ja kein Geheimnis, dass Kuntz und Schmadtke ein sehr gutes und enges Verhältnis haben, außerdem hat Kuntz bei der U21 gezeigt, dass er gut mit jungen Spielern kann, und gerade das wollen Schmadtke und Schäfer nutzen, junge Spieler kaufen und zu top spielern entwickeln.

    Fazit:

    Die einzigen 2 die Glasner wirklich ersetzen könnten weren:

    -Stefan Kuntz
    -Sione

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  2. Harzer-Wölfe-Fan

    Ich sehe zwei klare Fakten, die für einen Abgang von Glasner sprechen:

    1. Fehlendes Bekenntnis zum VFL über die Saison hinaus.
    2. Wohnungsauflösung und der Umzug ins Hotel.

    Das macht kein Trainer, der seine Zukunft beim VFL sieht.

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    • Das Trainer in Hotels wohnen soll gar nicht so selten sein. Meine ich mal gelesen zu haben.

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    • Man liest immer nur, dass er ins Hotel gezogen ist. Aber wurde Glasner überhaupt mal gefragt warum? Vlt. hat er ja eine plausible Begründung, warum er dies getan hat

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    • Er hat vorher eine Wohnung in Fallersleben gehabt. Die Tochter habe ich auch mal mit ihm beim Bäcker gesehen. Seltsam ist es auf jeden Fall.

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    • Natürlich ist das ein Indiz. Auch wenn es nur eine Wohnung war, löst Du doch nicht einfach nebenbei in der entscheidenden Saisonphase deinen Hausstand auf. Das würdest Du alles in die Sommerpause legen… zumindest dann, wenn du die Wahl hast und der Vermieter mitspielt.

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    • Was für ein Thema?? Udo Lindenberg wohnt seit über 20 Jahren im „Atlantic Kempinski“. In der Fußballszene kann man aus scheinbar jedem Alltagsvorgang, der vielleicht nur einen ganz pragmatischen Hintergrund hat, eine Gewissensfrage machen.
      Lohnenswerter ist es, einmal darüber zu reflektieren, wie mittlerweile niveaulos und geradezu verkommen ein Teil der Sportmedien ist, die aus bloßem Eigeninteresse und nicht aus Informationspflicht heraus jedem gelassenen und ungelassenen Furz nachspüren und ihn zu einem nachrichtlichen Erdbeben aufblasen – auf Kosten der Clubs, zur Verwirrung der Fans und vor allem zur Diskreditierung der Betroffenen. Diese werden geradezu instrumentalisiert für den schwachsinnigsten Nachrichtenzirkus, ohne Rücksicht auf deren Persönlichkeitsrechte. In sofern habe ich vollstes Verständnis dafür, wenn sich Glasner formal vertragsgetreu verhält und sich zu seiner Zukunftsplanung überhaupt nicht mehr öffentlich äußert.

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    • Danke Wieland. Ich würde Glasner sogar raten gar nicht mehr mit der Presse zu reden, Schäfer übernimmt diesen Job, in den Halbzeit Interviews bei Sky analysiert er schon den Fußball perfekt, Glasner kann ne Mannschaft besser machen, dafür ist er da, nicht für die Presse.

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    • Ist das dein Ernst? Welches Bekenntnis brauchst du ? ICH BLEIBE FÜR EWIG IN WOLFSBURG oder so ähnlich? Das ist doch das letzte Witz dieses Bekenntnis und wohnen im Hotel.
      Wir haben einer der besten Trainer in unsere Vereinsgeschichte und er soll rausgeschmissen werden.. lächerlich

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  3. https://www.nachrichten.at/sport/mehr_sport/wird-glasner-jetzt-tottenham-trainer;art109,3391619

    Welchen Flughafen bevorzugt Glasner nächste Saison?

    a) London
    b) Frankfurt
    c) Braunschweig

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  4. Kurz mal off Topic:
    Laut einigen Quellen soll der VFL in Verhandlungen mit St.Pölten über eine Kooperation sein. Anhand des Salzburg Leipzig „Modells“ sieht man ja, dass das gut klappen kann
    , ich persönlich halte es auch für eine gute Idee, was sagt ihr dazu?

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    • Das Modell Salzburg/Leipzig ist ein ganz anderes.
      Hier wird der ehemalige Günstlnig (Salzburg) doch komplett ausgenommen und ich bin mir sicher, dass da wenig bis nix wettbewerbskonform läuft. Stichwort ist hier zum Beispiel der Szoboszlai-Wechsel, der mit seinen 20 Millionen Euro nirgendwo anders hin auf der Welt als nach Leipzig gegangen wäre. Das ist komplett unter Marktwert.
      Was Leipzig und Salzburg unterm Schirm des Brauseherstellers machen geht an allen Regeln des Financial Fairplay vorbei. Marsh war Wechsel Nummer 20 zwischen beiden Filialen. Komisch, aber es wird ja seitens der UEFA akzeptiert.

      Eine Partnerschaft mit St. Pölten sichert den kleineren Verein Spieler auf Leihbasis zu. Wilfsburg hat davon auch einen Mehrwert. Beide bleiben wirtschaftlich und rechtlich voneinander unabhängig.

      Dieses Vergleich kann man sich nur verbitten.

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    • Deshalb ist Haaland ja auch zu Leipzig gegangen. Moment mal,….

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    • Laszlo, es gab eine Ausstiegsklausel, da konnte nicht viel dran gedreht werden. Leipzig wollte ihn auch, er aber nicht dort hin.

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  5. Grundsätzlich bräcuhte man überhaupt nicht die Gerüchte beachten, ein Wochenende ohne BL scheint zu reichen, um die Medien zu ausufernden Spekulationen zu bringen. Wichtiger ist vielleicht den Trend zu beachten, der im Stuhlerücken sichtbar wurde, nämlich dass die Trainer ihr Marktwert rausspielen, und deshalb auch nicht, wie früher, bereit sind ein wahrscheinliches Ende eines Höhenflugs einzukalkulieren.

    Das Momentum wird ausgenutzt, um ein Vereinswechsel zu ermöglichen, um eine neue Erfolgsgeschichte zu starten. VfL sollte in diesem Fall nicht überrascht sein. Das Modell für den heutigen Trainern wäre ja dann, wie auf so vielen anderen Feldern, Felix Magath.

    Nun bezweifle ich die Gerüchte um Glasner. Natürlich stand sein Name auf einige Listen, vielleicht auch bei Tottenham ist es so, aber bis zu einem konkreten Angebot ist der Weg lang. Solche Listen zu erstellen verbinden ja die Managers mit den Fans und Journalisten, beim Konkretisieren der Trainerwahl muss dann ein Manager selektieren, auf Gründe die ein Fan oder Journalist vielleicht nicht so interessieren.

    Wie viele hier angedutet haben, ist es vielleicht so dass VfL:s Manangementduo eher das Gerüchtespiel steuern, und Glasner und Journalisten rennen hinterher.

    Selbst bin ich wie vorher eigentlich ein Freund davon, die Erfolge zu nutzen, um einen Trainerwechsel zu tätigen. Glasner hatte zwei gute Jahre bei Wolfsburg, so wie Hecking oder Magath damals. Danach fingen die Probleme mit Sättigung an, so wie mit dem Weggang der begehrten Spielern.

    Das Risiko liegt natürlich in der zu treffenden Wahl eines Nachfolgers.

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    • Ich glaube nicht, dass es nur Gerüchte sind, denn die könnte man sehr leicht in der aktuellen Phase vom Tisch fegen.

      Wer meint, dass diese Spielereien aktuell absolut 0 Einfluss auf die Mannschaft hat, der irrt. Ich denke schon, dass die Spieler es wahrnehmen und es auch auf die Leistung gehen KANN. Im Unterbewusstsein kann das schon einige Gedankenspiele auslösen und zu Unkonzentriertheiten führen, allerdings kann es andere Spieler auch wieder Pushen.

      Wie von Schalentier schon oft korrekt genannt, Schmadtke hat durch die Blume gesagt, dasss Glasner spinnt. Ich kann mir zwar vorstellen, dass man grundsätzlich wieder auf einen grünen Zweig kommen kann nach solch einer Sache, aber wenn man schaut, wie das Verhältnis aktuell zu sein scheint, dann ist das doch sehr viel Eiszeit.

      Natürlich kann man in dieser Konstellation erfolgreich weiter machen, der Glaube fehlt mir aber daran.
      Wir werden sehen was die Zukunft bringt, aber dieses Wischi Waschi von allen beteiligten zeigt mir, dass es wohl zu einer Trennung kommen wird und ob man das nur Schmadtke ankreiden muss, ich weiß nicht..

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  6. https://www.laola1.at/de/red/fussball/international/deutschland/bundesliga/news/oliver-glasner-kann-bei-vfl-wolfsburg-noch-bis-15–mai-aussteigen/

    Es können noch spannende 2 Wochen werden, die Entscheidung von Glasner kurz am 15. Mai nach einer Niederlage in Leipzig und Union Berlin. "Ich ziehe die AK, wechsele nach Frankfurt, denn da spiele ich CL. Wenn es so kommen könnte, wäre es die größte Überraschung im internationalen Trainerkarussel.

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  7. Glasner hat seit Wochen die Möglichkeit, den Medien den Wind aus den Segeln zu nehmen. Das tut er null und gefährdet damit sogar die Saison.

    Er hätte längst auf seinen bis 2022 laufenden Vertrag verweisen können. Genauso kann er sagen, dass im Fußball immer viel passieren kann, er aber mit dem Team Ziele hat und das das Arbeitsverhältnis produktiv ist.

    Thema beendet.

    Stattdessen gießt er permanent Öl ins Feuer und wird dafür sogar noch von einigen in Schutz genommen. Ich kann da die VfL Seite sehr gut verstehen und letztendlich ist ein Rauswurf mit jedem weiteren Tag wahrscheinlicher und alternativloser.

    Glasner muss spätestens zum Trainingsauftakt in der kommenden Woche Farbe bekennen. Und ob das wahr oder eben nicht wahr ist, ist total Banane. Obige mögliche Erklärung lässt genug Hintertüren offen. Aber stattdessen so etwas.

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    • Sehe ich nicht so. Wenn Glasner eine AK hat, haben wir hier nicht das Recht ein Bekenntnis zu fordern! Er verhält sich vertragskonform und mehr kann man nicht erwarten, oder?

      Von einem Bekenntnis heute und Abschied morgen hat keiner was… siehe Hütter.

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    • Ich sehe das ähnlich, in so einer Situation haben immer mehrere Parteien ihre Aktien drinn. Glasner hat zu viel rumgeeiert, zwischendurch hat er ja gesagt das er zu dem Thema nichts mehr sagen wird nur um dann z. B. diese nebulöse Aussage mit Flick zu treffen. Gleichzeitig lässt er aber die Mannschaft und die Vereinsführung im Unklaren über seine Zukunft. Mbabu hat ja bestätigt das natürlich auch in der Mannschaft darüber geredet wird. Offenbar will er sich bis zum Schluss alle Optionen offen halten um das beste für sich rauszuholen. Das mag legitim sein aber dann muss er im Fall der Fälle auch die entsprechenden Konsequenzen tragen. Die sportliche Führung und auch VW können kein Interesse daran haben das einer der wichtigsten Angestellten so mit seiner Zukunft kokettiert.

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    • Wenn man rein die vertragliche Komponente betrachtet, dann macht Glasner nichts böses und verhält sich vertragskonform.

      Überspitzt gesagt geht es hier aber nicht um einen Mobilfunkvertrag, bei dem ich ggf. ein Sonderkündigungsrecht habe und ich lediglich eine Leistung erhalte und jemand mit bestimmte Vertragsinhalte zur Verfügung stellt.

      Hier geht es um ein Dienstverhältnis und da erwarte ich schon personelle Klarheiten gegenüber meinen vorgesetzten. Extern kann er gerne rumeiern und keine Lippenbekenntnisse geben, intern sollte es eine klare Information geben, dass man sich verändern möchte und bei einem passenden Angebot weg ist.

      Wenn man nun aber zwischen den Zeilen liest bzw. aufmerksam liest, was Schmadtke von sich gibt, dann scheint es so, dass Glasner das nur ganz alleine für sich entscheidet, denn wer Schmadtke kennt der merkt schnell, dass er eben kein "typischer" Fußballfunktionär ist und teilweise lügt, sondern man bekommt von Schmadtke meistens eine klare und verlässliche Antwort.

      Hier scheint es klar, dass Schmadtke nichts über die Interessen von Glasner weiß.
      Er geht davon aus das Glasner nächste Saison noch hier ist, er würde so weitermachen.

      Es deutet also nichts darauf hin, dass Schmadtke weiß, was genau Sache ist.

      Die Worte von Schmadtke bezüglich dem Willen, dass man auch nächste Saison so weitermachen würde, diese konnte man bei Labbadia so nicht raushören.

      Allerdings waren diese Aussagen noch bevor Glasner noch mehr in den medialen Fokus gerückt ist und nun das Fass überlaufen zu scheint. Ich denke schon, dass Schmadtke heute auf diese Frage anders antworten würde und auch leicht angepisst…

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    • Bad Boy: Ich erwarte null, dass Glasner sich nicht andere Dinge anhört.

      Ich erwarte aber, dass jemand sich
      a) loyal verhält
      b) ehrlich intern ist
      und ganz wichtig
      c) die Arbeit nicht gefährdet.

      Glasner würde seine Glaubwürdigkeit nicht im Geringsten gefährden, wenn er obige Aussage treffen würde. Für anderweitige Verhandlungen hat er eh seinen Berater.

      Mittlerweile ist die Situation so verfahren, dass eine Trennung fast schon stattfinden muss. Das hängt einfach mit der hier schon beschriebenen Arbeitsweise von Schmadtke und Schäfer zusammen. Vor allem Schmadtke ist ein Mann klarer Worte und auch Kante. Ich gehe stark davon aus, dass dieser eben auch darauf sehr großen Wert legt. Glasner passt dazu derzeit gar nicht.

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    • Was gießt OG denn für Öl ist Feuer???
      Die einzige Aussage, die man ihm vorhalten kann, ist die nach dem Treffen mit Flick (wobei ich immer noch frage, was kann denn zu der Zeit wirklich FIX gewesen sein, außer dem Willen von Flick in Bayern aufzuhören??) Für meine "Mutmaßungen" wurde ich ja schon ins Reich der Fabeln geschickt…

      Also, wir haben als feste Aussagen vom Verein:
      Schmadtke: Ich gehe davon aus, dass wir in der gleichen Konstellation in die nächste Saison gehen.
      Glasner: Es gab keine Anfragen oder Kontakte zu anderen Vereinen!
      Was mittlerweile als gesichert gilt, scheint die Ausstiegsklausel zu sein, deren Endtermin sich aber auch verschiebt…

      Nehmt das doch einfach mal so und lasst die Presse spekulieren was sie wollen!
      Wir haben keinen Einblick in das Verhältnis Glasner – Schmadtke – Schäfer, und ohne das gibt es einfach keine gesicherten Aussagen.

      Ich finde es seltsam, dass aufgrund der wenigen gesicherten (!) Fakten, die vorliegen, so viele bereit sind, wild mitzuspekulieren… Gar schon bis hin zu "unhaltbar", "Glasner muss gehen!", …

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    • Ich glaube hier sind wir einfach verschiedener Meinung. Ohne AK würde ich dir Recht geben. Aber mit dieser Klausel im Vertrag kann ich hier keine Loyalität fordern, wenn er in den nächsten zwei Wochen noch von seinem Vertrag gebrauch machen kann und den VfL verlassen kann. Und Glasner war es auch nicht, der mit der Info (AK) an die Öffentlichkeit gegangen ist, sondern er ist derjenige der permanent zu dem Thema befragt wird. Und aus meiner Sicht hat er immer glaubhaft dargestellt, dass es momentan um die Saison 20/21 und die Qualifikation für die CL geht. Daher sehe ich hier Loyalität (a) gegenüber dem VfL im Hier und Jetzt. Zu Interna (b) kann ich nichts sagen…

      Das kann Schmadtke noch so sauer aufstoßen, letztendlich ist er dafür verantwortlich und die Unruhe basiert auf diesem Vertragsinhalt und nicht auf Glasners Aussagen (c) … Er hat diesen Vertrag aufgesetzt. Will ich Klarheit, baue ich keine Klauseln ein, die es den beteiligten erlaubt ohne Einfluss des VfLs den Verein zu verlassen.

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    • Ja, das verwundert schon seit Monaten. Ich erkläre es mir so: Einige können Glasner in tiefer Ablenung einfach nicht ab, insbesondere die Wolfsburger Jounalisten fremdeln ohne Ende mit ihm, aber auch hier im Blog (von Anfang an). Warum stand und steht meistens in den Sternen? Wobei, bei den klügeren Glasnergegnern ist es die taktische Ausrichtung bei den Spielen, das versteht man dann wenigstens inhaltlich. Das ist auch ok.

      Ein anderer immer wieder angeführter Grund ist das Verhältnis mit Schmadtke. Glasner war schon mehrfach "garantiert" kurz vor dem Abschuss. Problem hierbei, Glasner blieb und blieb. Denn: Glasner ist bei der Mannschaft (siehe Interviews von Wout, Arnold oder gestern Casteels) angesehen und extrem! erfolgreich. Da mag es auch andere Stimmen im Team geben (die, die selten spielen??) aber hey, dass gibt es in fast allen Mannschaften.

      Trotzdem sind wir alle mal gespannt was da noch kommt. Sollte es so sein und Glasner muss oder möchte gehen, dann ist das zwar in der Frage der Konstanz und der unsicheren Zukunft, ob ein nächster Trainer auch funktioniert, etwas schwieriger für die kommende Saison -jedoch stehen wir meilenweit besser da als noch letztes oder vorletztes Jahr. Darauf könenn wir uns hoffentlich alle einigen.

      :popcorn:

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    • Es geht nicht nur darum, was Oli Glasner sagt. Es geht auch oft darum, was nicht gesagt wird oder wie etwas gesagt wird. Und Glasner gießt seit geraumer Zeit Öl ins Feuer ohne Ende! Ich schaue mir jede PK an. Und das ist schon mehr als offensichtlich.

      Auf die Frage, ob Schmadtke einen guten Job gemacht hätte (sicherlich eine provokative Frage, da sich kaum jemand offen über seinen Vorgesetzen äußert), antwortet Glasner, dass alle einen guten Job gemacht haben müssten, wenn man am Ende Dritter werden würde. Ein einfaches "Ja" hätte es auch getan. Ein "Der Erfolg gibt Dir recht" ist eine Floskel. Auf das Nachhaken, ob das Verhältnis zu Schmadtke "nüchtern" (=kühl) sei, hätte er ganz diplomatisch antworten können, dass man ein normales Verhältnis hätte. Das kurze "Ja" lässt tief blicken. Glasner ist nicht erst seit gestern um Umgang mit den Medien erfahren – und sichlich auch entsprechend intelligent und brechenend. Genauo ist dieses "Ich kann die Gerüchte eh nicht beeinflussen" und "Nachher stehst Du als Lügner da" völliger Käse. Man kann sich auch zum eigenen Klub bekennen – und sich trotzdem eine Hintertür offen lassen. Beispielsweise "Ich arbeite gern hier und habe momentan keinen Grund zu wechseln – aber wer weiß schon, was in drei Wochen ist". Stattdessen sind es immer wieder kurze Antworten, bei denen ein Subtext mitschwingt. Und oft genug war Glansers Zukunft noch gar nicht vorrangiges Thema in den Mediengesprächen und erst durch irgendeinen unbdachten Halbsatz hat er dieses Thema wieder in den Fokus gerückt. Das muss alles nicht sein. Und richtig extrem ist dies geworden, seit der Bestand einer Ausstiegsklausel druchgesickert ist. Ich habe den Eindruck, dass Glanser zwischen den Zeilen geradezu mit anderen Angeboten kokettiert. Das kann einem keinesfalls verborgen bleiben, wenn man sich die Worte regelmäßig live anguckt… und dieses "Flick weiß, was ich vorhabe" ist wirklich die Höhe! Das ist geradezu ein Affront gegen die eigenen Vorgesetzen, sofern diese wirklich noch nicht über Glansers Pläne unterrichtet wurden. Ob sich Glanser vertragskonform verhält, ist dabei zweitrangig. Man hat auch eine "Treuepflicht" gegenüber seinem Arbeitgeber und diese selbst verursachte Unruhe kann nur schädlich sein. Da stellt sich jemand über den Verein.

      Labbadia hat hier einen tollen Job gemacht, aber er war für mich immer ein großer Selbstdarsteller. Ich denke jedoch, dass man als Trainer auch ein gewisses Ego haben muss. Inzwischen steht Glasner für mich Labbadia in dieser Disziplin aber auch in nichts nach.

      Man könnte das Thema so leicht beeenden – in die eine oder andere Richtung. Wenn die CL noch verspielt werden sollte, würde das zwangsweilig auch mit diesem Eiertanz rund um die sportliche Führung in Verbindung gebracht werden.

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    • Noch ein Nachtrag: Thema Philipp. Auf die Frage, ob Glasner sich eine Verlängerung wünschen würde, antwortet dieser, dass er sich freuen würde, wenn es eine Möglichkeit gäbe, dass Philipp weiter in Wolfsburg spielen könnte (so oder so ähnlich). Interessante Antwort. Ein "Ich möchte weiter mit Philipp arbeiten" hätte ja im Umkehrschluss bedeutet, dass Schmadtke/Schäfer ihm den richtigen Spieler besorgt hätten. Glasner sieht zu, dass er kein gutes Haar an der sportlichen Leitung lässt. Er antwortet nur in Phrasen oder indirekt. Warum? Ist da jemand nachtragend?

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    • Danke Schalentier!

      Meine Ergänzung dazu ist noch, dass bis auf das "Phantasialand" von der Geschäftsführung nichts dispektierliches kam. Es ist dieser Unterton, der es langsam hochkochen lässt.

      Selbst nach der Dortmund Niederlage war ich bzgl Champions League noch sehr optimistisch. Hätte uns 70% gegeben.

      Nun aber sind es deutlich unter 50%, außer Glasner sorgt für Klarheit. Richtung ist egal.

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    • Und Glansers damalige Reaktion "Ich habe ja immer "Wir" gesagt…" hat es auch nicht besser gemacht. Schmadtke und Schäfer reagieren öffentlich sauer und betonen internen Redebedarf. Und Glanser stellt sich hin und sagt sinngemäß "Wieso? Hab doch nix gemacht und niemanden die Schuld gegeben…". Damit zeigt er sich a) uneinsichtig und b) unterstellt seinen Vorgesetzen, überzureagieren oder etwas in den falschen Hals bekommen zu haben. Klar ist aber nur eine Sache: Glasner hat Interna ausgeplaudert.

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    • Danke @ Schalentier! Du hast es perfekt zusammengefasst.

      Das ist das, was ich mit "subtil und zugleich offensichtlich" meinte.

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    • @mahatma:
      Er hätte längst auf seinen Vertrag verweisen können: Hat er doch gemacht https://www.sportschau.de/fussball/bundesliga/video-glasner-ich-habe-hier-einen-vertrag-bis–100.html

      Und er sagte auch: länger als drei Monate lohnt sich nicht vorauszuplanen
      https://www.google.de/amp/s/www.sportbuzzer.de/artikel/vertrag-planung-champions-league-vfl-wolfsburg-trainer-glasner-interview/amp/

      Manchmal frag ich mich, aus welchen Informationen sich hier Meinungen ableiten, die sich sogar innerhalb eines Posts widersprechen. Das ist eine Kakophonie von Gerüchten und Schlussfolgerungen, dass einem die Augen brennen.
      1. Glasner gießt kein Öl ins Feuer, er bekommt nur seit Wochen die selben Fragen vorgesetzt und antwortet immer gleich. Das ist eigentlich das Gegenteil von Öl ins Feuer
      2. ist überhaupt nichts bestätigt. Nicht mal die AK.
      3. wie man in dem Fall überhaupt etwas auf die mediale Meinung geben kann, ist mir ein Rätsel. Denn danach wäre Glasner seit November nicht mehr da und von seinen Fähigkeiten her müssten wir laut Blog hier 16. werden.
      4. ist es Blödsinn, dass Glasner die Saison gefährdet. Wie viele Plätze haben wir verloren seit das erste Gerücht Glasner zu Gladbach gekommen ist? Genau keinen… und: sogar in den Spielen die wir verloren haben war es nicht so, dass die vom Trainer eingestellte Mannschaft scheisse war. Glasner hat auch nicht Baku und Brooks gesagt spielt mal den Fehlpass.

      Deshalb wartet doch erst mal ab, was überhaupt passiert. Wenn’s ne Trennung gibt warum auch immer, dann ist das so. Und dann kann man auch über Gründe und Konsequenzen sprechen. Ich sähe einen erneuten Trainerwechsel nämlich als fatal an. Aber soweit sind wir noch nicht…

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    • Man hat schon Pferde vor der Apotheke kotzen sehen, aber ich kann mir beim besten Willen – zumindest im Moment – nicht vorstellen, dass dieser ganze Eiertanz – und: ja, ich werte das auch als Öl-ins-Feuer-Gießen – und der Ärger darüber heruntergeschluckt werden kann, um frohen Mutes gemeinsam in die neue Saison zu gehen. Die Spieler sollen sich zu dem Projekt hier bekennen und bekommen diese ganze Chose ihres Trainers schließlich auch mit. Alles andere als eine Trennung wäre estrem überraschend.

      Ich spekuliere auch nicht aufgrund irgendwelcher Medienberichte, sondern deute die Zeichen ausschließlich aufgrund der Interviews, die ich selbst gesehen habe. Klar, ich kann mit meiner Wahnehmung bzw. Interpretation daneben liegen. We will see…

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    • Das ist die selbe Geschichte die Flick auch gefahren ist, am Ende hat Flick gesagt "es wird nicht rumgeeiert", dann kam das Gespräch mit Kahn.

      Flick und Glasner hatten im Hotel vorm Bayernspiel einen netten Austausch. :keks:

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    • @Lenny: Du stellst genauso nur eigene Schlussfolgerungen an, nur kommst Du vielleicht auf ein gegenteiliges Ergebnis. Er hat auf seinen Vertrag verwiesen? Ja, hat er. Und im selben Kontext hat er mal auf Ranieri verwiesen, der nach dem Titel wegen Erfolgslosigkeit bei Leicester entlassen wurde. Das ist eine völlig andere Situation! Glasner steht mit seinem Team gerade auf Platz 3 und es geht um den Start in die nächste Saison und nicht um die nächste Krise im Saisonverlauf! Glanser wird nach Äpfeln gefragt und antwortet mit Birnen. Der hat die Frage mit bekannten Zahlen über seine Vertragsdauer und Unsinn (gmessen am Kontext) abgeblockt. An anderer Stelle betont er, eine "geile Truppe" zu haben und dass man in "dieser Saison den maximalen Erfolg" im Blick habe. Moment? Man fragt ihn nach der nächsten Sasion und er antwortet, man wolle in dieser Saison das Maximale erreichen? Hat er die Frage nicht vestanden? Oder könnte er doch – vielleicht geschickter als andere – rumeiern? Er könnte auch sagen: Ich spreche grundsätzlich nicht über die nächste Saison. Wäre aber merkwürdig, denn wir haben Glanser so kennengelernt, dass er jemand ist, der über alles und gern auch ausführlich plaudert… stattdessen lenkt er m.E. eher ab.

      Und ein besseres Gesamtbild ergibt sich eher dadurch, wenn man wirklich immer wieder hinhört. Man könnte ja erwarten, dass zumindest Mal ein "Fetzen Bekenntnis" eher beiläufig abfällt. Das ist aber schon ewig nicht mehr passiert. Eher das Gegenteil. Und die Interviews sind fast ein und zwei Monate alt…

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    • @Schalentier: Wenn ich mich richtig erinnere, waren wir beide in vielen Einschätzungen zu manchen Themen auf annähernd ähnlicher Linie. Was die aktuelle Trainerdiskussion um Glasner angeht, habe ich aber einen deutlich anderen Blick auf die Vorgänge. Warum ich manches anders einschätze, kann ich hier nicht ausführen, denn das wäre seitenfüllend und letztlich auch nur eine vage und wenig faktengesicherte Meinung unter vielen bisher hier geäußerten. Deswegen spare ich mir das.
      Ich habe vielleicht gegenüber manchem hier Diskutierenden den Vorteil, dass ich in meinem Blick auf den Konflikt zwischen Management und Glasner nicht parteiisch bin, weil mich die Sache emotional überhaupt nicht berührt. Und mit diesem Blick wage ich – ohne nähere Details zu kennen – die Einschätzung, dass hier beide Seiten entweder nicht in der Lage oder oder auch nicht mehr Willens sind, entstandene Verhärtungen aufzubrechen. Ich will hierfür nicht die mittlerweile inflationär gebrauchte Vokabel der (hier dann fehlenden) Professionalität benutzen. Es spielen hier aus meiner Vermutung, aber auch punktuellen Wahrnehmung, offensichtlich erhebliche kommunikative Defizite auf beiden Seiten eine Rolle, aufgekommene Misstöne und Unstimmigkeiten im Interesse des Clubs nach außen, aber scheinbar auch intern zu deeskalieren. Dies gilt für Glasner, der vielleicht aus einer empfundenen Brüskierung heraus vermeidet zu besänftigen, wo er es könnte, und dies gilt für Schmadtke, der für mich sehr unpersönlich mit seiner Schroffheit und Schnodderigkeit wie mit einem Markenzeichen kokettiert, anstatt Spannung abbauende Signale zu senden. Hier zeigen also beide Seiten Schwächen, persönliche Grenzen im Interesse des Ganzen auch mal zu überschreiten. Ich könnte auch sagen, das ist unerwachsen.
      Weshalb ich mich hier aber speziell an dich wende, liegt an deinem Post von heute, 13:22 Uhr, der für mich ein klassisches Beispiel einer voreingenommenen Wahrnehmung bzw. Interpretation enthält, von denen es hier in manchen Beiträgen nur so wimmelt. In dem Beitrag rügst du Glasners Antworten auf Reporterfragen, auf eine interessante Weise.
      In Glasners Antwort auf die Frage, ob Schmadtke einen guten Job gemacht habe, ist dir dessen diplomatische Antwort, „alle haben einen guten Job gemacht“, verräterisch. Hier wäre dir ein „einfaches Ja“ anscheinend ehrlicher gewesen. Auf die Nachfrage, ob Glasners Verhältnis zu Schmadtke „nüchtern“ sei, interpretierst du das „knappe Ja“ genau umgekehrt, denn hier lässt das „Ja“ „tief blicken“. Deine unterschiedliche Bewertung resultiert hier primär gar nicht aus Glasners Antworten selbst, sondern aus deiner voreingenommenen Erwartung, wie er deiner Meinung nach hätte antworten müssen. Auf eine andere Deutung der Antworten Glasners lässt du dich gar nicht mehr offen ein. Und man kann sie ganz anders deuten, nämlich nicht provokativ, sondern durchaus sachlich und allenfalls korrektiv. Warum?
      Glasner bezeichnete sich selbst in seiner ersten öffentlichen Vorstellung beim VfL als „Teamplayer“. Aus dieser Haltung heraus ist es doch naheliegend, dass er die Teamleistung gewürdigt sehen will und nicht die eines einzelnen. Und er schließt Schmadtke aus der positiven Würdigung damit ja nicht aus. Gäbe es das Vorwissen um das angebliche Zerwürfnis zwischen beiden nicht, käme man sicherlich nicht auf die Idee, die Hervorhebung der Teamleistung zu kritisieren.
      In der Frage nach dem „nüchternen“ Verhältnis zu Schmadtke reduziert sich Glasner auf ein sachlich eindeutiges „Ja“. Suspekt wird die Antwort doch erst wiederum im Vorwissen des angeblichen Konflikts und der passend gemachten Deutung von „nüchtern“ als „kühl“. Mich überrascht das, weil der Duden u. a. diese Bedeutung vorgibt: „sich auf das sachlich Gegebene, Zweckmäßige beschränkend; sachlich“. Scheinbar hat Glasner das Wort so verstanden und der Beschreibung seines Verhältnisses in diesem Sinne zugestimmt, ohne mit irgendwelchen Ergänzungen Fehldeutungen zu provozieren.
      Was will ich mit all dem sagen? Passen wir alle auf, den verantwortungslosen medialen Verwirrungen nicht auf den Leim zu gehen und unsere Beurteilungen selbst voreingenommen zu treffen. Wenn wir uns fragen, was in der ganzen Sache nachweislich gesichert ist, dann ist es zu dem, was in der letzten Woche alles geschrieben wurde, herzlich wenig. Alle die in dem Medien oder auch hier schreiben, wissen so gut wie nichts.

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    • @Wieland: Ich verstehe Deine Intention nicht, wenn Du mir Voreingenommenheit bzgl. dieser bespielhaften Aussagen, die ich für mich interpretiert habe, unterstellst. Ich schaue über die ganze Saison hinweg die Pressekonferenzen und Interviews an den Spieltagen. Ich finde es im Übrigen sehr schwierig, mir überhaupt ein Bild aufgrund von Zeitungsartikeln zu machen. Es ist schließlich immer etwas anderes, wenn man die gesprochenen Wort hört. Man hat den vollen Kontext, man hört die Art und Weise der Fragestellung und ggf. kann man auch einen Subtext in den Antworten erkennen – allein anhand der Körpersprache und dem Tonfall. Ich habe mich sicher nicht auf das Spiel der Medien eingelassen, bin dann über die isolierten Zitale gestolpert und habe sie voreingenommen interpretiert. Nein, ich schildere hier, wie ich sie beim Schauen der Pressekonferenzen empfunden habe. Tagesaktuell. Dass das meine rein persönliche Wahnehmung und Interpretation ist – selbstverständlich, da mache ich gar keinen Hehl draus. Dass ich damit daneben liegen kann? Ist selbstredend möglich. Meine Interpretation dieser Aussagen von Glasner fußt aber auch ein Bild, welches ich über Wochen bekommen habe. Und wenn Du schreibst "Gäbe es das Vorwissen nicht…", bleiben mir nur Fragezeichen im Kopf. Doch, wie haben dieses Vorwissen.

      Im Übrigen denke ich, dass Du hier einen Fehler begehst, der mindestens genauso schwer wiegt wie meine vermeintliche Voreingenommenheit. Und zwar eine zu große Sachorientiertheit, die der Konstellation eigentlich nicht gerecht wird. Und auch Glasners Intellekt nicht gerecht wird. Bestes Beispiel ist das knappe "Ja" zur Frage nach dem nüchternen Verhältnis. Eigentlich ist dieses "Ja" völlig unverfänglich. Und vermutlich ist es auch sachlich zutreffend. Aber: Glasner hat seine Erfahrungen mit den Medien gesammelt, ist offensichtlich ein sehr intelligenter Mensch und das Interview hatte eine Vorgeschichte über Wochen. Glasner wusste ganz sicher, welche Schalgzeilen dieses knappe "Ja" bereits 10 Minuten später auf Internet-Sportseiten erzeugen würde. Nun könnte man Glasner anerkennend zusprechen, dass er sich auf das Spiel der Medien nicht einlässt, indem er kurz und zutreffend antwortet. Du hältst ihm ja gar zugute, er würde so ggf. keinen Spielraum für Fehlinterpretationen lassen. Ich hingegen glaube nicht, dass er zum Begriff "Nüchtern" den Wortlaut aus dem Duden vor Augen hatte. Und wenn er – wie er ja selbst betont – alles für den Erfolg tun möchte, müsste er doch versuchen, jegliche Unruhe rund um den Verein und die Mannschaft im Keim zu ersticken. Tut er das? Er hätte m.E. eben locker und leicht völlig anderes antworten und diese Schlagzeilen vermeiden können. Glasner redet doch offensichtlich gern und antwortet regelmäßig ausufernd. Er hätte auch in die Offensive gehen und dem Medienmenschen ins Gesicht sagen können, was er von einer solchen Suggestivfrage hält. Vielleicht ist er dafür schlicht zu höflich. Er hätte rückfragen können… what ever… aber er hat nach meinem Empfinden – auch gemessen daran, wie er sonst antwortet – die Steilvorlage des Medienvertreters genutzt, indem er die knappe "Ja" on den Raum gestellt hat.

      Der "Teamplayer-Gedanke" past für mich ebenfalls nicht. Klar, man hat nur gemeinsam Erfolg. Er wurde aber konkret nach Schmadtke gefragt. Und er vermeidet eine klare Antwort. Ich musste prompt an meinen ältensten Sohn denken: Wenn Du den fragst, ob sein kleiner Bruder das nicht toll gemacht hätte, antwortet er nicht mit "Ja", sondern "Ich kann das aber auch." Auch in einem Team könnte ich den einzelnen Protagonisten die Anerkennung zukommen lassen, die sie verdienen. Davon abgesehen nehme ich Glasner seine Antwort nicht übel. Er muss Schmadtke nicht loben. Insnesondere dann nicht, wenn er dafür selbst keinen Grund sieht. Und trotzdem hätte er – auch wieder im Interesse des Vereins und der Ruhe – sich positive Worte konkret zum Manager abringen können, anstatt die Frage mehr oder weniger zu umschiffen. Das ist ja das, was mich ärgert: Das Thema lässt sich beenden. Vielleicht auch, indem man die Wahrheit ein Stück "biegt". Das ist in der Branche an der Tagesordnung und eh schnell wieder Schnee von gestern. Er betont zwar immer wieder, sich nicht äuern zu wollen, vermeidet aber bewusst jedes Bekenntnis. Stattdessen verwendet er z.B. viele Redezeit für hanebüchende Quervergeliche zur Ranieri und plaudert über seinen Austausch mit Flick. Auch das muss man alles im Kontext und natrülich auch im Lichte unsere Vorwissen betrachten.

      Noch eine wichtige Anmerkung: Deinem ersten Teil stimme ich vorbehaltslos zu. Ich hänge emotional am Verein, nicht an den Funktionären. Und ich stelle auch keine Schuldfrage, sondern sehe deutliche Indizien für ein gestörtes Innenverhältnis und zwei Seiten, die diese Spannungen nicht aufgelöst bekommen. Warum auch immer. Auch Schmadtke verhält sich nicht angebracht, wenn er Begriffe wie "Phantasialand" bezogen auf die Vorstellungen seines eigenen Trainers ohne Not gegenüber den Meidenvertretern ablässt. Schmadtke hat aber zuletzt auch gesagt "Ich gehe davon aus, dass wir mit dieser momentanen Konstallation in die neue Saison gehen." Das war zumindest die deutlichste Aussage zur Planung für die neue Saison der letzten Wochen. Und diese Aussagen "Ich kann ja eh nichts gegen Spekulationen tun" stören mich ungemein. Weil sie Quatsch sind. Und auch wenn mich das emotional wenig berührt, ärgern mich solche Schwarzweiß-Aussagen wie "Schmadtke hat wieder einen Trainer vergrault." Nee, das Ganze hat eine Vorgeschichte. Außerdem, hey, wie soll er ihn vergraulen? Angeblich sprechen die doch gar nicht miteinander… ;-)

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    • @Schalentier: Zunächst einmal herzlichen Dank, dass du so umfangreich auf meinen Post eingehst. Dies umso mehr, als die Thematik, die ich mit meinem Post angeschnitten habe, hier im Blog wohl nur die Wenigsten interessiert.
      Es freut mich, dass wir zumindest bzgl. des ersten Teils keine Meinungsunterschiede haben. Bzgl. des Themas „Voreingenommenheit“ ist es mir anscheinend nicht so gut gelungen, meine Sichtweise darzulegen. Ich formuliere daher vielleicht das eine oder andere noch einmal klarer.
      Grundsätzlich: Wenn ich in diesem Zusammenhang von „Voreingenommenheit“ spreche, dann ist das überhaupt nicht als Kritik gemeint. Jeder ist in seinen Sichtweisen auf bestimmte Dinge mehr oder weniger voreingenommen, vor allem, wenn man einen emotionalen Bezug zu der Sache oder zu Personen hat und die Sachlage relativ unklar ist.
      Und du bestätigst für dich diesen emotionalen Bezug zum Verein ja auch selbst, schreibst, du habest dir über Wochen „ein Bild gemacht“. Aber offensichtlich ist dir mein Gedanke etwas fremd, man könne oder müsse Aussagen bewerten, ohne ein vorhandenes Vorwissen einzubeziehen.
      Ich kann dein Unverständnis absolut nachvollziehen, denn Vorwissen ist auch dann kein Problem, wenn es gesichert ist. Im Gegenteil schärft gesichertes Vorwissen das Urteil über eine Sache oder eine Person. Nur bei diesem angeblichen Konflikt zwischen Glasner und Schmadtke ist das wirklich gesicherte Vorwissen für Außenstehende ja ein sehr dünnes Eis. Ich selbst bin interessehalber sehr um Information bemüht und obwohl die Sportmedien das Thema hin- und her wälzen, wäre ich Stand jetzt dennoch nicht in der Lage, den Konflikt zwischen beiden auch nur ansatzweise sachlich hinreichend zu beschreiben, um mir ein vertretbares Urteil zu bilden.
      Denn es gibt eigentlich immer noch nur einen Vorgang, den man gesichert als Grund für die atmosphärischen Störungen zwischen den beiden Kontrahenten gelten lassen kann. Und das ist Glasners öffentliche Äußerung zur Transferpolitik und Schmadtkes zurechtweisende öffentliche Kommentierung dazu (Phantasialand). Dies scheint trotz anderslautender offizieller Darstellungen immer noch nicht ausgeräumt. Selbst das momentan immer wieder verweigerte öffentliche Bekenntnis Glasners zum VfL, dem eventuell eine andere Erwartung des Managements gegenübersteht, ist in seinem Störpotenzial völlig vage. Denn wir wissen nicht, ob und wie sich Glasner möglicherweise schon intern geäußert hat und ob das Management seinerseits überhaupt ein echtes Interesse an einem Bekenntnis hat, weil vielleicht schon entschieden ist, gar nicht weiter mit Glasner zu planen. Alles andere, was letzte Woche in einer Unzahl von Artikeln zu lesen war, ist aber restlos Gerücht und Spekulation und darf eigentlich nicht die Bewertung von situativen Aussagen beeinflussen.

      Die beiden von mir angeführten Beispiele von dir waren nun aus meiner Sicht klassisch dafür, wie eine Melange von ungesichertem Vorwissen dazu führt, Aussagen nicht als das zu nehmen, was sie ihrem Inhalt nach erst einmal sind, sondern sie nach Aspekten zu filtern und anzureichern, die sich erst aus dem vermeintlichem Vorwissen ergeben. Unfreiwilligerweise bestätigst du das selbst, wenn du schreibst:
      „Es ist schließlich immer etwas anderes, wenn man die gesprochenen Worte hört. Man hat den vollen Kontext, man hört die Art und Weise der Fragestellung und ggf. kann man auch einen Subtext in den Antworten erkennen – allein anhand der Körpersprache und dem Tonfall.“
      Kontext, Art und Weise der Fragestellung, Subtext, Körpersprache, Tonfall sind allesamt natürlich immer als Mitteilungsquellen von Kommunikation beteiligt und werden auch als solche wahrgenommen, aber sie sind dennoch keine eindeutig verifizierbaren objektiven Sachaussagen des Sprechenden, sondern immer und oft zum größten Teil subjektive Wahrnehmungen und Ergänzungen des Hörenden bzw. Sehenden und damit die größten Störquellen einer gesunden Kommunikation. Das so festzustellen, ist nicht auf meinem Mist gewachsen, sondern seit Jahrzehnten gut erforschte Erkenntnis der Kommunikationstheorie.
      Aus dieser Perspektive betrachtet ist nach meiner Wahrnehmung dieser schwelende Konflikt beim VfL und das, was die Sportmedien daraus machen dürfen, ein reines Kommunikationsdesaster und ein Totalversagen der Kommunikationsabteilung. Das gilt aber nicht nur für den VfL, sondern in gleichem Maße auch für die „Mutter“ VW, die als Weltkonzern kommunikationspolitisch immer wieder desaströs wie eine Handwerksklitsche agiert. Das behaupte ich mal ganz ungeschützt als jemand, der sich beruflich seit Jahrzehnten mit Kommunikation beschäftigt.
      Insofern sind wir auch da einer Meinung, wenn ich aus deinen Aussagen schlussfolgere, dass die Clubverantwortlichen durch entsprechende öffentliche Klarstellungen diese schädlichen Spekulationen möglichst schnell beenden könnten und auch sollten.

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    • Postbote–Dome

      @Wieland: Super Text

      Bist du noch stolzer Besitzer der asiatischen Automarke? :keks: :weg:

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    • Noch als Ergänzung ein kleines Beispiel, wie man durch unterschiedliche Wahrnehmung bzw. Deutung eines Kommunikationsverhaltens einen Konflikt schüren oder vermeiden kann:

      Mann und Frau im Auto, Frau am Steuer vor einer Ampel.
      Mann (süffisant): „Grüner wird‘s nicht.“
      Frau (verärgert): „Fahr ich oder du?“
      Mann (verärgert): „Oh Entschuldigung, hast wohl schlechte Laune heute!“
      Frau (erregt und lauter werdend): „Ich? – Du machst mich doch an mit deinem blöden Spruch!“

      Wie es ab hier in einen handfesten Konflikt weiter geht, kann sich jeder ausmalen. Denn die Frau beschränkt sich in ihrer Reaktion nicht auf den Sachinhalt, sondern interpretiert die Äußerung in ihrem subjektiv wahrgenommenen Kontext (Situation, Tonfall, Mimik etc.).

      Die Erstreaktion der Frau könnte auch nur sachorientiert sein: „Stimmt!“
      Ein Konflikt hat jetzt keine Chance.

      Die Rollen sind natürlich auch austauschbar.

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    • Ich sehe das genau so wie Schalentier.

      2 Punkte stören mich am Verhalten von Glasner sehr:

      1) Äußerung im Herbst
      Wenn ich mich richtig erinnere, lief es im Herbst sportlich nicht so gut und es kamen erste Diskussionen auf, ob Glasner Weihnachten überhaupt noch in WOB ist. Ich meine, auch JS hatte sich schon dahingehend geäußert, dass wir mehr Punkte brauchen.

      Glasner hatte als Reaktion darauf nichts besseres zu tun, als die Schuld gleich mal zur GF zu schieben. Ganz nach dem Motto: Wenn die mir nicht die von mir gewünschten Spieler besorgen, sind einzig und allein die dran schuld, wenn es nicht wie gewünscht läuft. Da kann ich dann nix zu und auch nix dran ändern. Ich ziehe mir nicht den Schuh an, dass ich etwas falsch mache.

      So kam es jedenfalls damals bei mir an und ich fand es gar nicht gut. Mir muss auch keiner damit kommen, dass er sich unglücklich ausgedrückt hat, die deutsche Medienlandschaft nicht bedacht hätte oder ähnliches. Der weiß genau, was er sagt oder nicht sagt.

      2.) Er eskaliert die Situation immer weiter.
      JS trägt aus meiner Sicht nichts zur medialen Eskalation der Situation bei. Ganz anders Glasner. Schalentier hat es ja dankbarerweise schon ganz ausführlich geschrieben.

      Selbst wenn man meint, wir würden das Verhalten von Glasner nur vor dem Kontext der Berichterstattung so werten, entschuldigt das Glasner aus meiner Sicht nicht im geringsten. Er hat sich als Angestellter des Vfl loyal zu verhalten. Er weiß genau, was er mit dem. was er sagt und was er nicht sagt, anrichtet. Er macht das sehr geschickt. Der Vfl kann ihm letztendlich keinen gesagten Satz wirklich vorwerfen. Er bringt seine Botschaften subtil rüber. So etwas kann man nicht aus Versehen in der Dauerschleife machen. Mit muss also keiner damit kommen, dass er die Wirkung eines Auftritts unterschätzt oder nicht richtig vorhergesehen hätte.

      Meine Erwartungshaltung an ihn ist, dass er die Situation deeskaliert. Er weiß genau, wie er wirkt. Also erwarte ich von ihm als leitendem Angestellten, dass er den medialen Kontext berücksichtigt und sich anders äußert. Schalentier hat es ja schon ausführlich beschrieben, was er auch hätte sagen können. Dann hätten wir weniger Drama. Aber das will er gar nicht.

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    • @wobbs: Wenn du meinst, ich nähme Glasner in Schutz oder rechtfertige sein Verhalten, dann hast du meinen Beitrag missverstanden. Ich werfe in meinem ersten längeren Post ja beiden Seiten „erhebliche kommunikative Defizite“ und die mangelnde Bereitschaft vor, „aufgekommene Misstöne und Unstimmigkeiten im Interesse des Clubs nach außen, aber scheinbar auch intern zu deeskalieren“. Dies gilt für Glasner, aber auch für Schmadtke. Die Diskussion mit Schalentier über die Deutung der beispielhaften Aussagen Glasners muss man etwas isoliert hiervon betrachten. Denn hier ging es mir um die Problematik der Bewertung von Aussagen im Falle, wo man sich nicht auf den klaren kommunizierten Sachinhalt beschränkt, sondern unter Einbeziehung sehr ungesicherten Vorwissen urteilt.
      Wenn ich meine, dass auch die öffentliche Kommunikation Schmadtkes verbesserungswürdig ist, dann denke ich z. B. an irritierende Aussagen und fehlende Klarstellungen zur Position des Managements, was die Frage der Vertragserfüllung mit Glasner betrifft. Im November hieß es in der offiziellen VfL-Erklärung zur Beilegung des Transferkonflikts, die Frage der Trainerentlassung sei „zu keinem Zeitpunkt Gegenstand“ der Aussprache mit Glasner gewesen. Und noch im Februar bekräftigte Schmadtke, eine Trainerentlassung sei „nie eine Diskussion“ gewesen. Andererseits kursieren spätestens seit April in der Presse reihenweise Spekulationen, dass Schmadtke schon im November Kontakte zu van Bommel aufgenommen hatte (Kevin Schwank, Bild). Das kann man wie Schmadtke stoisch laufen lassen, das kann man – wenn‘s unwahr ist – aber auch eindeutig dementieren. Die Unterlassung ist Schmadtke genauso anzukreiden wie Glasner das verweigerte Bekenntnis zum VfL.
      Und dann gibt es die zumindest für mich fragwürdigen Aussagen Schmadtkes zum Thema „Harmonie mit den Trainern“: „Es ist keine logische Gleichung, zu sagen, dass bei Harmonie zwischen Trainer und Management Erfolg da ist. Umgekehrt heißt Disharmonie nicht gleich kein Erfolg.“ (Transfermarkt)
      Der erste Satz ist richtig, der zweite Satz ist Unsinn, weil nach Disharmonie die zeitnahe Trennung folgt wie das Amen in den Kirche. (Labbadia lässt grüßen.) Eine solche öffentliche Aussage hat noch mal eine ganz besondere Wirkung bei Trainern wie Glasner, dem nachgesagt wird, ein Harmonie-Mensch zu sein.
      Für mich sind solche unbedachten Äußerungen ein wiederholtes Beispiel dafür, dass die Kommunikationsprofis beim VfL noch einiges zu tun haben.

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    • Nur in Kürze: Ob nun ungesichertes Vorwissen oder nicht (die Problematik ist mir bekannt) – alle Beteiligen wissen um die Mechanismen, die ihre Äußerungen gegenüber der Presse auslösen. Und beide Seiten – nach meiner Wahnehmung zuletzt aber insbesondere Glasner – scheinen das bereitwillig oder leichtfertig hinzunehmen. Schmadtke sagte doch den entscheidenden Satz: "Wir brauchen Ruhe." Auch wenn intern alles vorbesprochen und entschieden sein mag, kann man nun trotzdem m.E. verhältnismäßig leicht für Ruhe sorgen (vielleicht muss man sich dafür ml etwas verbiegen – und?). Wenn ich schreibe, dass ich mir "ein Bild gemacht" hätte, geschieht das selbstredend in diesem Zusammenhang. Was tun die Protagonisten dafür, keine öffentliche Diskussion zuzulassen und die Mannschaft in Ruge arbeiten zu lassen? Von Vereinsseite sind die letzen öffentlichen Statements, die ich im Ohr habe: "Eine Entlassung des Trainings war niemals ein Thema" (Jahresbeginn), "Wie gehen davon aus, dass wir in der momentanen Konstellation in die neue Saison gehen" (kürzlich) und "Wir brauchen Ruhe" (jetzt). Ansonsten nimmt man wenig an dieser Diskussion teil. Glasner betont einerseits, sich nicht äußern zu wollen, verbittet sich gar weitere Fragen nach Gerüchten – und äußert sich totzdem immer wieder und teil mehr als nebulös. Teils sogar ungefragt oder dann, wenn es vordergründig um andere Themen geht (Zukunft Philipp). Und das nehme ich seit Wochen so wahr aufgrund der zahlreichen Interviews. Dass die Presse nun schlussfolgert, dass man sich aufgrund von Glansers fehlendem Bekenntnis trennen würde – naja, es wundert mich nicht. Aber klar, gesicherte Fakten sind das nicht. Womöglich ist die Trennung längst beschlossen und es bedarf "eiegntlich" keiner Bekenntnisse. Aber auch dann würde ich erwarten, dass sich alles dem Erfolg unterzuordnen hat. Dann wird gewöhnlich halt mal Quatsch erzählt. In der Art und Weise wie sich Glanser gegenüber der Presse präsentiert (obwohl er ja scheinbar alles abbügeln will – ich empfinde das als Scharade), sehe ich nicht, dass er alles für den Erfolg tut. Meine subjetktive Wahrnehmung der Zitate waren dazu lediglich Beispiele. Und ich komme zu meiner Ansicht nun nicht über Nacht, die hat sich allmählich gebildet. Natürlich kann die falsch sein. Ich kann nicht in die Köpfe gucken. Ich habe auch niemals behauptet, meine Sicht der Dinge wäre verifizierbar.

      Wieland schreibt "Aus dieser Perspektive betrachtet ist nach meiner Wahrnehmung dieser schwelende Konflikt beim VfL und das, was die Sportmedien daraus machen dürfen, ein reines Kommunikationsdesaster und ein Totalversagen der Kommunikationsabteilung." Da stimme ich 100% zu. Und ergänzend dazu möchte ich darauf hinweisen, dass ich zumindest in den letzten Akten dieses Stücks besonders schockiert von Glansers Auftreten bin. Das ist nicht in dessen Person begründet (der ist ja auch nur ein Mensch, dem ggf. als Furz gehörig quer sitzen mag). Sondern in seiner Rolle. Er ist für die Mannschaft die Hauptbezugsperson. Und dass das Thema intern wirklich ein Thema ist, können wir uns nicht erst nach Mbabus Interview denken…

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    • Schmadtke beschrieb die Situation " Wir brauchen Ruhe, möchten die Saisonziele erreichen." Das gibt weiterhin die Spekulationsbandbreite in der Trainer-Diskussion.

      Möchte man vollkommen Ruhe reinbringen, muss die Trainer-Diskussion kurzfristig gelöst werden. Entweder seitens Glasner: "Ja, ich möchte aus meinen Vertrag im Sommer oder vorher schon rauskommen" oder Schmadtke: "Wir möchten ab Sommer mit einem neuen Trainer zusammenarbeiten". Alles weitere würde noch mehr für Spekulation sorgen.

      Es gab wohl intern eine klare Absprache wie in den Medien kommuniziert wird bzw. auch welche Themen.

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    • @Schaedel: Da wäre ich ja mal richtig neugierig, wie diese "interne Absprache" lautet und vor allem, wie sie begründet wird.

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  8. Ten Hag hat bei Ajax übrigens verlängert- falls sich jemand Hoffnung gemacht haben sollte.

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  9. Vielleicht rauft man sich einfach weiter zusammen und verkauft es an die Öffentlichkeit einfach ehrlich. Wir haben uns alle unterhalten blablabla….. beste Lösung… blabla…. für den Verein…… (Wir) Schmadtke und Glasner haben ein Bier getrunken und intensiv geredet…..alles gut…. kann weiter gehen.

    Vielleicht gibt es auch keine adäquaten Alternativen für uns und Glasner und man muss zusammenarbeiten.

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  10. Roger Schmidt bleibt wohl in Eindhoven, heißt Glasner könnte wirklich Top-Kandidat in Frankfurt sein.

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    • Viel Bla bla bla… die einzige Erkenntnis ist dass wohl beide Seiten an einer einvernehmlichen Trennung d.h Vertragsauflösung arbeiten.

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    • Trennung noch vor Saisonende? Hab ich auch mal kurz drüber nachgedacht – Glasner sofort raus, van Bommel übernimmt die letzten drei Spiele… Hab den Gedanken dann aber schnell verworfen, da dieses Vorgehen nicht zu Schmadtkes bisheriger Arbeitsweise passt. Eigentlich.

      Tja, man weiß es irgendwie nicht, wie es genau ablaufen wird. Wahrscheinlicher ist sicherlich eine Trennung zum Saisonende, also 30.6. …

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    • Durchaus möglich Glasner kurzfristig freizustellen, neuer Trainer übernimmt mit neuen Elan und die Mannschaft würde neu motiviert sein. Im Endspurt ist die Konkurrenz schwer von zu schätzen wie bislang, pro Überraschungseffekt.

      Glasner könnte am 15. Mai die AK ziehen, da ein klares Bekenntnis bislang ausbleibt.

      Ich bin echt gespannt, wie die nächsten Tage verlaufen werden.

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  11. In der Branche geht mittlerweile wie ein Lauffeuer herum das beide Seiten an einer Vertragsauflösung arbeiten. Diese soll spätestens zum 30.06 in Kraft treten.

    Ansonsten steht nicht so viel neues drin, da werden die bekannten Indizien nochmal aufgeführt.

    Mittlerweile gilt aber Frankfurt als heißester Anwärter.

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    • Kannst Du „in der Branche“ ausführen?

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    • Nein das ist nur das was in dem Artikel aus der Bild steht.

      Damit dürfte wahrscheinlich aber die Beraterbranche gemeint sein.

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    • Ist doch super. Als interessierter Vereien treffe ich ein Handschlag-Agreement und verpflichte Glanser dann zum 01.07. ohne eine zu zahlende Ablöse. VfL zahlt keine Abfindung (oder zumindest recht wenig), Glasner muss keinen Klub suchen, der für ihn in die Tasche greift…

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    • Ich glaube nicht, dass nur Glasner gehen möchte.
      In solchen Fällen kann man dafür sorgen, dass er nicht zu Xyz wechselt.

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    • … um welche Art von Verbesserung sollte es sich da für Glasner handeln, sofern er zu Eintracht Frankfurt oder gar Bayer Leverkusen geht? Möglichst weit weg von Schmadtke? Ein paar Kilometer näher ran an einen Flughafen gen Heimat? Mehr tägliche Flüge am Tag in die Heimat?

      Wenn ein Trainer nichts sagt, wird er hier als nicht tragbar dargestellt – ich finde im Gegenteil gerade dieses Verhalten von Glasner sehr stark und sympathisch. Wenn es nichts zu sagen gibt, gibt es nichts zu sagen!

      Am Ende falsche Treueschwüre oder Lippenbekenntnisse à la Hütter in Frankfurt braucht niemand (wobei ich hier bei Eintracht nicht die Schuld für das falsche Lippenbekenntnis bei Hütter sehe, hier wird wohl eher Bobic falsche Tatsachen vorgetäuscht haben und Hütter wäre bei Verbleib von Bobic wohl auch in Frankfurt geblieben).

      Geld regiert den Fußball, am Ende wird jeder Spieler und mittlerweile wohl auch fast jeder Trainer einen Karriereplan mit seinem Manager haben, und dieses Verhalten ist in unserer Arbeitswelt ja auch schon lange verankert und wird vom Management nahezu jedes aktiengelisteten Konzerns vorgelebt. In den nächsten Jahren wird sich das noch weiter verschärfen, es geht schließlich um immer mehr Geld in unserem geliebten Sport.

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    • Und noch ein persönlicher Erfahrungsbericht bezüglich Wohnen in einer Wohnung / einem Hotel:
      Bezüglich seines Wechsels von einer Wohnung zu einem Hotel habe ich ähnliches bereits vor 14 Jahren selbst erlebt und persönlich als bessere Lösung für mich empfunden, als ich weit ab von meiner Familie für mehrere Jahre an einem anderen Ort gelebt habe. Wenn man sowieso nur zum Schlafen und Abspannen in seinen vier Wänden verweilt, sind die Bequemlichkeiten eines Hotelaufenthalts (aufgeräumtes Zimmer, Reinigungsservice für Kleidung, tägliches Frühstück, etc.) nicht zu unterschätzen… Nach etwas mehr als einem Jahr hatte ich meine Wohnung satt und war froh über mehr als 2 Jahre in einem Hotel mit allem erdenklichen Komfort! Die Idee zu einer Wohnung hatte ich, damit ich Zeit mit meiner Familie verbringen kann, am Ende bin es aber nahezu immer ich gewesen, der am Wochenende zur Familie zurückgekehrt ist – eine Wohnung war da für mich absolut unnötiger Overhead im Bezug auf die Zeit der Unterhaltung – und wenn dein Unternehmen auch ein gutes Hotel für einen langen Zeitraum bezahlt, ist es am Ende vielleicht auch ein No-Brainer was man wählt so war es zumindest für mich).

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  12. Wir verlieren unseren besten Trainer an Eintracht Frankfurt. Das ist so surreal. Am besten wir vergeigen noch die CL, damit Frankfurt sicher dabei ist.

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    • Der beste Trainer, rein vom Erfolg her ist Glasner nicht..
      Da stehen Meisterschaft und Dfb Pokal dagegen

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    • Das stimmt zwar. Glasner ist aber ein unbestreitbar sehr erfolgreicher Trainer. Sollte Glasner wirklich zu den Bankfurter wechseln wollen und sollten das Schäfer und Schmadtke wissen, dann müssen sie ihn sofort freistellen. Geht gar nicht.

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    • https://www.transfermarkt.de/vfl-wolfsburg/mitarbeiterhistorie/verein/82

      Oliver wäre einer der besten Trainer der letzten Jahre.

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    • Wir haben mit Glasner aber auch nicht die Europa League Quali geschafft. Das sollte man auch nicht vergessen, bevor man ihn als sehr erfolgreichen Trainer bezeichnet :P

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    • Magath hatte Dzeko,Grafite und Misimovic. Hecking hatte De Bruyne und Perisic. Glasner hatte Gerhardt, Brekalo und Victor :keks:

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    • Und alle dieser Spieler kamen bis auf de Bruyne als No Names, und alle diese Spieler wurden erst auf ihr Level gebracht. Kann man also nicht als Argument anführen.
      Glasner hat aber nicht mehr das große VW Füllhorn im Hintergrund, das stimmt schon.
      Er hat das beste Kollektiv bisher geformt, allerdings auch von Anfang mit Wolfsburg und dem VfL gefremdelt.

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    • Bin da bei Kr1sto: Anders als Glasner es gerne darstellt, haben wir uns in der vergangenen Saison eben NICHT für Europa qualifiziert.

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    • Naldo, Perisic, Gustavo, Dante, Barzagli,… alles no names…

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    • Stark Laszlo, ich bezog mich auf die vor mir genannten Spieler, und du wirfst als Gegenargument mit neuen um dich. Laszbloßbleiben :talk:

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  13. Eine Auflösung würde dich kaum Sinn machen, wenn wir für ihn Ablöse generieren können…

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    • "Können" ist das Schlagwort. Wenn der VfL die Trennung will, hat man doch keine Wahl mehr. Dann sagt Glanser eben: Okay, bleibe ich halt und wir verhandeln eine Abfindung…

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    • Normalerweise steht Glasner dann immer noch das eine Jahr bei uns unter Vertrag. Da müsste ein Verein trotzdem die 5 Millionen bezahlen, um ihn schon diese Saison zu bekommen.

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    • Müsste? Nein, wenn ich einen Auflösungsvertrag schließe, ist er frei für andere. Und wenn ich für einen beurlaubten Trainer nach eine fixe Ablöse forderst, würde man dich wohl auslachen…

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    • Ist doch bei Managern nicht anders. Allofs hat von uns auch jahrelang noch Gehalt bekommen, sodass er bei keinem Verein untergekommen ist. Wenn er noch Gehalt bekommt und bei uns prinzipiell beschäftigt ist, darf man auf der anderen Seite wohl auch eine Ablöse verlangen. Es sei denn man löst den Vertrag auf, in welchem Fall wir aber eine Abfindung zahlen müssten. Dementsprechend macht eine Auflösung gar keinen Sinn aus unserer Sicht, wie Mahatma schon ansprach.

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    • Doch, macht es. Die Abfindung ist frei verhandelbar. Glanser könnte auch verzichten, wenn er dafür woanders ohne die Hürde eine Ablöseforderung unterschreiben könnte. Es gilt die Vertragsfreiheit – das gilt auch für einen Aufhebungsvertrag.

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    • Aber auch dann fehlen uns prinzipiell 5 Millionen von potentiellen Abnehmern. Wieso sollte man dies also machen? Vor allem stärkt man dann ja vermutlich noch einen direkten Konkurrenten. So klar geregelt ist, dass Glasner mit der Ausstiegsklausel wechseln kann, sollte auch klar sein, dass er einen Vertrag bis 2022 hier hat.

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  14. Wenn es so kommen sollte: 1. ganz schlechter move von OG. Drei Tage vor Ende zu einem direkten Konkurrenten zu wechseln. Auf der anderen Seite könnte es auch ein Riesen Ansporn sein für die Mannschaft. Man stelle sich vor die Mannschaft hat die Chance dem Trainer der nur wegen Differenzen mit dem Gf, das Team „im Stich lässt“ eins auszuwischen und den neuen Verein evtl. Aus der champions league zu kegeln.

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  15. Im Herbst ging „in der Branche“ auch das Lauffeuer durch, dass Glasner ganz sicher gefeuert wird… :tee:

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    • Und ich bin mir weiterhin sicher: Hätten wir danach das Spiel gegen Hoffenheim verloren wäre er auch geflogen.

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  16. Schmadtke hat sich geäußert: "Wir benötigen Ruhe, damit wir unsere sportlichen Ziele erreichen."

    Glasner sagt gar nichts aktuell.

    https://www.kicker.de/schmadtke-wir-benoetigen-ruhe-803649/artikel

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    • Klingt auf jeden Fall danach, dass etwas im Busch ist. Aber dies dürfte wohl inzwischen jeder gemerkt haben.

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  17. *Verschwörungstheorie an*
    Glasner ist sich schon mit Frankfurt einig und setzt deswegen jetzt alles daran, dass Frankfurt in die CL kommt, tut somit alles dafür, mit dem VfL kein Spiel mehr zu gewinnen.

    *Verschwörungstheorie aus *

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  18. Bezogen auf Glasner und Schmadtke lese ich immer, was der eine sagt, was der andere sagt, aber NIE, was die beiden miteinander reden…
    Mal ehrlich, wenn Glasner im Herbst sagt, (wenn man ihm das so unterstellen will, dass es tatsächlich ein Vorwurf an das Management war mit den "schlechten" Einkäufen) dass keine gute Arbeit geleistet wurde, und er dann jetzt von der Presse gefragt wird, ob Schmadtke gute Arbeit geleistet hat, was soll er denn dann sagen???
    Bliebe er bei seiner November-Aussage (die er sicher noch so denkt!), dann hätte er sagen müssen, nein, macht er nicht.
    Er hätte sagen können, sogar mit der "Gurkentruppe" (ist jetzt bewußt übertrieben, weil sie das nicht ist!) bin ICH dritter.
    Nein, er nimmt Schmadtke sogar mit rein, wir haben ALLE gute Arbeit geleistet, sonst wären wir nicht dritter. Für mich klingt das trotz allem doch irgendwie nach Teamgeist…

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  19. https://www.voetbalprimeur.nl/nieuws/978218/stinkstiefel-van-bommel-nu-bejubeld-in-duitsland-briljant-echt-geweldig.html

    Van Bommel ist laut Hartmann der Top-Favorit in Wolfsburg. "Nach meinen Informationen hatten Wolfsburg und Van Bommel Ende letzten Jahres ein erstes Treffen, um sich besser kennenzulernen", sagte er gegenüber VoetbalPrimeur.

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    • ist wieder die Frage nach der ersten Motivation:
      Als der Streit mit Glasner im Raum stand, musste evtl. schnell eine Alternative her, daher der Kontakt; van Bommel war schnell verfügbar…
      Nun wird (von der Presse) wieder eine Trennung forciert, also braucht man evtl. nach der Saison eine Alternative… Schmadtke würde einen schlechten Job machen, suchte er keinen Nachfolger. Glasner hat halt die Ausstiegsklausel, darauf muss er sich vorbereiten…
      Und um diese Frage drehen wir uns seit Tagen hier:
      Sucht Schmadtke, weil Glasner schon gesagt hat, dass er weg will, oder weil er sich vorbereiten muss? Oder weil der Glasner loswerden will? Oder oder oder…

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    • Hartmann ist von den Wolfsburger Nachrichten und die haben eigentlich nie eine Ahnung von irgendwas. Meist ist das nur Nachgeplapper von anderen Medien.

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    • Im Herbst hatten wir die Situation, ggf einen sofort verfügbaren Trainer zu benötigen. Die sportliche Situation war ja durchaus ausbaufähig, um es mal freundlich auszudrücken. Dann ging es aber sportlich steil nach oben.

      Für den Sommer ist die Situation eine andere. Da kann man auch eher einen Trainer, der noch Vertrag hat, loseisen.

      Eine (von wem eigentlich erstellte?) Favoritenliste aus dem Herbst würde ich daher nie auf die aktuelle Situation übertragen.

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    • Ernsthaft? Das Treffen von dem eh jeder weiß, nutzt er als seine Insiderinfo? :lach:

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  20. Hab noch ne Idee für uns. Den Nachfolger Glasners vom LASK: Valerien Ismael!

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    • Interessante Idee.
      Kann der denn was?

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    • Sehr innovativ…muss ich schon sagen.
      Der hat ja auch als Spieler was gewonnen…
      Überlegenswert sicherlich.
      :sign:

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    • Noch nie gehört. Klingt aber vom Namen sehr vielversprechend!!! Sofort unterschreiben! :holmes:

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    • Ich habe vor der Geschäftsstelle vorher eine zerknitterte Checkliste für die Trainersuche gefunden. Sehr interessant.

      1. Er darf mich nicht nerven.
      2. Er darf nicht im Hotel wohnen.
      3. Er darf mich echt nicht nerven.
      4. Er muss gut mit Thomas Hiete können.
      5. Bitte keinen mit deutschen Vornamen: Oliver, Bruno, Peter etc.
      6. Beim BDSM und bei der Spielerauswahl muss er sich immer unterwerfen.
      7. Wie gesagt, keinen Nervbolzen.

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    • 8. Soll sich nicht über (nicht) gekaufte Spieler beschweren.

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    • 9. Darf ruhig bei den Fans beliebt sein.

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    • 9a. bei allen drei …

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    • Werner Lorant könnte es doch auch machen – sie nannten ihn "den weißen Wolf".

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    • 9b. Darf auch auf der Welt ein ordentliches Ansehen haben.

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  21. Edit.

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  22. Die Bremer Schreihälse sind einfach absolut nervig. :rolleyes:

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  23. Elfmeter für Bremen :)

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    • Der war auch lächerlich. Absolut unsympathisch die Bremer.

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    • In der 3. Einstellung sieht man es: Schwalbe!

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    • Edit.

      Also Schwalbe im eigentlichen Sinne ja. Ich persönlich würde eine Schwalbe als ein Foul sehen, wo es keine Berührung gab und das vorgetäuscht wurde.

      Hier fädelt Selke selbst ein und versucht zumindest Kontakt herzustellen.

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    • Genau das, was du beschreibst, Jonny, ist für mich die Definition einer Schwalbe :)
      Aber wie auch immer. Das wäre ein Witz gewesen, wenn das ein Elfer gewesen wäre…

      Wirklich sehr viel Geschrei im Stadion…

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    • Schwalbe = Schinden eines Elfmeters/Freistoßes

      Er schindet den durch sein Verhalten. Also eigentlich auch gelb.

      Aber außer Gräfe hätte wohl eh keiner die Eier gehabt den zurück zunehmen..

      Immerhin hat Kohfeldt schonmal was für sein Interview nachher, weshalb es diesmal nicht geklappt hat und dass man so den VAR ja auch abschaffen sollte…. aber man will sich ja nicht beschweren..

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  24. Wie heißt der Co-Kommentator in der Halbzeit nochmal? Den finde ich super :)

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  25. Kann Kohfeld auch was außer rum schreien bei jedem gewonnenen Einwurf?

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    • Oder beim Klären des Balles gerade auf der Linie… Wenn man die Zusammenschnitte der jubelnden Bremer sieht und des jubelnden und schreienden Kohfelds, so könnte man meinen, die haben gerade den DFB Pokal gewonnen oder zumindest gerade ein Tor geschossen :)

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  26. Nordsachsen-Wolf

    Die Grizzlies sind im Finalspiel. Sie haben die Adler Mannheim mit 2:1 im entscheidenden Halbfinalspiel geschlagen. Gratulation!

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    • Und jetzt im „Derby“ gegen die Eisbären Berlin im Finale! Das wäre ein Wahnsinns-Coup. Nur noch zwei Siege bis zur Deutschen Meisterschaft.

      Sonntag 14:30 Spiel 1 auf Sport1. Ein Muss für jeden Sport-Fan.

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  27. 1:2 definitiv verdient – ich finde die Kohfeldt-Truppe bei weitem nicht so sympathisch wie die Bullen. Allerdings muss ich den Willen zum Sieg anerkennen, hier hat Bremen abgeliefert – so einen Einsatz will ich auch von uns gegen RB sehen!

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