Samstag , Oktober 31 2020
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Wölferadio – Fantalk: Muss sich der VfL in der Winterpause verändern?

Weihnachtsfeier im Wölferadio: Neben selbstgebackenen Plätzchen und Glühwein ausm Tetra-Pak hat sich Lenny wieder mal drei Fans als Talkgäste eingeladen. Alle sind den meisten VfL-Anhängern durch ihre scharfzüngigen Meinungen bei Twitter bekannt: Niklas (@capvil45), Dennis (@wobtikal) und Daniel (@kaestorfer25) nehmen dann entsprechend auch kein Blatt vor den Mund, was die VfL-Leistungen in Nürnberg und Köln sowie den Handlungsbedarf bei der kommenden Transferperiode angeht. Und natürlich der Frage: Muss sich der VfL in der Winterpause noch mal im Kader verändern? Damit verabschiedet sich das Wölferadio ebenfalls in die Winterpause und dankt allen Hörern für die Treue im Jahr 2017.


 
 


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17 Kommentare

  1. Ich denke man sollte sich auf jeden Fall verstärken. Man muss das nachholen was man im Winter verpasst hat, ein Flügelspieler holen. Ich weiß bloß gar nicht ob einer überhaupt reicht. Denn das Flügelspiel ist rechts wie links bescheiden und benötigt endlich mal Spieler mit Power.
    Für rechts fände ich Spieler wie Öztunali gut. Malcom dürfte mitterweile wohl nicht mehr realistisch zu sein. Ich möchte auch noch Embolo in den Ring schmeißen. Auch unrealistisch aber so richtig explodiert ist er auf Schalke noch nicht. Auf rechts bei uns könnte er aber auch passen. Ich weiß nicht warum aber aus irgendeinem Grund ist auch Schürrle einer meiner Wunschspieler. Ich traue ihn ein Comeback zu und mit Martin Schmidt wäre dafür der richtige Trainer da. Klingt lachhaft nach seiner Story hier aber irgendwie hätte ich bei ihm ein gutes Gefühl.
    Ansonsten ist man doch eigentlich gut aufgestellt. Verletzte kehren zurück und brekalo vllt. Auch noch.
    Es wird sicherlich min. einen Neuzugang geben. Über Namen usw. lässt sich natürlich immer streiten… Ich sag nur Schürrle

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    • Ist halt die Frage, was unsere Spieler wirklich können.
      Gomez, Origi, Didavi und Malli können was, aber waren sie jemals konstant?

      Von der zweiten Reihe wie z.B. Dimata, Kuba, Ntep, Osimhen habe ich wenig bis gar keine guten Spiele gesehen, woran das lag? Fehlende Umsetzung oder sie können einfach nicht gut genug kicken…

      Defensiv finde ich den Kader i.O., aber offensiv passiert nach wie vor zu wenig und wenn dann ist das alles nicht konstant.

      Finde es allgemein schade, im Sommer dachten wir alle: Ntep zündet bald.. Osimhen, Dimata oder auch Hinds werden richtig Druck machen und können was, aber was ist passiert? Leider nicht viel bei den Jungs, warum auch immer..

      Wenn die zweite Reihe auch kicken kann, was ich aber bisher nicht sah, dann brauchen wir definitiv keine Neuzugänge.. Aber bis jetzt sah ich das leider nicht.

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    • Moin. Ich denke eine 1/2 jährige Leihe von A. Schürrle wäre durchaus realistisch und eine Win Win Geschichte. Er will ja zur WM, ergo gibt er sich mühe bis dorthin, nur im Sommer sollten wir die Leihe definitiv beenden auch wenn er gut spielt (danach wird nix mehr von Ihm kommen).

      Ansonsten finde ich Öztunali ebenfalls gut/interessant, das gleiche bei Younes von Ajax für links…

      LG vom Harz

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    • Wie bereits im Sommer gesagt gibt es sehr viele Alternativen für die Außen. Der Markt wird nun etwas überheizter sein als im Sommer (meine persönlich Meinung) und man wird dadurch ein paar mehr Euro benötigen aber grundsätzlich gibt es genug Möglichkeiten etwas zu machen. Der markt an Außenbahnspielern ist relativ groß.

      Sollte Ntep gehen und es mit Kuba nichts mehr werden, dann muss man nicht nur 2 mal tätig werden auf den Außen, sondern man muss 3 oder gar 4 mal tätig werden…. Es sei denn man spielt „notfalls“ bei Ausfällen es gerade getan wird. Dieses würde bedeuten das Malli / Didavi auf den Außen spielen werden oder eben Origi.

      Ich finde das wir zwar unsere Probleme sehr gut durch Schmidt kaschiert haben auf den Außen, doch würden schnelle Außen und ein Stürmer wie Origi noch ein mal ganz andere Komponenten in unser Spiel bringen und wir wären weniger ausrechenbar, wie mit Gomez vorne im Sturm. Außerdem würde so Gomez selbst besser zur Geltung kommen (bei schnellen Außen die auch ein 1 gegen 1 gehen können).

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    • Ideal wäre es allerdings nicht – und so hört es sich bei deinen Ausführung an – zwei klassische Außen in der Startelf zu haben. Das Zentrum würde in der Folge komplett verwaisen. Bei konservativen Sechsern und Außenverteidigern, hätte man wie zu Heckingszeiten nur den Sechser und den Stürmer im Zentrum.

      Ein asymmetrisches System, in welchem auf der einen Seite der Außenstürmer und auf der anderen Seite der Außenverteidiger die Breite geben und gewisse eins-gegen-eins Fähigkeiten mitbringen wäre schon vielversprechender. Da reduziert sich der Bedarf dann auf maximal zwei neue Spieler – aber nur bei Abgang Nteps!. Den offensiven Außenverteidiger kann man dann William oder Itter zumuten, den konservativen Verhaegh.

      Mein Weihnachtsgeschenk wäre demnach folgende (Angriffs-)Formation, welche sich aus einem stinknormalen 4-2-3-1 bildet. William rückt auf, Malli ein, Verhaegh bleibt tief, Mister X bleibt breit und Arnold kann je nach Laune gemütlich in das William-Loch abkippen und ankurbeln. Gegen hoch spielende Gegner wäre ein Origi statt Gomez die bessere Wahl.

      ——————————–Gomez—————————–
      –William———————————————–MisterX–
      ———————————————————————
      ————–Malli————————Didavi——————
      ———————————————————————
      ———————————————————————
      ———————————————————————
      —————Arnold—————-Guilavogui——————
      ———————————————————————
      ———————————————————————
      ———Udo——————Brooks—————Verhaegh–

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    • Hier nochmal das Problem des klassischen 4-2-3-1 mit breiten (echten) Außen mit verwaister 10er Zohne (Bekannter als „Heckingsches Bermuda-Viereck“, in welchem nicht nur ein Gomez regelmäßig verschwindet, sondern auch ein Bas Dost gelegentlich verscholl).

      ————-0000000000000000000000————
      ————-0———Gomez————–0————
      ————-0——————————0————
      –MisterX–0———-Didavi————–0–MisterY-
      ————-0——————————0————
      ————-0000000000000000000000————
      —————Arnold———-Guila——————
      -Itter——————————————-P.V.—
      ———————————————————
      —————Udo————Brooks—————–

      Ein solches System ist auf Grund der doppelten Breite nur für Verlagerungslastiges Flügelspiel mit Dreiecksbildung auf den Außen gut geeignet. Wollen wir das?

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    • Trainer würden jetzt sagen: Ein System ist nur eine Grundordnung, das sich auf dem Platz sowohl beim Offensiv- als auch beim Defensivspiel verschiebt.

      Wenn wir richtig pressen wollen, würde ich sogar ein 3-4-2-1 empfehlen. Damit kannst du richtig schön hochschieben, aber dich auch richtig schön auskontern lassen, je nachdem. Möchten wir von allem etwas, ein bißchen Ballbesitz, ein bißchen Konter und bißchen Pressing, so wird man beim 4-2-3-1 bleiben. Schwer zu sagen. Tendenziell würde ich jetzt mal behaupten, das Schmidt eine Alternative zum 4-2-3-1 in der Schublade hat. ;)

      Die Frage ist, wie wollen wir spielen? Dahinter wird sich dann die Grundordnung aufstellen.

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    • Mit aktuellem Personal im 3-4-2-1:

      Casteels – Tisserand, Brooks, Uduokhai – Verhaegh, Guilavogui, Arnold, William – Didavi, Malli – Origi

      Bei dem System müssten Tisserand und Udo zwingend hinten spielen, hoch spielen bedeutet man braucht schnelle Spieler hinten. Brooks zentral, der absichert und koordiniert. Verhaegh und William schieben extrem hoch. Guilavogui hat einen großen Radius im Zentrum, Arnold baut auf und füllt Lücken. Didavi und Malli haben alle Freiheiten. Origi vorne, weil er besser pressen kann als Gomez.

      ————————————
      Mit Brekalo im 4-2-3-1:

      Casteels – Verhaegh, Brooks, Udo, Tisserand – Guilavogui, Arnold – Brekalo, Didavi, Malli – Gomez/Origi

      Hier hätte man die gewöhnliche Viererkette, das Zentrum davor bliebe gleich. Nur Josip würde rechts reinkommen für Origi, der dann nach vorne rücken könnte. Es wäre auch denkbar Josip nach links zu stellen, aber auch dann würde ich Origi eher vorne sehen. Das würde schon eine andere Note in unser Spiel bringen.

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    • Ich finde die These „hohes Verteidigen erfordert schnelle Verteidiger“ etwas simplifizierend. Klingt zwar logisch, ist aber nicht zwingend wahr. Da kann man immer wieder nur Barca zu Pep’s Zeiten mit Piquè und Puyol, oder auch Mascherano, Abidal usw. nennen.
      Der schnelle Verteidiger läuft – nun ebenfalls leicht plakativ – dem ihm enteilenden Stürmer nur etwas flotter hinterher, sofern die letzte Linie überspielt wurde. Die Kunst des Verteidigens ist es eigentlich diese Situationen zu verhindern, anstatt den entstehenden Problemen rasch hinterherzulaufen.

      Und diese Kunst des Verteidigens funktioniert insbesondere heutzutage nur noch im Kollektiv. Generell gilt: verteidigt wird zu elft. Man kann in dem Betonblock namens Athletico im Prinizip jeden Spieler austauschen, ohne dass die Verteidigungsqualität großartig nachlässt. Dass auch die ’schnellen‘ Bayernverteidiger nicht mehr viel von ihrer Schnelligkeit haben, wenn die Vorderleute Messi, Mbappe, Neymar & Co auf sie zulaufen lassen, ist ja mittlerweile auch bekannt.

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    • Das man heutzutage als Kollektiv verteidigt ist ja auch simplifizierend. Oder hast du das Gefühl, das sich Mbappe und Neymar in Paris durch ihre Defensivarbeit auszeichnen?^^

      Natürlich ist das alles wesentlicher komplexer als wir hier dargestellt haben. Ich habe ja nur geschrieben, das ich persönlich Tisserand und Uduokhai da hinstellen würde. Gerne darf Schmidt auch Knoche und Ziegele dahinstellen und die Mannschaft im Kollektiv verteidigen lassen. Ich glaube, spätestens jetzt merkste was ich meine oder?

      Genauso bedeuten schnelle Stürmer nicht automatisch Erfolg. Denn wenn ich die Räume zustelle, ist es mit der Schnelligkeit genauso vorbei. Auch hier ist es natürlich komplexer als dargestellt. Ich dachte ehrlich gesagt, das dies klar wäre. :)

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    • Das negiert die Theorie ja nicht, da ein Kollektiv auch 9 Mann sein können ;)

      Das die Qualität dieses Kollektivs dann schwächer ist – gegen den Ball – müssen wir nicht drüber sprechen. Das der Vorteil des Zockens, bei extremer individueller Qualität, möglicherweise diese Schwäche kompensiert, da kann man drüber sprechen.

      Ich bleibe aber dabei, dass man exakt bei der ersten Pressinglinie anfangen muss, möchte man die Defensive einer Mannschaft bewerten.

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    • Aber Neymar und Mbappe nehmen sich raus, deshalb ist es kein 100%iges Kollektiv, sondern eben nur 80%…und das wird man gegen sehr gute Teams auch sehen. ;)

      Da habe ich dir ja auch nicht widersprochen, ganz im Gegenteil sogar. Oben schrieb ich, das ich Origi spielen lassen würde, weil er aus meiner Sicht besser pressen kann als Gomez. Und natürlich sind taktische Dinge wie Pressing IMMER eine Leistung eines Kollektivs.

      Zu guter Letzt noch eine Simplifikation: Flach spielen, hoch gewinnen. :yoda:

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  2. Ich denke der aktuelle Kader ist stark genug. Im Abwehrbereich sind wir gut aufgestellt. Wenn hier unsere Offfensive etwas mehr nach hinten arbeiten würde, sehe ich ins gut aufgestellt. Falls Ntep, Dimata, Stefaniak, Hinds, Jung und Knoche verkauft oder verliehen werden, sollten wir vor allem auf den offensiven Außen nachlegen. Weiterhin hoffe ich, dass unsere verletzten, angeschlagenen bzw. zuletzt kranken Spieler bald wieder fit werden und wir auch keine neuen Ausfälle bekommen. In diesem Sinne allen ein frohes Weihnachtsfest , alles Gute für 2018 und so schnell wie möglich Punkte fürs gesicherte Mittelfeld. Von mehr darf man zwar träumen – diese Saison wird das aber nichts!

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  3. Thema Neuzugänge :
    Hatte ja im anderen Topic Thema schon einige Namen erwähnt :
    Jedoch ist mein Geheimfavorit der Junior vom Patrick Kluivert oder der Junior vom Zizou. Der Ältere, also nicht der Torwart.
    Aber Beide wohl eher nicht zu realisieren.

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